Frauenfußball

Gehalt im Frauenfußball: Manche brauchen einen Job, um über die Runden zu kommen

Die Fußball-EM der Frauen lockte viele Menschen in Stadion oder vor den Fernseher. Deutschland stand im Finale – was verdienen Profifußballerinnen hier eigentlich?

Im Fußball können horrende Summen verdient werden, zumindest, wenn man sich die Gehälter der Top-Verdiener bei den Männern anschaut – die sind schnell in Millionen-Höhe. Bei den Frauen sieht das allerdings ganz anders aus – teilweise brauchen Spielerinnen noch einen Job, um über die Runden zu kommen.

Das Gehalt zwischen Frauen- und Männerfußball unterscheidet sich enorm.

Frauenfußball: „Durchschnittsgehalt weit unter dem Durchschnittseinkommen“

Laut einer Auswertung von Autodoc verdienen Profifußballerinnen durchschnittlich weniger als andere Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, die über ein durchschnittliches Einkommen verfügen: „Auch wenn die Prämien für Länderspiele nun angehoben wurden, liegt das Durchschnittsgehalt in der Frauen-Bundesliga weit unter dem Durchschnittseinkommen der Bundesrepublik. Viele Bundesligaspielerinnen müssen neben dem Fußball noch einem Zweitjob nachgehen, um sich finanziell über Wasser halten zu können.“ Die angesprochenen Prämien bekommen nur die Spielerinnen, die in der Nationalmannschaft spielen – das entspricht für die Final-Teilnahme an der Europameisterschaft 30.000 Euro und sollten sie den Titel gewinnen, gibt es 60.000 Euro Siegesprämie. Das ist ein deutlicher Unterschied zu der Prämie, die im Männerfußball an die Nationalmannschaft ausgeschüttet wird. Die hätte bei einem Gewinn der letzten Europameisterschaft rund 400.000 Euro Siegerprämie erhalten.

DFB-Direktor Oliver Bierhoff (54) begründet den Unterschied bei den Gehältern laut der Berliner Zeitung folgendermaßen: „Grundsätzlich ist es natürlich so, dass die Einnahmen und Umsätze bei Damen und Herren ganz andere sind.“ Das liege vor allem an geringeren Einschaltquoten und weniger Werbeeinnahmen.

Zwölf Fehler, die Reiche niemals machen würden

Symbolbild - Geldkassette
Sie denken, Millionäre werden schon reich geboren? Weit gefehlt, denn viele von ihnen haben ganz klein angefangen und sich ihren Erfolg hart erarbeitet. Was sie anders machen als Otto-Normal-Verbraucher? Sie vermeiden vor allem diese Fehler: © Daniel Karmann/dpa (Archivbild/Symbolbild)
Sparen, sparen, sparen: Wer fleißig Geld auf die Seite legt, aber nur mittelmäßig verdient, wird nie reich werden.
Sparen, sparen, sparen: Wer fleißig Geld auf die Seite legt, aber nur mittelmäßig verdient, wird nie reich werden. Entscheidend ist, dass Ihr Einkommen größer wird. Reiche Menschen haben immer mehrere Einnahmequellen, deshalb sollten Sie sich ein paar zusätzliche Möglichkeiten suchen, Geld zu verdienen.  © IMAGO / YAY Images
Selbst Millionäre haben mit einem kleinen Auto angefangen.
Über die eigenen Verhältnisse leben: Wer mehr ausgibt, als er verdient, wird nie reich werden. Selbst Millionäre haben mit einem kleinen Auto angefangen. Geld haben kommt schließlich von Geld behalten. © IMAGO / MiS
Wer endlich richtig Geld verdienen will, darf sich nicht mit einem Standard-Lohn zufrieden geben.
Sich mit einem durchschnittlichem Gehalt zufrieden geben: Wer endlich richtig Geld verdienen will, darf sich nicht mit einem Standard-Lohn zufrieden geben. Erfolgreiche Menschen lassen sich nach Leistung bezahlen - oder machen sich gleich selbstständig. © K. Schmitt/IMAGO/Fotostand
Der beste Weg, sein Geld für sich arbeiten zu lassen, ist es sinnvoll anzulegen.
Nicht investieren: Der beste Weg, sein Geld für sich arbeiten zu lassen, ist es sinnvoll anzulegen. Laut Insidern investieren Millionäre jährlich etwa 20 Prozent ihres Einkommens. Dafür müssen Sie aber kein Finanzexperte sein. Wer sich richtig informiert, kann schon mit kleinen Summen erfolgreich sein, ohne ein großes Risiko eingehen zu müssen. © IMAGO / serienlicht
Reiche Menschen überwinden ihre Ängste und gehen überschaubare Risiken ein, um Erfolg zu haben.
Es sich bequem machen: Wer ständig in seiner Komfortzone bleibt und keinerlei Unsicherheiten riskiert, wird es nicht über die Mittelklasse hinaus schaffen. Reiche Menschen überwinden ihre Ängste und gehen überschaubare Risiken ein, um Erfolg zu haben. © Davor Puklavec/Pixsell/Imago
In den Tag hinein leben: Egal ob es darum geht ein Haus zu kaufen oder sein Geld zu vermehren - reiche Menschen stecken sich Ziele und verfolgen sie auch. Denn planlos in den Tag hineinleben bringt niemanden weiter. 
In den Tag hinein leben: Egal, ob es darum geht ein Haus zu kaufen oder sein Geld zu vermehren - reiche Menschen stecken sich Ziele und verfolgen sie auch. Denn planlos in den Tag hineinleben bringt niemanden weiter.  © IMAGO / Paul von Stroheim (Symbolbild)
Der Durchschnittsverdiener denkt, dass Reiche nur durch glückliche Zufälle reich werden.
Nicht an sich glauben: Der Durchschnittsverdiener denkt, dass Reiche nur durch glückliche Zufälle reich werden. Das ist fatal, denn wer nicht an sich glaubt, wird es nie schaffen. Deshalb: „Think Big“! © Imago/serienlicht
Erfolgreiche Menschen lernen ihr Leben lang und setzen sich immer neue Ziele.
Sich auf seinen Lorbeeren ausruhen: Erfolgreiche Menschen lernen ihr Leben lang und setzen sich immer neue Ziele. © Imago/serienlicht
Schnelle Entscheidungen sind das A und O, wenn Sie im Leben voran kommen wollen.
Zögern und zaudern: Schnelle Entscheidungen sind das A und O, wenn Sie im Leben voran kommen wollen. Wer ständig Entscheidungen hinauszögert oder immer wieder ändert, verbleibt im Mittelmaß. © Bihlmayerfotografie/Imago
Reiche Menschen starten ihre Projekte sofort - und nicht, wenn vielleicht irgendwann der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist.
Prokrastination: Reiche Menschen starten ihre Projekte sofort - und nicht, wenn vielleicht irgendwann der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist. Denn den gibt es nie.  © Nikolas Kokovlis/IMAGO / NurPhoto
Der wichtigste Punkt beim reich werden - nicht aufgeben!
Aufgeben: Der wichtigste Punkt beim reich werden - nicht aufgeben! Die meisten fangen ihre Projekte mit viel Elan an und straucheln schon beim ersten Hindernis. Reiche Menschen stehen immer wieder auf und lassen sich von nichts aufhalten. © Andrey Popov/Imago/Panthermedia

Gehalt im Frauenfußball: „Mindestlohn“ für Erste und Zweite Bundesliga

Nationalspielerin Lina Magull (27, FC Bayern München) fordert, dass der Lohn für Spielerinnen der Ersten und Zweiten Bundesliga angehoben wird. Sie wünscht sich ein monatliches Gehalt von 2.000 bis 3.000 Euro für die Spielerinnen, das erzählte sie in einem Bild-Interview. Sie wolle vor allem, dass alle den Sport professionell ausüben können. Laut Autodoc-Auswertung verdienen Profifußballerinnen der Ersten Bundesliga in Deutschland durchschnittlich 43.670 Euro im Jahr. Dabei muss beachtet werden, dass es einige wenige Fußballerinnen mit einem recht hohen Verdienst gibt und viele weniger verdienen. Ex-Nationalspielerin Inka Grings schildert die Problematik in einem Interview mit der Tagesschau: „Ich finde es bedenklich, dass es in Deutschland immer noch Erstligistinnen gibt, die im Vergleich zu anderen Mannschaften wirklich einen Hungerlohn bekommen und nicht davon leben können.“ Weiter sagt sie, dass der Frauenfußball attraktiver gestaltet werden könnte, wenn dieser in großen Stadien ausgetragen würde, das sei für Fans und Werbepartner ein besserer Anreiz.

Rubriklistenbild: © Imago

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