Nachhaltigkeit

4.397 Euro verdienen als Manager für Nachhaltigkeit: Neues Berufsbild in immer mehr Unternehmen

Ein mann mit einem Mini-Baum in den Handflächen.
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Immer mehr Unternehmen haben Nachhaltigkeitsmanager, die versuchen, interne und externe Prozesse zu verbessern. (Symbolbild)

Soziale Verantwortung und Umweltschutz, damit beschäftigen sich Nachhaltigkeitsmanager. Bekannt ist dieser Bereich auch unter Sustainability.

Die Nachhaltigkeit wird für viele Unternehmen immer wichtiger – unter anderem ist dies für einige angehende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Faktor, der sie bewegt, den Weg in das Unternehmen zu finden oder langfristig bleiben zu wollen. Immer mehr Unternehmen besetzen daher einen eigenen Posten, der sich mit Nachhaltigkeit beschäftigt: den Nachhaltigkeitsmanager.

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Was macht eigentlich ein Nachhaltigkeitsmangager?

Grundsätzlich ist das Berufsbild des Nachhaltigkeitsmanagers noch relativ jung, es wird allerdings im Zuge der Klimakrise und dem gesteigerten öffentlichen Interesse immer wichtiger. Ziel von Nachhaltigkeitsmanagern ist es, die Nachhaltigkeit von Unternehmen, Produkten oder Dienstleistungen zu fördern. Mit einbezogen werden dabei die sozialen, ökonomischen und umwelttechnischen Aspekte. Die sollen gesichert und ausgebaut werden. Oft arbeiten Nachhaltigkeitsmanager im Team zusammen mit Corporate Social Responsability Managern. Eine recht geläufige Bezeichnung für Nachhaltigkeitsmanager ist Sustainability Manager.

Der Personaldienstleister Avantgarde Experts unterscheidet bei den Nachhaltigkeitsmanagern in zwei unterschiedliche Gruppen, die anders arbeiten. Zum einen gibt es den expliziten Nachhaltigkeitsmanager und zum anderen den impliziten.

ExplizitImplizit
Arbeiten im Unternehmen im Hintergrund und geben Ergebnisse an Entscheider weiter.Setzen Richtlinien zur Nachhaltigkeit um, beispielsweise im Einkauf eines Unternehmens.

Unter anderem erstellen Sie einen Nachhaltigkeitsbericht für das Unternehmen und erarbeiten, wie man sich nachhaltiger aufstellen kann.

Kündigung des Arbeitsvertrags: Die wichtigsten Fakten, die jeder kennen sollte

Bei einer Kündigung des Arbeitsvertrags gibt es viele rechtliche Fallstricke zu beachten - egal ob sie vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer aus erfolgt.
Bei einer Kündigung des Arbeitsvertrags gibt es viele rechtliche Fallstricke zu beachten - egal ob sie vom Arbeitgeber oder Arbeitnehmer aus erfolgt. © Patrick Pleul / dpa
Ein Arbeitsvertrag muss immer schriftlich gekündigt werden, und zwar mit einer Original-Unterschrift und dem vollen Namen. E-Mail, Textnachricht oder Fax reichen hier nicht aus.
Ein Arbeitsvertrag muss immer schriftlich gekündigt werden, und zwar mit einer Original-Unterschrift und dem vollen Namen. E-Mail, Textnachricht oder Fax reichen hier nicht aus. © Jan-Philipp Strobel / dpa
Wie lange die Kündigungsfrist dauert, können Arbeitnehmer ihrem Arbeitsvertrag entnehmen. Laut Gesetz beträgt sie jedoch mindestens vier Wochen. Während der Probezeit gilt eine kürzere Kündigungsfrist von zwei Wochen. Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber verlängert sich je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters.
Wie lange die Kündigungsfrist dauert, können Arbeitnehmer ihrem Arbeitsvertrag entnehmen. Laut Gesetz beträgt sie jedoch mindestens vier Wochen. Während der Probezeit gilt eine kürzere Kündigungsfrist von zwei Wochen. Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber verlängert sich je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit des Mitarbeiters. © Patrick Pleul / dpa
Wer kündigen will, sollte seine Kündigung dem Chef oder der Personalabteilung persönlich übergeben oder per Post verschicken - am besten per Einschreiben.
Wer kündigen will, sollte seine Kündigung dem Chef oder der Personalabteilung persönlich übergeben oder per Post verschicken - am besten per Einschreiben. © Monika Skolimowska / ZB / dpa
Kann ich eine Kündigung auch zurückziehen? Ja, aber nur wenn sie der Vorgesetzte noch nicht gelesen hat. Dann müssen Sie die Kündigung schriftlich widerrufen
Kann ich eine Kündigung auch zurückziehen? Ja, aber nur wenn sie der Vorgesetzte noch nicht gelesen hat. Dann müssen Sie die Kündigung schriftlich widerrufen. © Patrick Pleul / dpa
Der Kündigung durch den Arbeitgeber muss in der Regel eine Abmahnung vorausgehen. Drei Abmahnungen, wie oft angenommen wird, sind dafür nicht nötig.
Der Kündigung durch den Arbeitgeber muss in der Regel eine Abmahnung vorausgehen. Drei Abmahnungen, wie oft angenommen wird, sind dafür nicht nötig. © Robert Schlesinger / dpa Zentralbild / dpa
Bei Kündigungen unterscheidet man zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen bzw. fristlosen Kündigung. Eine ordentliche Kündigung erfolgt mit einer Kündigungsfrist. Die Gründe können vielschichtig sein - von betriebsbedingten Gründen bis hin zu Arbeitsverweigerung oder Alkoholkonsum am Arbeitsplatz.
Bei Kündigungen unterscheidet man zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen bzw. fristlosen Kündigung. Eine ordentliche Kündigung erfolgt mit einer Kündigungsfrist. Die Gründe können vielschichtig sein - von betriebsbedingten Gründen bis hin zu Arbeitsverweigerung oder Alkoholkonsum am Arbeitsplatz. © Tobias Hase/ dpa
Wer den Arbeitgeber bestiehlt oder andere "erhebliche" Pflichtverstöße begeht, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen.
Wer den Arbeitgeber bestiehlt oder andere "erhebliche" Pflichtverstöße begeht, muss mit einer fristlosen Kündigung rechnen. © Jens Büttner / dpa
Wer eine Kündigung in seinem Briefkasten vorfindet, der sollte sofort einen Anwalt einschalten. Nicht selten sind Kündigungen, etwa auf Grund von Formfehlern, unwirksam.
Wer eine Kündigung in seinem Briefkasten vorfindet, der sollte sofort einen Anwalt einschalten. Nicht selten sind Kündigungen, etwa auf Grund von Formfehlern, unwirksam. © Ralf Hirschberger/dpa (Archivbild/Symbolbild)
Egal ob die Kündigung rechtswirksam ist oder nicht: Melden Sie sich im Falle einer Kündigung schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit. Sonst droht eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld und es können Lücken im Versicherungsschutz entstehen.
Egal ob die Kündigung rechtswirksam ist oder nicht: Melden Sie sich im Falle einer Kündigung schnellstmöglich bei der Agentur für Arbeit. Sonst droht eine Sperrzeit für das Arbeitslosengeld und es können Lücken im Versicherungsschutz entstehen. © Jens Kalaene / ZB / dpa

Wie werde ich Nachhaltigkeitsmanager?

Diese Berufsbezeichnung ist nicht geschützt und es gibt verschiedene Wege, wie Sie in diesem Bereich arbeiten können, Avantgarde Experts hat zusammengefasst, welche Wege Sie einschlagen können. Möglich wäre beispielsweise eine Ausbildung als umweltschutztechnische Assistent für regenerative Energietechnik. Allerdings gibt es auch einige Studiengänge, die den Oberbegriff der Nachhaltigkeit aufgegriffen haben. Ebenfalls sind Weiterbildungen eine Möglichkeit, wie Sie sich für diesen Bereich qualifizieren können.

Quereinstieg in die Nachhaltigkeit

Interessant könnte dieser Bereich auch für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sein. Diese können ebenfalls sich durch externe Weiterbildungen für den Nachhaltigkeitsbereich qualifizieren.

Das verdienen Nachhaltigkeitsmanager

Das Portal Gehalt.de hat ermittelt, wie viel Nachhaltigkeitsmanager durchschnittlich verdienen, so bekommen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die eine 40-Stunden-Woche haben, in den ersten drei Jahren durchschnittlich 3.489 Euro. Bei mehr Berufserfahrung sollen durchschnittlich 4.062 Euro möglich sein. Die Gehaltsangaben sind von der Unternehmensart und -größe abhängig, ebenfalls spielt es eine Rolle, in welchem Bundesland die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angestellt sind. Nachhaltigkeitsmanager in Hessen werden laut Gehalt.de am besten bezahlt, sie erhalten durchschnittlich 4.397 Euro im Monat.

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