Job-Frust?

Keine Beförderung? Es könnte an der Persönlichkeit liegen

Beförderungen gehören für viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Berufsleben einfach dazu. Doch manchmal will das nicht so klappen – das könnte an Ihrer Persönlichkeit liegen.

Den passenden Job zu finden ist nicht einfach, oft werden zahlreiche Bewerbungen geschrieben, bis man bei einem Arbeitsplatz landen, bei dem man sich wohlfühlt. Wenn dann das Zusammenspiel mit den Kolleginnen und Kollegen passt und auch das Arbeitsumfeld an sich stimmt, dann ist das schon einmal viel wert. Für einige Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gehört Weiterentwicklung allerdings zu einem erfüllten Arbeitsleben dazu – gemeint sind dabei auch Aufstiegschancen und Beförderungen. Fleiß allein reicht dafür allerdings nicht.

Beförderungen hängen nicht nur von der Leistung ab. Die Persönlichkeit spielt auch eine Rolle. Lästereien können Sie die Beförderung kosten.

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Wer befördert werden will, muss Leistung bringen?

Mit guter Leistung und der Übernahme von Verantwortung für Aufgaben und Projekte zeigen Sie besonderes Engagement und bringen Ihren Namen für mögliche Beförderungen in die Köpfe der Vorgesetzten. Sollten Sie dann noch Eigeninitiative ergreifen und Verlässlichkeit zeigen, dann sind das gute Kombinationen für beruflichen Erfolg. Allerdings kann es trotzdem vorkommen, dass Sie bei Beförderungen übergangen werden. Grund dafür kann laut Karrierebibel folgender sein:

  • Sie haben sich als Leistungsträger bzw. Leistungsträgerin des Teams etabliert. Bei einer Beförderung erhalten Sie andere Aufgaben und Sie gehen dem Team als Leistungsgarant „verloren“.

Keine Beförderung: Grund kann auch Ihre Persönlichkeit sein

Neben der Leistung schauen sich Führungspersonen allerdings auch Ihre Persönlichkeit an. Damit können Sie punkten – allerdings kann diese auch ein Grund dafür sein, dass Sie nicht mit einer Beförderung bedacht werden. Das Magazin T3N hat sich dazu eine Erhebung des Karriereportals Careerbuilder angesehen. Bei dieser Erhebung ist herausgekommen, dass oft ein schmaler Grat zwischen Spaß und unangemessenem Verhalten liege. Demnach könne flapsiges, leicht pubertäres Verhalten dabei helfen, das Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Teams zu verbessern, allerdings könne der Effekt auch schnell ins Gegenteil umschlagen.

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

Verhalten kann schnell als toxisch empfunden werden und Sie die Beförderung kosten

Drei nervige Persönlichkeitstypen, die es bei Beförderungen schwerer haben könnten, sind laut T3N folgende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:

  • Der Jammernde: Wer immer jammert, sodass es auch mögliche Kunden mitbekommen oder den Tisch immer voller Aufgaben hat, wirft kein gutes Licht auf sich. Ständige Negativität kann belastend sein.
  • Der Schmollende: Eine Idee wurde von Ihnen nicht umgesetzt? Dann bringt es Ihnen nichts, wenn Sie schmollen. Arbeiten Sie lieber an der Präsentation der Idee und Ihrer Überzeugungskraft. Eine schmollende Person als Führungskraft wird sich nicht durchsetzen.
  • Der Lästernde: Kleine harmlose Sticheleien können den Vorteil haben, dass sie Gruppen zusammenwachsen lassen. Allerdings sollten Sie aufpassen: Streben Sie die Führungsetage an, sollten Sie nicht vor Kolleginnen und Kollegen über andere Mitarbeiter lästern. So büßen Sie Vertrauen ein – niemand unterstützt Vorgesetzte, die ein falsches Spiel betreiben.

Beförderung: Gleich und gleich gesellt sich gern?

Arbeitgeber stellen gerne potenzielle Freundinnen und Freunde ein – also Menschen, die ähnlich wie sie selbst ticken. Das berichtet Businessinsider und beruft sich auf eine Untersuchung der Soziologin Lauren Rivera. Sie habe herausgefunden, dass das Persönlichkeitsgefühl der Personalerinnen und Personaler bei der Einstellung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr beachtet werde, als die Qualifikation der Menschen. Dieses Vorgehen schade aber den Unternehmen, da diverse Teams nachweisbar erfolgreicher funktionieren, informiert Businessinsider.

Rubriklistenbild: © DC_2/Imago

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