Hausmittel im Überblick

Muskelverspannungen natürlich behandeln – mit Kirschsaft und Vitamin D

Verspannungen können den Alltag enorm beeinträchtigen. Oftmals helfen bereits einfache Selbsthilfemaßnahmen gegen den Schmerz.

Stundenlanges Arbeiten am PC, Stress und einseitige Bewegung: Drei der häufigsten Ursachen hinter muskulären Verspannungen. Denn einseitige Belastung und fehlende Aktivierung aller Muskelgruppen fördert Verspannungen. Unbehandelt können sich diese bis hin zu Muskelverhärtungen steigern. In dem Fall ist meist ein Arzt gefragt. Dieser wird gegebenenfalls Physiotherapie und eine schmerzlindernde Maßnahmen einleiten.

Muskelverspannungen dagegen können Sie oftmals selbst in den Griff bekommen. Unter anderem mit folgenden simplen Tricks.

Bildschirmarbeit triggert Muskelverspannungen, vor allem im Nacken.

Was kann ich selbst bei Muskelverspannungen tun? Ein Überblick

  • Mehr Entspannung in den Alltag einbauen: Neben der Stärkung des Rückens ist der Stressausgleich eine wichtige Maßnahme, um Verspannungen vorzubeugen, informiert die Techniker Krankenkasse. Entspannungsverfahren wie Meditation, aber auch Atemtechniken können dabei helfen.
  • Dehnübungen: Regelmäßiges Dehnen kann der AOK zufolge dabei helfen, Verspannungen und Verkürzungen des unteren Rückens vorzubeugen.
  • Vitamin D: Ein Mangel an Vitamin D kann Muskelprobleme fördern. Wie Ärztin und Schmerzspezialistin Dr. med. Petra Bracht informiert, kräftigt Vitamin D die Muskulatur und ist somit besonders wichtig für gesunde, normal funktionierende Muskeln. Ob Sie an einem Mangel leiden, zeigt ein Bluttest beim Allgemeinmediziner.

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  • Ein warmes Bad: Das warme Wasser unterstützt die Muskeln dabei, sich zu lockern und zu entspannen. Achten Sie insbesondere bei Vorerkrankungen wie Bluthochdruck darauf, dass das Bad nicht zu heiß ist und nicht zu lange andauert. Ihr behandelnder Arzt gibt Ihnen hier weiterführende Informationen.
  • Wärmetherapie: Neben warmen Bädern können auch wärmende Auflagen Linderung verschaffen. Legen Sie dazu einfach ein Wärmepflaster aus Drogerie oder Apotheke oder ein im Backofen erwärmtes Kirschkernkissen auf die verspannte Körperstelle.
  • Essenzen aus Cayenne-Pfeffer: Äußerlich angewendet kann Cayennepfeffer dazu beitragen, Muskel- und Gelenkschmerzen zu reduzieren, wie das Portal meinereha.de informiert. Den pflanzlichen Wirkstoff Capsaicin machen sich unter anderem Hersteller von Muskelcremes zunutze. Es soll direkt aufs sensorische Nervensystem wirken und Verspannungen reduzieren.
  • Kirschsaft trinken: Kirschsaft soll Muskelkater und Muskelschäden reduzieren, wie das Wissenschaftsportal Spektrum Wissenschaftler der Universität in Vermont zitiert. Verantwortlich für dieses Phänomen seien vermutlich Antioxidantien und entzündungshemmende Stoffe, die in den Früchten vorkommen, heißt es weiter.

Sportarten, die enorm viele Kalorien verbrennen: So erreichen Sie noch schneller Ihre Traumfigur

Frau macht macht HIIT
Schon mal von hochintensivem Intervalltraining, kurz HIT oder HIIT gehört? Dabei handelt es sich um ein Training, bei dem sich nach einer Aufwärmphase sehr fordernde und kurze Trainingseinheiten mit Erholungsphasen abwechseln. Die Übungen können individuell gewählt werden, so können Seilspringen, Laufen, Fahrradfahren oder Schwimmen in das HIIT-Training einfließen. Der Kalorienverbrauch pro Stunde: Bis zu 700 Kilokalorien.  © Imago
Frau schwingt einen Hula-Hoop-Reifen um die Hüfte.
Hula-Hoop: Ein Sport, der in der Corona-Pandemie einen Hype erlebt hat. Und das zurecht: Denn das Reifen schwingen macht nicht nur Spaß, es verbrennt auch Unmengen von Kalorien. 400 bis 600 Kalorien sollen pro Stunde schmelzen, wie der NDR informiert.  © Angel Santana Garcia/Imago
Junge Frau betreibt Seilspringen
Mit einer Runde Seilspringen heizen Sie Ihrem Stoffwechsel mächtig ein - gleichzeitig ist es megaeffektiv, zeitsparend und schweißtreibend. Und das Beste daran: Sie verbrennen bis zu 500 Kilokalorien - und das in nur 30 Minuten. Das schaffen Sie nicht einmal mit Joggen. Hierzu bräuchten Sie eine volle Stunde, um dieselbe Menge zu schaffen. Damit ist Seilspringen die Nummer Eins unter den Fatburner-Sportarten. © Imago
Trampolinspringen in der Gruppe
Keine andere Sportart macht Groß und Klein so viel Spaß wie das Trampolin springen. Das Multi-Fitnesstalent für zu Hause ist für alle diejenigen, die zu faul sind, nach einem anstrengenden Bürotag nochmal außer Haus zu gehen. Und es lohnt sich - denn bereits in den 80er-Jahren konnte die NASA in einer Studie feststellen, dass Trampolin springen dreimal so effektiv wie Joggen ist. Zudem verbessert es Ihre Kondition und die Koordination. Kalorienverbrauch: bis zu 750 Kilokalorien pro Stunde. © Raquel Arocena/Imago
Gruppe während des Tae Bo-Trainings
Sie haben die Nase voll vom schnöden Fitnesstraining an den Geräten im Studio? Beim Tae Bo-Kurs kommt sicherlich keine Langeweile auf. Die dynamische Fitnesssport hält Sie mit Elementen aus Kickboxen und Aerobic mächtig auf Trab - und trainiert Arme und Beine intensiv. Durchhalten wird belohnt - Kalorienverbrauch: Satte 465 Kilokalorien pro Stunde. © Imago
Frau geht nordic walken
Nordic Walking ist ein Sport, den man in jedem Alter machen kann. Und das Tolle: Man braucht nur ein Paar Turnschuhe und zwei Walking-Stecken. Je nach Geschwindigkeit kann man bis zu 450 Kalorien pro Stunde verbrennen.  © Imago
Frau schwimmt in Pool
Die Problematik am Joggen ist oftmals, dass es bei manchen auf die Knie gehen kann. Gelenkschonender ist hier Schwimmen. Zudem ist es besonders für Anfänger, aber auch Senioren oder Übergewichtige optimal geeignet, um fit zu werden oder zu bleiben. Vom Rückenkraulen bis hin zur Wassergymnastik ist für jeden etwas dabei. Kalorienverbrauch: 436 Kalorien pro Stunde bei zügigem Schwimmen. © Ilya Naymushin/Imago
Mann auf einem Spinningrad in seiner Kueche waehrend des Lockdowns in der Corona-Krise
Wenn die Tage wieder kälter werden, dann verlagern Sie doch einfach Ihr Radtraining nach drinnen. In sogenannten Spinning-Kursen kommen Sie richtig ins Schwitzen, haben viel Spaß mit Gleichgesinnten, trainieren Ihre Kondition und verbrennen jede Menge Kalorien. Kalorienverbrauch: 409 Kilokalorien pro Stunde. © Ute Grabowsky/Imago
  • Magnesium: Der Mineralstoff steuert die Muskelkontraktion und steigert die Belastbarkeit sowie Regeneration von Muskelzellen, erklärt Dr. med. Petra Bracht. Außerdem senke es die Krampfanfälligkeit. Diese Effekte machen magnesiumhaltige Lebensmittel wie Brokkoli und Kartoffeln, aber auch Nahrungsergänzungsmittel mit Magnesium zu sinnvollen Helfern gegen Verspannungen.
  • Bewegung: Spazieren, Yoga, Aerobic – Jegliche Art von Bewegung hilft dabei, Verspannungen zu lösen. Spezielle Übungen eignen sich im Akutfall. Verspannter Schulterbereich? Mit diesen Übungen lockern Sie die Muskeln in Sekundenschnelle. Der gesamte Rücken fühlt sich verspannt an? Eine einfache Übung lindert die Beschwerden.

Rubriklistenbild: © Thomas Trutschel/Imago

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