Gesunde Knochen

Vitamin D: Häufiger Fehler kann dazu führen, dass unser Körper weniger Sonnenhormon produziert

Vitamin D ist wichtig, weil es Knochen und Zähne hart macht. Unser Körper kann es selbst produzieren – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Die einzig bekannte positive biologische Wirkung von UV-Strahlung ist die Anregung der Bildung des körpereigenen Vitamin D durch UV-B-Strahlung. Wie das Bundesamt für Strahlenschutz weiter informiert, sei dafür keine Extra-Portion Sonne nötig. Doch was heißt das genau? Reicht ein mehrminütiger Spaziergang in der Sonne, währenddessen nur das Gesicht beschienen wird? Oder sollte man sich einmal wöchentlich im Bikini auf den Balkon legen?

Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz zwei- bis dreimal pro Woche der Sonne aussetzen – das soll ausreichen, damit der Vitamin-D-Speicher voll wird oder bleibt. Zu lange sollte man sich dem Licht dabei nicht aussetzen. Denn ein zu hohes Pensum an UV-A-Strahlung erhöht das Hautkrebs-Risiko. Als Faustregel gilt deshalb dem Bundesamt für Strahlenschutz zufolge in Hinblick auf die Vitamin-D-Produktion: Bleiben Sie nicht länger als die Hälfte Ihrer Eigenschutzzeit in der Sonne. Je nach Hauttyp variiert der Eigenschutz-Zeitraum. So kann sich die Haut des sehr hellen Hautbräunungstyps 1 nur maximal zehn Minuten selbst gegen gefährliche UV-Strahlen schützen. Die Eigenschutzzeit von Hauttyp 4 beläuft sich dagegen auf bis zu 45 Minuten.

Nur UV-B-Strahlung trägt dazu bei, dass der Körper Vitamin-D produziert. UV-A-Strahlung dagegen nicht. Letztere erhöht das Hautkrebs-Risiko.

Diese Gewohnheiten können Ihre Leber zerstören

Frau geht joggen
Sport unterstützt den ­Stoffwechsel und kann Leberfett abbauen. Durch eine Fettleber steigt die Gefahr, Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Auch Herz-Kreislauf-Krankheiten werden durch eine verfettete Leber gefördert.  © Angel Santana Garcia/Imago
Weiße und rote Pillen liegen auf einer Fläche
Manche Medikamente, wie zum Beispiel Paracetamol, werden über die Leber abgebaut. Daher sollten Sie, wenn Sie Arzneien zu sich nehmen, stets den Beipackzettel studieren. Besonders dann, wenn Sie infolge der Einnahme unter Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder sogar Oberbauchbeschwerden leiden. Dann sollten Sie besser zu Ihrem Hausarzt gehen und checken lassen, ob es von den Medikamenten kommen könnte. © Imago
Sympolbild: Mann mit nacktem Oberkörper und großem Bauchumfang steht am Strand mit einer Entenmaske auf dem Kopf
Übergewicht bringt meist schwerwiegende gesundheitliche Folgen mit sich: Von Diabetes, über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu einer Leberverfettung. Denn überschüssiges Fett wird aus Ermangelung an Platz nicht nur in den Depots unter der Haut gelagert, sondern auch um die inneren Organe herum. Das sogenannte viszerale Fett soll Studien zufolge hochaktiv sein und Entzündungen an Leber und Co. auslösen können. Wer allerdings regelmäßig Sport treibt, der beugt Übergewicht und damit einer Leberschädigung vor. © Oscar Carrascosa Martinez/Imago
Toast mit Margarine-Flocken
Sie befinden sich in Burger, Kekse oder auch in der ach so gesunden Margarine: die Transfettsäuren. Dabei handelt es sich um künstliche Fette in stark verarbeiteten Lebensmitteln, welche bei übermäßigem Verzehr schnell zu Übergewicht führen können. Das haben jetzt auch Ernährungswissenschaftler erkannt – seitdem stehen sie in Verruf. Wer also in Zukunft darauf verzichten will, sollte stets auf die Zutatenliste einer Ware achten. Schließlich müssen die Transfettsäuren durch den Hinweis „…-Öl, zum Teil gehärtet“, gekennzeichnet sein. © Imago
Mann trägt Sixpacks: Cola und Fanta
Cola, Limo und Co. stehen schon lange in Verruf, dick zu machen. Außerdem enthalten diese oftmals den vermeintlich gesunden Fruchtzucker. Doch zu viel des Guten plus etwaiges Übergewicht sorgt für eine doppelte Vergiftung der überforderten Leber. Die Folge: eine nichtalkoholische Fettleber. Wenn sich diese zusätzlich entzündet, kann am Ende sogar eine Leberzirrhose drohen. © Michael Gstettenbauer/Imago
Frauen essen Wassermelone
Im Gegensatz zu Glukose muss Fruchtzucker, auch Fruktose genannt, erst in der Leber umgewandelt werden, damit es als Energielieferant den Zellen zur Verfügung stehen kann. Wer allerdings zu viel Fruchtzucker in Form von Obst isst, der soll Studien zufolge sogar eine Fettleber riskieren. Experten raten daher zu maximal 25 Gramm Fruktose pro Tag. Zum Vergleich: In 100 Gramm Apfel stecken bereits rund sechs Gramm Fruktose. © Imago

Ist mein Vitamin-D-Spiegel zu niedrig?

Zwar können wir Vitamin D auch mit der Nahrung aufnehmen, doch weitaus relevanter für einen ausreichend hohen Spiegel sei die körpereigene Vitamin-D-Produktion, so die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Um das sogenannte Sonnenhormon herzustellen, muss UV-B-Strahlung auf die Haut treffen. Aus Vitamin-D-Vorstufen, die im Körper vorhanden sind, wird sodann Vitamin D produziert, wie die DGE weiter informiert.

Sie haben den Verdacht, dass Ihr Vitamin-D-Spiegel zu niedrig ist? Ein Allgemeinmediziner kann mithilfe eines Bluttests herausfinden, ob dem so ist. Im Fall eines Mangels wird in der Regel ein hoch dosiertes Nahrungsergänzungsmittel verabreicht.

Trifft Sonnenlicht auf die Haut, kann der Körper Vitamin D produzieren – aber nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Keine Sonnencreme verwenden – allerdings nur kurz

Für ein Vitamin-D-Sonnenbad brauchen Sie keine Sonnencreme, zitiert das Arztbewertungsportal Jameda Heilpraktikern Elisabeth Strüber aus Herne. Ab Sonnenschutzfaktor 15 würden Sonnenschutzprodukte verhindern, dass ausreichend UV-B-Strahlung auf die Haut treffen kann. Denselben Effekt hätten Fensterglas und Sonnenbrillen. Optimalerweise sollte man nach dem Vitamin-D-Sonnenbad im Freien für vier bis sechs Stunden aufs Duschen verzichten, damit sich das Hormon Cholecalciferol (Vitamin D3) in der Haut bilden kann, empfiehlt Strüber.

Rubriklistenbild: © Frank Sorge/Imago

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