Nur jede Dritte will hoch hinaus

Junge Frauen wollen seltener in leitende Position

Berlin - Junge Frauen streben in Deutschland einer Studie zufolge seltener als Männer eine Führungsposition an. Lediglich 29 Prozent der weiblichen Befragten wünschen sich eine leitende Stellung.

Dies geht aus einer von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte am Donnerstag veröffentlichten Umfrage hervor. Bei den Männern sind es demnach 46 Prozent. Der Unterschied ist laut der Untersuchung damit größer als in anderen Ländern.

Für die Studie wurden in 29 Ländern insgesamt rund 7800 Frauen und Männer der sogenannten Generation Y, die ab 1983 geboren sind, befragt. Der jungen Generation ist demnach soziales und gesellschaftliches Engagement wichtig. Weltweit kritisieren 75 Prozent der Befragten das profitgetriebene Wirtschaften von Unternehmen, in Deutschland liegt der Anteil bei 62 Prozent. Die gesellschaftliche Bedeutung der Firmen wird zugleich als hoch eingeschätzt. In Deutschland denken 43 Prozent der Befragten, dass Unternehmen soziale Themen stärker beeinflussen als die Regierung.

Am beliebtesten als Arbeitgeber sind in Deutschland laut der Studie Unternehmen aus der Telekommunikations- und Medienbranche sowie der öffentliche Sektor. Knapp ein Drittel (32 Prozent) würde in diesen Bereichen gerne arbeiten. Es folgen Beratungs- und Anwaltsfirmen, die Medizin- und Gesundheitsbranche sowie Konsumprodukte-Hersteller. Am unbeliebtesten sind der Umfrage zufolge der Einzelhandel und die Transportbranche.

AFP

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