Solange die Zahlen stimmen

Studie: Schlechter Führungsstil oft kein Kündigungsgrund

Berlin - Toben, schreien, brüllen - Alles kein Problem bei einem Chef. Meinen zumindest 60 Prozent der Unternehmen, die der Harvard Business Manager befragt hat. Solange das Geld stimmt.

Der Chef brüllt und schikaniert: Solange die Ergebnisse stimmen, ist das in vielen Firmen kein Problem. Das berichtet der Harvard Business Manager (Ausgabe 10/2014) und bezieht sich dabei auf eine Studie der Hochschule Osnabrück. Forscher um Prof. Carsten Steinert hatten von März bis Dezember 2013 Führungskräfte von 351 größeren deutschen Unternehmen befragt. Dabei sagten zwar 60 Prozent der Befragten, dass Führungskultur und Führungsverhalten eine hohe bis sehr hohe Bedeutung für sie haben. Genauso viele (60 Prozent) gaben aber auch an, bei guten operativen Ergebnissen Schwächen im Führungsverhalten zu tolerieren.

Schlechtes Führungsverhalten ist außerdem nur selten ein Grund für die Trennung von einem Manager. Als möglichen Anlass für eine Trennung nannten 63 Prozent ein schlechtes operatives Ergebnis - weniger als jeder Vierte (24 Prozent) dagegen ein schlechtes Führungsverhalten.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Kommentare

Meistgelesen

Hitzefrei im Büro: Ab wie viel Grad darf ich heimgehen?
Hitzefrei im Büro: Ab wie viel Grad darf ich heimgehen?
Hitzefrei in Arbeit und Schule: Das sollten Sie wissen
Hitzefrei in Arbeit und Schule: Das sollten Sie wissen
Fünf Psycho-Tricks, mit denen Sie bekommen, was Sie wollen
Fünf Psycho-Tricks, mit denen Sie bekommen, was Sie wollen
Wer auf diese zwei Wörter verzichtet, soll erfolgreicher werden
Wer auf diese zwei Wörter verzichtet, soll erfolgreicher werden
Warum bestimmte Menschen zum Workaholic werden
Warum bestimmte Menschen zum Workaholic werden