„Boomerang“-Bewerbung

Zurück in den alten Job: Wie Sie als Wiederkehrer mehr Gehalt verdienen können

Haben Sie Ihren Job gekündigt und würden allerdings gerne zu Ihrer früheren Firma zurückkehren? Dann stehen Ihre Chancen als Bewerber gar nicht so schlecht.

Der Fachkräftemangel in Deutschland liegt weiterhin auf hohem Niveau. In vielen Branchen werden händeringend Mitarbeiter gesucht. Ein guter Zeitpunkt für viele Bewerber. Analysen zeigen einem Bericht des Business Insider zufolge zudem, dass sogenannte Boomerang-Mitarbeiter in Firmen häufig gern gesehen sind. Gemeint sind Mitarbeiter, die zu ihrer alten Firma zurückkehren – und entweder ihren früheren Job ausüben oder sich für eine andere Position im Unternehmen bewerben.

„Re-Hiring“: Sogenannte Boomerang-Bewerbung kann sich lohnen

Personaler sprechen an der Stelle gern vom sogenannten Re-Hiring. Ein keineswegs unüblicher Vorgang, von dem beide Seiten profitieren können: Die Firma spart sich ein aufwändiges „Onboarding“ und kann von dem Wissen des früheren Mitarbeiters nun erneut profitieren. Der Arbeitnehmer wiederum weiß bei einer Wiederkehr in die alte Firma, worauf er sich einlässt. Wenn das Verhältnis zu den früheren Kollegen ein gutes war, wird er sich in der Regel schnell wieder einleben und zurechtfinden.

Studien belegen, wie es in dem Bericht auf businessinsider.de außerdem heißt, dass „Rückkehrer stärkere Leistung erbringen“ und engagierter seien als komplett neu eingestellte Mitarbeiter. Was daran liege, dass Rückkehrer sich bereits mit den Aufgaben auskennen und zum Beispiel von den Netzwerken innerhalb der alten Firma profitieren können.

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Vom „Re-Hiring“ können beide Seiten profitieren – Arbeitnehmer genauso wie der Arbeitgeber. (Symbolbild)

Warum Bewerber nach einer Gehaltserhöhung fragen sollten

Genau dieses Know-how sollten potenzielle Rückkehrer nutzen und auch gern als Argument bei der Gehaltsverhandlung beim alten Arbeitgeber in die Waagschale werfen. So kann bei einem Wiedereinsteig durchaus mehr Gehalt als früher drin sein. Im besten Fall haben Sie sich in der Zwischenzeit beruflich weiterentwickelt, vielleicht ja noch weitere Aufgaben übernommen oder anderweitig an Ihrer Karriere gefeilt. Auch das sollten Sie in einem solchen Bewerbungsgespräch nicht unerwähnt lassen.

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

Rückkehr in den alten Job – ist eine Gehaltserhöhung drin?

Klar läuft es bei der Gehaltsverhandlung nicht in allen Fällen gleich gut. Eine Rolle spielen die Gegebenheiten vor Ort, und nicht zuletzt, wie das Unternehmen gerade wirtschaftlich dasteht. Mit etwas Glück kann für Job-Rückkehrer allerdings sogar eine stattliche Gehaltserhöhung drin sein. Businessinsider.de berichtet über mögliche Beispiele auch aus den USA. So habe das HR-Beratungsunternehmen Visier auf der Grundlage von Daten von mehr als 15 Millionen Arbeitnehmern aus 1.500 Firmen herausgefunden, „dass die Rückkehr zum alten Arbeitgeber einen klaren Lohnvorteil hat“, wie es in dem Bericht (Stand: 5. November) heißt. „Die sogenannten ‚Boomerang-Mitarbeiter‘ verdienen im Durchschnitt 25 Prozent mehr bei der zweiten Einstellung als bei der ersten – und ziehen damit wohl oft auch an den Kollegen vorbei, die im alten Unternehmen geblieben sind“, heißt es in dem Bericht mit Bezug auf die genannte Auswertung.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Silas Stein/  dpa

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