E-Mail-Verkehr

Darum sollten Sie Ihre Mail nicht mit einem Dank beenden

In vielen Jobs gehören sie dazu – tägliche E-Mails. Die sind mal mehr, mal weniger formal und oft mit Dank verbunden. Das ist allerdings gar nicht so gut.

Ein höflicher Umgangston wird vielen Menschen schon aus dem Elternhaus mitgegeben, dazu gehört auch, dass man sich bedankt. Das passiert mehrfach am Tag in persönlichen Gesprächen, Telefonaten oder per Mail. Der obligatorische Dank am Ende von geschäftlichen Mails ist allerdings nicht immer förderlich.

Schreiben Sie immer ein „Danke“ unter Ihre Mails? Das sollten Sie lassen.

Geschäftliche Mails: Wenn man sich aufrichtig bedankt, werden Mails eher beantwortet

Dankbarkeit kann uns laut Expertinnen und Experten zu glücklicheren Menschen machen, zumindest, wenn der Dank aufrichtig ist. Gibt es beispielsweise eine Dankes-Formel in E-Mails, dann wird diese häufiger beantwortet, wie aus einer Studie des Unternehmens „Boomerang“, auf die sich Businessinsider beruft, hervorgeht. Wenn Mails trotz Dank nicht beantwortet werden, kann es daran liegen, dass dieser nicht authentisch genug auf die Leserin oder den Leser wirkt. Übrigens verrät Ihr E-Mailpostfach auch viel über Ihre Persönlichkeit.

Neun Dinge, die jeder heimlich im Büro macht

Ja, jeder macht heimlich Dinge, die so gar nichts mit der Arbeit zu tun haben
Ja, jeder macht heimlich Dinge, die so gar nichts mit der Arbeit zu tun haben - oder die man seinen Kollegen zumindest lieber verheimlicht. Wie zum Beispiel das hier:  © Katarina Premfors/Imago
Wenn der kleine Heißhunger kommt, lockt all zu gerne die Schreibtischschublade des abwesenden Kollegen.
Wenn der kleine Heißhunger kommt, Sie aber nichts mehr im Kühlschrank haben, lockt all zu gerne die Schreibtischschublade des abwesenden Kollegen. Hatte der nicht erst neue Snacks deponiert? Und schwupps landet das „verbotene“ Leckerli heimlich in Ihrem Mund. © Ute Grabowsky/ Imago / photothek
Nicht wenige spionieren während der Arbeitszeit ihre Arbeitskollegen via Facebook, Google und Co. aus.
Der neue Volontär aus dem Nachbarbüro sieht eigentlich ganz süß aus? Nicht wenige spionieren während der Arbeitszeit ihre Arbeitskollegen via Facebook, Google und Co. aus. Sehr zum Leidwesen ihres Arbeitspensums. © Westend61/Imago
Sie verquatschen sich das ein oder andere Mal mit den Kollegen?
Sie verquatschen sich das ein oder andere Mal mit den Kollegen? Auch das gehört zum Büroalltag gewiss dazu.  © Ignacio Ferrandiz Roig/Imago
Sie sitzen in der Arbeit, brauchen aber noch dringend einen coolen Post für Instagram
Sie sitzen in der Arbeit, brauchen aber noch dringend einen coolen Post für Instagram? Nicht wenige verlockt das zum ausgiebigen Selfie-Shooting - #überstunden #workinghard... © Panthermedia/Imago
In der Materialkammer lagern Unmengen an Schreibutensilien, die Sie zuhause gut gebrauchen könnten?
In der Materialkammer lagern Unmengen an Schreibutensilien, die Sie zuhause gut gebrauchen könnten? „Sieht ja keiner“, denken Sie - und schon steckt der schöne Kuli in der Jackentasche. Doch Vorsicht: Für solche Kavaliersdelikte drohen Ihnen ernste Konsequenzen.  © Wolfgang Zwanzger/Imago
Sie wollen gerade Feierabend machen - und huschen lieber ins Treppenhaus.
Sie wollen gerade Feierabend machen - da sehen Sie, wie der Chef Richtung Aufzug läuft. Aber allein mit dem nörgelnden Vorgesetzten auf eineinhalb Quadratmetern? Das muss nicht sein, denken Sie und huschen lieber ins Treppenhaus.  © IMAGO / eyevisto
Die letzte Nacht war kurz und Sie müssten dringend ein Nickerchen machen? Da bietet sich das stille Örtchen doch als perfekter Platz für ein kurzes Power-Napping an.
Die letzte Nacht war kurz und Sie müssten dringend ein Nickerchen machen? Da bietet sich das stille Örtchen doch als perfekter Platz für ein kurzes Power-Napping an. Andere gönnen sich dort auch gerne eine Surf-Pause mit dem Smartphone - besonders, wenn Handy-Verbot herrscht. © Fotostand / Gelhot / Imago
Homeoffice
Egal, ob Urlaubsreise, die schicken Stiefel oder die mega-angesagten Konzerttickets: Die meisten von uns shoppen heimlich im Internet, während der Quartalsbericht oder ein Projekt noch ein bisschen warten muss.  © Uwe Anspach/dpa (Symbolbild)
Der Feierabend steht bevor und Sie haben es eilig, weil Sie noch verabredet sind? In solchen Momenten ist der Geschirrspüler in der Büroküche leider schnell mal vergessen,
Der Feierabend steht bevor und Sie haben es eilig, weil Sie noch verabredet sind? In solchen Momenten ist der Geschirrspüler in der Büroküche leider schnell mal vergessen, der eigentlich ausgeräumt werden sollte. © IMAGO / IlluPics (Symbolbild)

Dank in Mails: Gibt es etwas, wofür Sie wirklich dankbar sind?

Sie sollten sich in Mails nur bedanken, wenn Sie wirklich dankbar für etwas sind, schreibt Ken Sterling von BigSpeak in einem Gastbeitrag bei Inc.. Nutzerinnen und Nutzer erkennen Floskeln, wenn diese in den Text eingebettet sind und die kommen oft nicht gut an. Wenn man allerdings eine Beziehung zu dem Menschen aufbauen will, an den man schreibt, dann sei ein begründeter Dank eine sinnvolle Sache. Erläutern Sie, weshalb Sie dankbar sind, so ist die Chance höher, dass Ihr Dank auch angenommen wird. Wichtig sei außerdem, den Dank zu personalisieren. Beispielsweise können Sie sich für die Mühe bedanken, wenn der Empfänger bzw. die Empfängerin zusätzlich zu den ursprünglichen Aufgaben sich noch Ihrem Anliegen angenommen hat.

E-Mails: Achten Sie auch darauf, dass Sie Ihre Kompetenz nicht anzweifeln

„Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen“ – haben Sie das in ähnlicher Abfolge schon einmal in einer Mail geschrieben? In Zukunft sollten Sie das vermeiden, mit der Wortwahl „hoffen“ implizieren Sie, dass man Ihre Äußerung im Vorfeld anzweifeln kann. Vielleicht denkt Ihr gegenüber dann über Ihre Glaubwürdigkeit nach. Drehen Sie den Satz einfach um und unterstreichen Sie selbstbewusst Ihre Kompetenz. Das können Sie zum Beispiel mit folgender Formulierung schaffen: „Ich freue mich, wenn ich Ihnen weiterhelfen konnte“.

Rubriklistenbild: © Imago

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