Konflikte lösen

Streit im Beruf: Mediation kann helfen

Zu sehen sind drei Personen in einem Büro.
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Streitigkeiten im Berufsleben können von einem Mediator geschichtet werden. (Symbolbild)

Wenn ein Streit eskaliert, dann kann es sinnvoll sein, einen Mediator zur Streitschlichtung dazuzuholen. Dieser sucht für beide Seiten eine annehmbare Lösung.

Wenn unterschiedliche Ansichten aufeinanderprallen, dann kann es schon einmal Streitigkeiten geben – auch das Berufsleben ist davon nicht ausgenommen. Falls zwischen den beiden Streitparteien keine Einigung erzielt werden kann, dann kann es sinnvoll sein, sich einen neutralen Vermittler, einen sogenannten Mediator dazuzuholen. Karrierebibel weiß, wie ein Mediator arbeitet.

Mediation: Was versteht man eigentlich darunter?

Eine Mediation ist eine Konfliktbewältigung und Streitschlichtung, diese wird immer mit dem Ziel durchgeführt, den Streit zu beenden. Der Mediator verhilft den unterschiedlichen Parteien eine gemeinsame und für alle akzeptable Lösung zu finden. Gesucht wird also eine Win-Win-Situation, die die betroffenen Parteien eigenständig nicht mehr erzielen können. Eine Mediation kann auch eingesetzt werden, bevor ein Streitfall vor Gericht landet.

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Merkmale einer Mediation: freiwillig, überparteilich, offen

Damit eine Mediation erfolgreich sein kann, müssen bestimmte Regeln beachtet werden. Ein wichtiger Grundsatz ist, dass eine Mediation nicht erzwungen werden kann, das bedeutet, die betroffenen Parteien müssen dem Gespräch mit dem Mediator zustimmen. Des Weiteren ist es notwendig, dass der Mediator die Situation neutral betrachtet und analysiert – wenn sich eine Seite des Gesprächs benachteiligt fühlt, dann kann die Mediation schnell scheitern. Auch das Ziel sollte offen sein, die Mediation begleitet ausschließlich den Weg einer Streitschlichtung.

Ein Mediator unterliegt der Schweigepflicht, so werden die Interessen der Gesprächsbeteiligten gewahrt und der Hintergrund des Gesprächs bleibt vertraulich. Eine spezielle Ausbildung zum Mediator ist nicht möglich, dennoch sind Soft und Hard Skills für die Mediation notwendig. Diese werden in anderen Berufen vermittelt, Mediatoren kommen unter anderem aus den Bereichen Psychologie, Soziologie, Politologie oder Jura.

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

Mediation: Fünf Phasen zum Ziel

  1. Absprache des Vorgehens: Mit beiden Seiten wird das Vorgehen besprochen, hervorgehoben wird dabei die neutrale Vermittlerrolle des Mediators. Schriftlich wird eine Mediationsvereinbarung getroffen.
  2. Situation darstellen und analysieren: Der Mediator braucht einen Überblick, die Situation muss genau geschildert werden. Hier soll neutral gesammelt werden, auch eine Priorisierung einzelner Punkte ist möglich.
  3. Standpunkte erläutern: Beide Parteien können jetzt ihre Sicht der Dinge erläutern, der Mediator kann Verständnisfragen klären. Ziele und Erwartungen sollen hier idenzifiziert und benannt werden.
  4. Mögliche Lösungen ermitteln: In diesem Schritt können Lösungen gesammelt werden. Zunächst wird alles aufgeschrieben, dann werden die einzelnen Lösungen bewertet und analysiert. Der Mediator versucht Kompromisse einzuleiten, die Situation zu hinterfragen und mögliche Lösungen mit den Zielen beider Parteien zu vereinen.
  5. Mediation abschließen: Wenn ein Kompromiss gefunden wurde, dann sollte dieser schriftlich festgehalten werden. Sinnvoll ist es auch, eine Frist zu ergänzen, bis wann etwas umgesetzt werden soll.

Damit keine Mediation benötigt wird, kann man an der Art der Kommunikation arbeiten. Streitigkeiten werden oft dadurch verstärkt, weil bei der Kommunikation etwas schiefgegangen ist. Ein Schritt kann es sein, so präzise wie möglich zu sein und Nachfragen zu stellen.

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