Kurzarbeit und Stellenstreichungen

Wenn Sie bei diesen Unternehmen arbeiten, wird es brenzlig - und schuld ist Trump

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Die Konjunkturschwäche trifft die Automobilbranche hart.

Diesmal sind die fetten Jahre wirklich vorbei: Der Job-Boom in Deutschland ist zu Ende. Verursacht wird diese Entwicklung von US-Präsident Donald Trump.

Zwar gibt es in Deutschland so wenige Arbeitslose wie seit Jahrzehnten nicht mehr - 45,28 Millionen Deutsche sind erwerbstätig. Doch Arbeitsmarktforscher Holger Schäfer vom IW Köln schaut auf die seit Jahresbeginn 70.000 weniger geschaffenen Arbeitsplätze im Vergleich zu 2018 - der erste Rückgang überhaupt seit 2013. Die Jahre des Job-Booms sind vorbei. Experten warnen nun vor einer Zweiteilung des Arbeitsmarktes.

Automobil-, Exportwirtschaft- und Logistik-Branche am stärksten betroffen

Handelskonflikte und sinkende Exporte drücken die Konjunktur. Immer mehr Unternehmen wollen Stellen abbauen, verhängen Einstellungsstopps oder führen Kurzzeit ein. Es werden deutlich weniger Arbeitsplätze geschaffen als noch in den letzten Jahren. Schuld daran sind die Handelskonflikte zwischen den USA und China, schreibt das Nachrichtenportal Welt. Das sorge für gedämpfte Erwartungen bei deutschen Unternehmen.

Besonders heftig trifft es die Automobilbranche: VW will bis 2023 25.000 Stellen streichen, Daimler möchte laut einem Bericht auf Focus.de durch 10.000 Stellen weniger sechs Milliarden Euro einsparen und BMW verhängte kürzlich einen Einstellungsstopp bis 2025. Ford will rund 5.400 Stellen streichen. Auch Bosch, Continental, ZF Friedrichshafen, der Chemiekonzern BASF, ThyssenKrupp, Mahle und Schaeffler sind wohl betroffen, so der Chef der Bundesagentur für Arbeit Detlef Scheele. Unternehmen haben sich schon vermehrt zum Thema Kurzarbeit beraten lassen.

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Die Zweiteilung des Arbeitsmarktes ist bereits erfolgt

Wirtschaftsvertreter berichten, dass sich der Mittelstand intensiv auf einen Einbruch der Geschäfte vorbereitet. Manchen Arbeitnehmern droht die Kurzarbeit, andere werden ihren Job verlieren. Weniger gefährdet sind Fachkräfte - brenzlig wird es für die Geringqualifizierten, vor allem in der Exportwirtschaft und der Logistik, sagt Sabine Klinger vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln: "Für Fachkräfte sind die Jobaussichten weiterhin gut, auch weil die Entlassungsquote der Unternehmen auf einem historischen Tiefstand liegt." Geringqualifizierte müssen aber nicht nur um ihren Job fürchten, sie haben es auch hinterher schwieriger, wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen.

Eine Zweiteilung des Arbeitsmarktes findet bereits statt. Doch es besteht noch Hoffnung: Experten sehen bereits, dass sich die Konjunkturschwäche in baldiger Zukunft erholen wird.

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