Besondere Ernährung

Schilddrüsenunterfunktion: 11 Lebensmittel, die bei Hashimoto helfen können

Rote Paprika
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Hashimoto-Patienten sollten vor allem auf entzündungshemmende Lebensmittel setzen. Paprika zählt zu den Gemüse- und Obstsorten, die Vitamin C (Ascorbinsäure) enthält. Auch Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Fenchel, Sanddorn, Hagebutte, Kiwi, schwarze Johannisbeeren und Zitrusfrüchte eignen sich gut.
Olivenöl wird aus einer Karaffe getropft.
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Pflanzenöle wie Olivenöl, aber vor allem auch Weizenkeimöl und rotes Palmöl liefern Vitamin E und sind deshalb bei Hashimoto empfehlenswert. Es handelt sich zudem um Antioxidantien, die recht hitzebeständig sind.
Äpfel
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Bei Hashimoto sind Gemüse- und Obstsorten in den Farben rot, blau oder violett besonders empfehlenswert. Dazu zählen Äpfel, Beeren, Granatäpfel, Kirschen und Pflaumen. Sie enthalten Polyphenole. Diese Antioxidantien kommen besonders in den Blättern von Pflanzen vor. Auch Oliven und Olivenöl, Soja, Getränke wie Grüntee, Kaffee, (dunkler) Kakao, Rotwein und viele Gewürze wie Oregano, Zimt enthalten sie.
Eine Kiste mit roten Tomaten
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Neben Papaya, Grapefruit, Karotten, Feldsalat, Grünkohl und Wassermelonen liefern auch Tomaten Carotinoide wie Lycopin und Beta-Carotin. Sie zählen ebenfalls zu den Antioxidantien. Reife Tomaten enthalten viel Lycopin, Dosentomaten und Tomatenmark sogar noch wesentlich mehr.
Ananas liegt auf Untergrund
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Ananas enthält Bromelain, das nicht nur entzündungs-, sondern auch gerinnungshemmend ist.
Löffel mit Kurkuma.
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Kurkuma (Gelbwurz) und Currypulver liefern Curcumin. Es hilft nicht nur bei Hashimoto, sondern insbesondere auch bei Arthrose, da es schmerzlindernd ist. Es soll zudem auch Krebs hemmen.
Chillischoten
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Chili- und Paprikaschoten enthalten Capsaicin. Dabei handelt es sich um ein in verschiedenen Paprikasorten natürlich vorkommendes Alkaloid, das schmerzlindernd und durchblutungsfördernd wirkt.
Eine Hand hält einen Bund Hagebutten.
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Hagebutte, die ganze Frucht als Pulver – nicht im Hagebuttentee, liefert Galaktolipide. Sie haben eine entzündungshemmende Wirkung. Allerdings sind sie fettlöslich und zerfallen bei Erhitzen über 40 Grad. Als Marmelade haben die Hagebutten deshalb weniger heilende Eigenschaften.
Frau füllt eine Tüte mit Walnüssen.
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Walnüsse enthalten neben Leinsamen, Leinöl, Chia-Öl, Walnussöl, Rapsöl sowie verschiedenen Fischarten (z.B. Lachs, Hering, Makrele, Sardelle) Omega-3-Fettsäuren. Diese wirken entzündungshemmend und sind deshalb gerade für Hashimoto-Patienten essenziell. Zudem können sie bei bei regelmäßiger Einnahme nachweislich das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen reduzieren.

Hashimoto ist die Hauptursache für eine Schilddrüsenunterfunktion. Mit 11 Lebensmitteln können Sie jedoch positiv auf die Krankheit einwirken. Dazu zählen Paprika, Tomate und Ananas.

Bei Hashimoto-Thyreoiditis handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung. Sie ist die Hauptursache für eine Schilddrüsenunterfunktion, bei der die Schilddrüse chronisch entzündet ist. Zwar ist die Krankheit nicht heilbar. Mithilfe einer entzündungshemmenden Ernährung können Patienten jedoch versuchen, sie positiv zu beeinflussen und die Symptome lindern. Für Betroffene sind deshalb bestimmte Lebensmittel aufgrund ihrer Inhaltsstoffe und ihrer entzündungshemmenden Wirkung besonders empfehlenswert.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Maksim Konstantinov/IMAGO

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