Bewerbung

Diese Angabe im Lebenslauf ist nicht nur überflüssig - sie kann Ihnen wirklich schaden

Manche Stationen Ihrer Karriere sollten besser  Ihr Geheimnis bleiben - und nicht im Lebenslauf landen.
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Manche Stationen Ihrer Karriere sollten besser  Ihr Geheimnis bleiben - und nicht im Lebenslauf landen.

Der Lebenslauf ist das Herzstück einer Bewerbung. Auf eine Angabe sollten Sie aber besser verzichten, über die Jobsuchende immer wieder stolpern.

Bevor Sie Ihren Lebenslauf abschicken, sollten Sie ein paar Punkte noch einmal genau prüfen: Stimmt die Rechtschreibung? Sind die angegebenen Zeiten wirklich korrekt? Kommen die wichtigsten beruflichen Stationen vor? Über den letzten Punkt stolpern Bewerber immer wieder, denn wenn es um ihre Jobs geht, begehen viele einen folgenschweren Fehler.

Lebenslauf: Kurze Jobs besser weglassen

Viele Bewerber gehen in dem Irrglauben heran, jeden Job ihrer Karriere in den Lebenslauf schreiben zu müssen. Doch Karriere-Expertin Liz Ryan sieht das ganz anders: "Euer Lebenslauf ist ein Marketing-Dokument, kein Rechtsdokument. Ihr könnt alle vergangenen Jobs aufschreiben, die ihr wollt, und alle weglassen, die ihr nicht wollt", meint sie in einer Fragerunde des amerikanischen Forbes-Magazins. 

Jobs, die Sie nur für eine sehr kurze Zeit ausgeübt haben - etwa für drei Monate - sollten Sie besser aus Ihrem Lebenslauf streichen. Denn das mache schlicht keinen Sinn, wie die Expertin meint.

Lesen Sie auch: Sechs typische Fehler im Lebenslauf, die fast jeder einmal macht.

Video: Mit diesen Tipps punkten Sie bei der Online-Bewerbung

Kurze Beschäftigungszeiten machen Personaler misstrauisch

Dieser Ansatz ist verständlich, denn wer nur kurze Zeit in einer Position war, der mochte entweder seinen Job nicht - oder er war schlecht und wurde gekündigt. In jedem Fall wirft es beim Personaler Fragen auf, die den Bewerbern spätestens im Bewerbungsgespräch auf die Füße fallen. Oder noch schlimmer: Man wird gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Nur Jobs nennen, die für die neue Stelle wichtig sind

Karriere-Experten raten deshalb dazu, vor allem die Jobs im Lebenslauf hervorzuheben, die zur neuen Stelle passen - in denen Sie Erfahrungen gesammelt haben, die für die neue Stelle und Firma von Nutzen sind. Denn gerade die interessieren Personaler und Chefs wirklich. Uralte Nebenjobs oder Praktika, die mit dem gewünschten Job nichts zu tun haben, können Sie ebenso weg lassen. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Mehr zum Thema: Lebenslauf 2021 - So gelingt Ihnen der perfekte Lebenslauf.

Und: Ein besonderer Trick verwandelt Ihren Lebenslauf von gut in großartig.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was beim Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist natürlich, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken.
Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was für das Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken. Bleiben Sie zudem authentisch. Was allzu übertrieben wirkt, sollten Sie im Zweifel besser vermeiden. © IMAGO / Westend61
Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Vor dem Bewerbungsgespräch sollten Sie zudem genügend Zeit für die Körperpflege einplanen. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.  © IMAGO / YAY Images
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch.
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch. © IMAGO / Westend61
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen.
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand zum Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen. Wenn Ihnen zur Begrüßung hingegen jemand ein Mineralwasser oder einen Kaffee anbietet, dürfen Sie das gerne annehmen. Vergessen Sie dabei niemals, sich höflich zu bedanken.  © IMAGO / Westend61
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut. © IMAGO / Westend61
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein.
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein. Schließlich geht es darum, dass die künftigen Kollegen Sie besser kennenlernen. Und auch Sie sollten sich natürlich einen Eindruck verschaffen können, ob die neue Stelle zu Ihnen passt. © IMAGO / Westend61
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für viele Recruiter ist das ein No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.  © IMAGO / YAY Images
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. Sollten Sie trotzdem verspätet sein, brauchen Sie dafür eine sehr plausible Erklärung.  © IMAGO / Westend61
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.  © IMAGO / Westend61
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.  © IMAGO / YAY Images

Video: Hilfreiche Tipps rund ums Bewerbungsgespräch

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