Auf wie viel Geld müssten Arbeitnehmer verzichten?

Früher in Rente: So wirkt sich Altersteilzeit auf Ihr Gehalt aus

Glücklicher Mann vor seinem Laptop. Altersteilzeit lässt die Rente näher Rücken, aber beim Gehalt müssen Sie Abstriche machen.
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Wer die Rente schon herbeisehnt, für den könnte Altersteilzeit die richtige Alternative sein. Beim Gehalt müssen Sie jedoch Abstriche machen. (Symbolbild)

Wen die Rente schon vorzeitig lockt, sollte über Altersteilzeit nachdenken. Dieses Modell bietet einige Vorteile gegenüber normaler Teilzeitarbeit.

Das Altersteilzeitgesetz (AltTZG) macht für Arbeitnehmer einen gleitenden Übergang in den Ruhestand ermöglicht. Dabei wird die bisherige wöchentliche Arbeitszeit um die Hälfte reduziert. Die Altersteilzeit dauert mindestens drei Jahre und muss mit dem Beginn der Rente enden.

Voraussetzung: Wer kann in Altersteilzeit gehen?

Wer Altersteilzeit beantragen will, muss

  • mindestens 55 Jahre alt sein,
  • in den letzten fünf Jahren vor Beginn der Altersteilzeit mindestens drei Jahre sozialversicherungspflichtig in Voll- oder Teilzeit beschäftigt gewesen sein,
  • die Altersteilzeit muss mindestens bis zum Rentenbeginn reichen,
  • der Verdienst in der Altersteilzeit muss über 450 Euro im Monat betragen.

Für die Frührente gelten wiederum andere Voraussetzungen.

Wie genau die Arbeitszeit verteilt werden muss, legt das Altersteilzeitgesetz nicht fest. Möglich wären ein Teilzeit oder Blockmodell. Im Gegensatz zum sogenannten Vorruhestand sind Arbeitnehmer aber bis zum Ruhestand angestellt, der Arbeitgeber zahlt also über den kompletten Zeitraum die Sozialversicherungsbeiträge weiter. Und es bietet auch für das Gehalt noch weitere Vorteile.

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was beim Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist natürlich, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken.
Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was für das Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken. Bleiben Sie zudem authentisch. Was allzu übertrieben wirkt, sollten Sie im Zweifel besser vermeiden. © IMAGO / Westend61
Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Vor dem Bewerbungsgespräch sollten Sie zudem genügend Zeit für die Körperpflege einplanen. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.  © IMAGO / YAY Images
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch.
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch. © IMAGO / Westend61
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen.
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand zum Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen. Wenn Ihnen zur Begrüßung hingegen jemand ein Mineralwasser oder einen Kaffee anbietet, dürfen Sie das gerne annehmen. Vergessen Sie dabei niemals, sich höflich zu bedanken.  © IMAGO / Westend61
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut. © IMAGO / Westend61
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein.
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein. Schließlich geht es darum, dass die künftigen Kollegen Sie besser kennenlernen. Und auch Sie sollten sich natürlich einen Eindruck verschaffen können, ob die neue Stelle zu Ihnen passt. © IMAGO / Westend61
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für viele Recruiter ist das ein No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.  © IMAGO / YAY Images
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. Sollten Sie trotzdem verspätet sein, brauchen Sie dafür eine sehr plausible Erklärung.  © IMAGO / Westend61
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.  © IMAGO / Westend61
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.  © IMAGO / YAY Images

Altersteilzeit: Welche Abstriche muss ich beim Gehalt machen?

Wer nur halb so viel arbeitet, bekommt normalerweise auch nur halb so viel Gehalt. Bei der Altersteilzeit ist dies jedoch anders, wie Stiftung Warentest in einem Beitrag erklärt: „50 Prozent weniger Arbeit heißt hier nicht 50 Prozent weniger Gehalt. Beschäftigte bekommen einen Aufstockungs­betrag von mindestens 20 Prozent – egal ob die Person das Block­modell gewählt oder ihre Arbeits­zeit durch­gehend um 50 Prozent reduziert hat. Manche Tarif­verträge sind sogar noch großzügiger.“

Das Gehalt wird in Altersteilzeit wie üblich versteuert. Der Aufstockungsbetrag ist jedoch steuer- und sozialabgabenfrei, unterliegt dabei aber dem Progressionsvorbehalt. Außerdem ist der Arbeitgeber laut dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales verpflichtet, mindestens 80 Prozent der bisherigen Rentenversicherungsbeiträge des Arbeitnehmers zu zahlen.

Trotzdem bleibt das Gehalt aber natürlich niedriger als in Vollzeit. Und das kann sich auch auf die Rente nach der Altersteilzeit auswirken. (as)

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