Achtsamkeit erlernen

Alleskönner Achtsamkeit: Achtsame Menschen beeinflussen das Arbeitsleben

Die Achtsamkeit eines Einzelnen kann die Zusammenarbeit im Team beeinflussen. Eine Studie zeigt, wie genau das funktioniert und was die Vorteile davon sind.

Wenn neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt werden, dann geht es nicht nur um die fachliche Qualifikation, eine Rolle spielt auch, ob und wie man in das aktuelle Teamgefüge passt und integriert werden kann. Einer Studie der University Virginia Commonwealth zufolge ist für viele jetzt auch Achtsamkeit wichtig.

Wer achtsam ist, fokussiert sich genau auf den gegenwärtigen Moment, ohne diesen zu bewerten. Man ist offen eingestellt und hat eine akzeptierende Haltung. Eigentlich ist Achtsamkeit etwas Individuelles, aber Forscher um den Managementprofessor Christopher Reina haben herausgefunden, dass eigene Achtsamkeit die Zusammenarbeit im Team beeinflussen kann.

Die Achtsamkeit einzelner Menschen kann sich auch auf die Zusammenarbeit im Berufsleben auswirken.

Achtsamkeit: In die soziale Interaktion eingebracht kann es Vorteile haben

Wenn jemand achtsam ist, dann wird auch die soziale Interaktion dieser Person beeinflusst, dies kann Vorteile für das Berufsleben haben, da so eine harmonischere Zusammenarbeit gefördert wird, wie aus einer Pressemitteilung der University Virginia Commonwealth hervorgeht. Das Arbeitsleben ist in den letzten Jahren immer schnelllebiger geworden und immer mehr Informationen werden geteilt, gleichzeitig gibt es auch immer mehr Ablenkungen. Ein Gegenspieler kann da die Achtsamkeit sein, die es ermöglicht, sich wieder auf einen bestimmten Moment zu fokussieren.

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was beim Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist natürlich, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken.
Sind Sie in Sachen Styling unsicher, was für das Bewerbungsgespräch angebracht ist? Wichtig ist, dass Bewerber ordentlich und gepflegt wirken. Bleiben Sie zudem authentisch. Was allzu übertrieben wirkt, sollten Sie im Zweifel besser vermeiden. © IMAGO / Westend61
Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Vor dem Bewerbungsgespräch sollten Sie zudem genügend Zeit für die Körperpflege einplanen. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.  © IMAGO / YAY Images
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch.
Sie bewerben sich für einen Job in der Bank, erscheinen aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung könnte Sie bei so manchem Personalchef disqualifizieren. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem – damit macht man nichts falsch. © IMAGO / Westend61
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen.
Wer mit einem Coffee-to-go in der Hand zum Vorstellungsgespräch erscheint, könnte bei Recruitern durchaus für Stirnrunzeln sorgen. Wenn Ihnen zur Begrüßung hingegen jemand ein Mineralwasser oder einen Kaffee anbietet, dürfen Sie das gerne annehmen. Vergessen Sie dabei niemals, sich höflich zu bedanken.  © IMAGO / Westend61
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job-Interview ist nichts einzuwenden – aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. Personaler könnten es ziemlich unhöflich finden, wenn das belegte Brötchen daraus hervorschaut. © IMAGO / Westend61
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein.
Oft ist der erste persönliche Eindruck entscheidend. Sie sollten beim ersten Kennenlernen nicht zu sehr vorpreschen, aber trotzdem höflich und freundlich sein. Schließlich geht es darum, dass die künftigen Kollegen Sie besser kennenlernen. Und auch Sie sollten sich natürlich einen Eindruck verschaffen können, ob die neue Stelle zu Ihnen passt. © IMAGO / Westend61
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für viele Recruiter ist das ein No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.  © IMAGO / YAY Images
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
Wer zu spät kommt, „den betraft das Leben“ - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich bei vielen Personalern. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. Sollten Sie trotzdem verspätet sein, brauchen Sie dafür eine sehr plausible Erklärung.  © IMAGO / Westend61
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.
Finger weg vom Handy – das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken, könnte das durchaus unangenehm auffallen.  © IMAGO / Westend61
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, dürfte bei vielen Personalern von der Bewerberliste gestrichen werden.  © IMAGO / YAY Images

Achtsamkeit: Studie basiert auf Interviews mit Managern und Fachkräften

Für die Achtsamkeits-Studie wurden Interviews mit achtsamen Menschen geführt, diese seien Manager und Fachkräfte. Alle Personen haben, laut der Studie, schon positive Erfahrungen mit der Achtsamkeit gemacht, die sich auch auf andere Personen auswirke. Auch Bemühungen, die Achtsamkeit in das Berufsleben einfließen zu lassen, habe positive Resonanz bei Kolleginnen und Kollegen erzeugt. Businessinsider berichtet davon, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie denken, dass Achtsamkeit dabei helfe, schwierige Situationen zu bewältigen. So würden auch die Beziehungen untereinander am Arbeitsplatz verbessert.

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Achtsamkeit zwischen Kolleginnen und Kollegen sei beispielsweise in kurzen Pausen zwischen Meetings möglich, wo einander zugehört wird.

Wenn Sie Achtsamkeit erlernen wollen, dann geht das laut Businessinsider über verschiedene Routinen. Beispielsweise können Sie sich ganz bewusst auf den Gang konzentrieren. Sie können Schritte bis zur Kaffeemaschine zählen und spüren, wie der Fuß von der Ferse über den Ballen abrollt. Wenn daraus eine Routine wird, dann können sich daraus ein stressreduzierender Automatismus entwickeln. Langfristig wirkt sich dies dann auf die Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus.

Rubriklistenbild: © William Perugini/Imago

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