Hygiene am Arbeitsplatz

Ekelhaft: Viele Büro-Tassen sind voll von Darm-Bakterien

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Dass sich sehr viele Menschen nach dem Toilettengang nicht die Hände waschen, zeigen Studien. Doch welche Auswirkungen das hat, will man sich am besten gar nicht vorstellen. In diesem Fall betrifft es Büro-Tassen.

Laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zeigen Studien der London School of Hygiene & Tropical Medicine, dass nur etwa jeder dritte Mann auf einer Raststätten-Toilette Wasser und Seife benutzt. Bei den Frauen sind es immerhin 64 Prozent.

In Büro-Toiletten geht es anscheinend ähnlich unhygienisch zu. Laut Bild.de ist nämlich eine von fünf Büro-Tassen mit Darm-Bakterien verseucht. Um genau zu sein, handelt es sich um Fäkal- und E.-coli-Bakterien aus dem menschlichen Darm. Richtig eklig. Die Erklärung könnte sein, dass in der Spülmaschine, wenn es eben mal wieder schnell gehen muss, nur das Kurzprogramm gewählt wird. Und dieses erreicht nicht die Temperatur, um alle Keime und Bakterien abzutöten.

Die schlimme Angewohnheit, sich nach dem Toilettengang nicht die Hände zu waschen, hat Auswirkungen. Und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass man selbst eben genau nach der fünften Tasse greift. Das nächste Mal sollten Büroferkel also am besten auch mal Wasser und Seife benutzen.

Die Schlampigkeit in Büro-Küchen ist ohnehin enorm. Und am Ende will es keiner gewesen sein.

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