So bleiben gute Mitarbeiter

Acht Wege, um gute Mitarbeiter im Unternehmen zu halten – gegen den Fachkräftemangel

Der Arbeitsmarkt wird beeinflusst – von der Corona-Pandemie und von dem Ukraine-Krieg. Das wirkt sich auch auf die Motivation der Mitarbeiter aus.

Fehlende Umsätze sind durch globale Krisen, wie die Corona-Pandemie oder dem Ukraine-Krieg für viele Arbeitgeber in Deutschland Alltag geworden. Aber zu kämpfen haben sie auch mit der teils fehlenden Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das geht aus einer Umfrage von der Unternehmensberatung Kincentric hervor, wie das Portal Businessinsider berichtet.

Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unzufrieden. Mit acht Tipps können Unternehmen diese trotzdem halten. (Symbolbild)

Mitarbeitern fehlt die Motivation: Untersuchung betrachtet 125 Länder

Für die Untersuchung hat das Unternehmen Kincentric Daten aus 125 Ländern über einen Zeitraum von drei Jahren untersucht. Dabei sind Daten von 12 Millionen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingeflossen. Erhoben wurden Informationen über die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch die Bindung zum Arbeitgeber. Im Laufe der erhobenen Jahre sieht man, dass die Motivation stetig abfällt. Waren 2020 noch 58 Prozent aller Befragten motiviert, waren es im ersten Quartal von 2022 nur noch 45 Prozent aller Befragten. Mit der sinkenden Motivation geht die fehlende Bindung zu dem Arbeitgeber einher – demnach seien immer mehr Menschen bereit, den Arbeitgeber zu wechseln.

Businessinsider berichtet, dass die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders gering während globalen Krisen ist. Demnach sei die Motivation während der ersten Corona-Welle und zu Beginn des Ukraine-Krieges besonders gering gewesen. Das sei vor allem in Deutschland im internationalen Vergleich am auffälligsten gewesen, so Businessinsider.

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Mitarbeiterbindung: Mit diesen Tipps halten Sie gute Mitarbeiter im Unternehmen

Besonders Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Führungspositionen haben mit dem Thema Unzufriedenheit und Motivation zu kämpfen. Sie schätzen ihre Belastung am Arbeitsplatz als hoch ein. Allgemein wirkt sich das auch auf die Work-Life-Balance aus – den Beruf und das Privatleben unter einen Hut zu bekommen, klappt für viele Menschen immer schlechter. Die Studie schlägt Herangehensweisen vor, wie Unternehmen gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter behalten können. Im Kern geht es darum, die Motivation zu steigern und so die Bindung an das Unternehmen zu festigen.

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn
  1. Anerkennung und Entwicklung: 50 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass ihr Unternehmen nicht genügend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die anfallende Arbeit hat. Um diesen Kreislauf zu unterbrechen, sollten Unternehmen auf die faire Verteilung der Arbeit achten. Entwicklungsmöglichkeiten und Anerkennung für ihre Leistungen wünschen sich ebenfalls viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  2. Inklusion: Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten die gleichen Chancen ermöglicht werden – egal, ob eine Behinderung vorliegt oder nicht. Außerdem sollten die Unternehmen die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfragen und demnach Maßnahmen ergreifen, so Businessinsider.
  3. Mut: Die Personalabteilung braucht mutige Ideen – hybrides Arbeiten, New Work oder flexible Arbeitszeiten – darauf legen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wert. Auch Entwicklungsprogramme seien erstrebenswert – mit mehr Flexibilität halten Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
  4. Mittleres Management entlasten: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bemängeln geringes Gehalt und fehlende Wertschätzung. Abhilfe kann klare Kommunikation schaffen – die Erwartungen und Prioritäten sollten deutlich besprochen werden. Auch Entwicklungsmöglichkeiten für Führungskräfte seien ein Anreiz, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten.
  5. Vision: Entwickeln Sie eine Vision und teilen Sie diese allen mit – wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Ziel kennen, dann steigt die Motivation, davon ein Teil sein zu wollen.
  6. Werte: Wenn die Werte des Unternehmens den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern klar sind, dann gewinnen alle Orientierung und Sicherheit. Dadurch steigt die Unternehmenbindung.
  7. Kontinuität: Nur einen Punkt alleine zu bearbeiten, reicht nicht – das Gesamtpaket hält die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Betrieb.
  8. Veränderung als Gewinn: Die Veränderung im Unternehmen sollten als Gewinn gesehen werden. Die Unternehmen müssten erkennen, was sie verändern können und dann Maßnahmen ergreifen. Daran hapert es am deutlichsten, erklärt Businessinsider.

Rubriklistenbild: © Andriy Popov/Imago

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