Ziemlich abgedroschen

Karrierekiller: Diese Floskeln sollten Sie unbedingt aus Ihrer Bewerbung streichen

Floskeln nerven – und können im Bewerbungsschreiben zum echten Karrierekiller avancieren.
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Floskeln nerven – und können im Bewerbungsschreiben zum echten Karrierekiller avancieren.

Floskeln in Bewerbungen nerven jeden Personaler und können so zum echten Karrierekiller werden. Welche gängigen Phrasen Sie ganz schnell aus dem Anschreiben verbannen sollten.

„Hiermit bewerbe ich mich als...“ Haben Sie sich auch schon mal dabei ertappt, bei Bewerbungen zu den immer gleichen Standardfloskeln zu greifen? Dann sollten Sie ganz schnell umdenken. Zum einen haben Personaler diese Formulierungen schon tausendfach gelesen, zum anderen sprechen Standardsätze nicht gerade für Ihre Kreativität. Womöglich kostet Sie so schon der erste Satz in der Bewerbung den Job, noch bevor Sie sich als Kandidat beweisen konnten. Bestimmte Formulierungen sollten Sie deshalb umgehend aus dem Anschreiben* streichen.

Floskeln, die Sie im Bewerbungsschreiben unbedingt vermeiden sollten

  1. „Sehr geehrte Damen und Herren, …“: Wer es nicht einmal schafft, den richtigen Ansprechpartner für die Bewerbung herauszufinden, dürfte beim Personalverantwortlichen damit Minuspunkte sammeln. Greifen Sie notfalls zum Telefonhörer, und erkundigen Sie sich bei der angegebenen Durchwahl.
  2. „Hiermit bewerbe ich mich um die ausgeschriebene Stelle als...“: Wer sein Bewerbungsanschreiben mit dieser hohlen Phrase beginnt, kann sich seinen Traumjob gleich abschminken. Eigentlich ist klar, dass man sich mit einer Bewerbung bewerben will. Starten Sie stattdessen mit einer kleinen Anekdote, und machen Sie Ihren gegenüber neugierig!
  3. „Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige vom .. gelesen“: Auf die Stellenanzeige können Sie gerne Bezug nehmen, jedoch nur, wenn bestimmtet Fähigkeiten gefragt sind – und diese mit Beispielen belegen. Als Einstieg ist diese Floskel jedoch ganz und gar ungeeignet (siehe vorheriger Punkt).
  4. „Ich habe umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet xy“: Statt bloße Behauptungen aufzustellen, sollten Sie Ihre Erfahrung lieber anhand konkreter Projekte aufzeigen.
  5. „Über eine baldige Nachricht würde mich sehr freuen“: Betonen Sie im letzten Absatz des Anschreibens noch einmal das Wichtigste, jedoch ohne in den Konjunktiv zu verfallen. Formulierungen wie „würde, hätte, könnte“ schwächen die Aussage ab. Schließen Sie das Bewerbungsschreiben stattdessen mit einem sogenannten „Call-to-Action“ ab, etwa: „Gerne überzeuge ich Sie bei einem persönlichen Gespräch von meinen Fähigkeiten.“

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Fähigkeiten nicht einfach behaupten – belegen!

Damit die Bewerbung nicht zum reinen Phrasenspiel gerät, ist die alte Bewerbungsregel „Show, don’t tell“ gefragt: Statt nur zu behaupten, dass Sie über bestimmte Erfahrungen oder Softskills verfügen, sollten Sie diese lieber anhand konkreter Projekte belegen. Statt „Ich bin ein teamfähiger Mitarbeiter“ ist besser: „Wie wichtig es ist, sich mit Kollegen abzusprechen und sich in seiner Arbeit zu ergänzen, hat mir das Projekt xy gezeigt. Innerhalb kürzester Zeit konnten wir gemeinsam das komplexe Projekt stemmen. Das ging nur, weil wir unsere Arbeitsschritte hervorragend abgesprochen hatten.“ (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Video: Wissen, wann der Jobwechsel an der Zeit ist.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was beim Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist natürlich, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken.
Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was für das Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken. Bleiben Sie zudem authentisch. Was allzu übertrieben wirkt, sollten Sie im Zweifel besser vermeiden. © IMAGO / Westend61
Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Vor dem Bewerbungsgespräch sollten Sie zudem genügend Zeit für die Körperpflege einplanen. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.  © IMAGO / YAY Images
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch.
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch. © IMAGO / Westend61
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen.
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand zum Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen. Wenn Ihnen zur Begrüßung hingegen jemand ein Mineralwasser oder einen Kaffee anbietet, dürfen Sie das gerne annehmen. Vergessen Sie dabei niemals, sich höflich zu bedanken.  © IMAGO / Westend61
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut. © IMAGO / Westend61
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein.
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein. Schließlich geht es darum, dass die künftigen Kollegen Sie besser kennenlernen. Und auch Sie sollten sich natürlich einen Eindruck verschaffen können, ob die neue Stelle zu Ihnen passt. © IMAGO / Westend61
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für viele Recruiter ist das ein No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.  © IMAGO / YAY Images
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. Sollten Sie trotzdem verspätet sein, brauchen Sie dafür eine sehr plausible Erklärung.  © IMAGO / Westend61
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.  © IMAGO / Westend61
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.  © IMAGO / YAY Images

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