Persönlichkeit und Erfolg

Diese Eigenschaften haben außergewöhnliche Menschen

Außergewöhnliche Menschen haben nicht ein besonderes Talent oder einen bestimmten Bildungsstand. Ein ehemaliger FBI-Agent hat für „CNBC“ Merkmale hervorgehoben.

Menschen sind alle recht unterschiedlich – manche von ihnen heben sich aber noch einmal mehr von anderen ab. Es gibt beispielsweise Menschen, die die komplette Aufmerksamkeit auf sich ziehen, wenn sie einen Raum betreten. Ein Grund dafür kann sein, dass sie viel wissen und als Vorbilder gelten. Was Menschen allerdings außergewöhnlich macht, das ist nicht ganz klar. Businessinsider berichtet, dass sich ein ehemaliger Agent für den Nachrichtensender CNBC mit Eigenschaften außergewöhnlicher Menschen beschäftigt hat.

Fünf Eigenschaften machen außergewöhnliche Menschen aus. (Symbolbild)

Außergewöhnliche Menschen: Fünf Eigenschaften machen sie besonders

Der ehemalige Agent Joe Navarro hat über 40 Jahre das menschliche Verhalten erforscht und ist mittlerweile als Spezialist für Körpersprache bekannt. Er hat analysiert, welche Eigenschaften außergewöhnliche Menschen aufweisen. Spezielles Talent, ein bestimmter Bildungsstand oder viel Geld sind nicht entscheidend für außergewöhnliche Menschen. Stattdessen sind Navarro zufolge folgende Fähigkeiten ausschlaggebend:

  1. Selbstdisziplin
  2. Beobachtungsgabe
  3. Kommunikationsfähigkeit
  4. Beherrschtes Handeln
  5. Psychologisches Wohlbefinden

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

Außergewöhnliche Menschen handeln aufmerksam und bewusst

Selbstdisziplinierte Menschen holen durch Neugierde und Engagement viel aus sich heraus. Sportlerinnen und Sportler wie Sprinter Usain Bolt oder Tennisspielerin Serena Williams seien dahingehend gute Beispiele. Einhergehend ist laut Navarro allerdings auch das Bewusstsein über eigene Stärken und Schwächen von Vorteil, denn so könne man sich selbst genau einschätzen und aktiv danach handeln. Selbstdisziplin können übrigens alle erlernen, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt.

Menschen mit einer guten Beobachtungsgabe arbeiten meist mit all ihren Sinnen und können Mitmenschen gut einschätzen. Sie erkennen beispielsweise, was die Absichten der Person sein könnten und können Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden. Außergewöhnliche Menschen haben laut Navarro auch eine hohe Kommunikationsfähigkeit – wer dies beherrscht, ernte Bewunderung von Mitmenschen. Wichtige Punkte für eine gute Kommunikation unterteilt Navarro in vier Bereiche: Ansprechen der Gefühle, Beziehung zum Gegenüber aufbauen, zeitnahe Reaktion und richtiges Zuhören.

Das menschliche Handeln zeigt meist, was man von anderen denkt und was für eine Person wichtig ist. Wer sein Handeln beherrschen kann, der weist größtenteils ein paar Eigenschaften auf, die für ein kontrolliertes Handeln notwendig sind. Dazu zählen Selbstbeherrschung, eine gute Beobachtungsgabe und Kommunikation. Anhand dieser Aspekte hinterfragen außergewöhnliche Menschen erst und schätzen die Situation ab – dann erst handeln sie.

Für das psychologische Wohlbefinden ist eine Kombination aller Eigenschaften sinnvoll. Es brauche allerdings keine großen Gesten, kleine Aufmerksamkeiten wie Dankes-Notizen oder ein Lächeln reiche schon aus, um das mentale Wohlbefinden zu stärken. Ziel ist es, dass Stress, Angst oder Sorgen gar nicht erst aufkommen.

Rubriklistenbild: © Imago

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Gespräche am Arbeitsplatz: Diese Themen sollten Sie unbedingt vermeiden
Gespräche am Arbeitsplatz: Diese Themen sollten Sie unbedingt vermeiden
Gespräche am Arbeitsplatz: Diese Themen sollten Sie unbedingt vermeiden

Kommentare