Ohne Alkohol

Diese Gewohnheiten können Ihre Leber zerstören

Frau geht joggen
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Sport unterstützt den ­Stoffwechsel und kann Leberfett abbauen. Durch eine Fettleber steigt die Gefahr, Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Auch Herz-Kreislauf-Krankheiten werden durch eine verfettete Leber gefördert.
Weiße und rote Pillen liegen auf einer Fläche
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Manche Medikamente, wie zum Beispiel Paracetamol, werden über die Leber abgebaut. Daher sollten Sie, wenn Sie Arzneien zu sich nehmen, stets den Beipackzettel studieren. Besonders dann, wenn Sie infolge der Einnahme unter Müdigkeit, Appetitlosigkeit oder sogar Oberbauchbeschwerden leiden. Dann sollten Sie besser zu Ihrem Hausarzt gehen und checken lassen, ob es von den Medikamenten kommen könnte.
Sympolbild: Mann mit nacktem Oberkörper und großem Bauchumfang steht am Strand mit einer Entenmaske auf dem Kopf
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Übergewicht bringt meist schwerwiegende gesundheitliche Folgen mit sich: Von Diabetes, über Herz-Kreislauf-Erkrankungen bis hin zu einer Leberverfettung. Denn überschüssiges Fett wird aus Ermangelung an Platz nicht nur in den Depots unter der Haut gelagert, sondern auch um die inneren Organe herum. Das sogenannte viszerale Fett soll Studien zufolge hochaktiv sein und Entzündungen an Leber und Co. auslösen können. Wer allerdings regelmäßig Sport treibt, der beugt Übergewicht und damit einer Leberschädigung vor.
Toast mit Margarine-Flocken
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Sie befinden sich in Burger, Kekse oder auch in der ach so gesunden Margarine: die Transfettsäuren. Dabei handelt es sich um künstliche Fette in stark verarbeiteten Lebensmitteln, welche bei übermäßigem Verzehr schnell zu Übergewicht führen können. Das haben jetzt auch Ernährungswissenschaftler erkannt – seitdem stehen sie in Verruf. Wer also in Zukunft darauf verzichten will, sollte stets auf die Zutatenliste einer Ware achten. Schließlich müssen die Transfettsäuren durch den Hinweis „…-Öl, zum Teil gehärtet“, gekennzeichnet sein.
Mann trägt Sixpacks: Cola und Fanta
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Cola, Limo und Co. stehen schon lange in Verruf, dick zu machen. Außerdem enthalten diese oftmals den vermeintlich gesunden Fruchtzucker. Doch zu viel des Guten plus etwaiges Übergewicht sorgt für eine doppelte Vergiftung der überforderten Leber. Die Folge: eine nichtalkoholische Fettleber. Wenn sich diese zusätzlich entzündet, kann am Ende sogar eine Leberzirrhose drohen.
Frauen essen Wassermelone
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Im Gegensatz zu Glukose muss Fruchtzucker, auch Fruktose genannt, erst in der Leber umgewandelt werden, damit es als Energielieferant den Zellen zur Verfügung stehen kann. Wer allerdings zu viel Fruchtzucker in Form von Obst isst, der soll Studien zufolge sogar eine Fettleber riskieren. Experten raten daher zu maximal 25 Gramm Fruktose pro Tag. Zum Vergleich: In 100 Gramm Apfel stecken bereits rund sechs Gramm Fruktose.

Dass zu viel Alkohol der Leber auf Dauer schadet, weiß jedes Kind. Doch auch tägliche Gewohnheiten können unbewusst ebenfalls gefährlich werden.

Die Leber ist ein lebenswichtiges Organ, das viele unterschätzen. Doch es ist an vielen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt und entgiftet ihn, indem es Stoffe abbaut und schließlich ausscheidet. Daher arbeitet die Leber oft auf Hochtouren, vor allem, wenn man übermäßig Alkohol verzehrt. Die Folge: Der Körper macht schlapp, ist dehydriert und wir verspüren alle Anzeichen eines Katers am nächsten Morgen.

Nicht nur Alkohol schädigt langfristig die Leber

Wer dies allerdings dauerhaft tut, der schadet damit seiner Leber enorm, da sie mit Giftstoffen überschwemmt wird und schließlich erschöpft. Am Ende drohen Leberzirrhose (Schrumpfleber), Fettleber oder sogar Leberzellkrebs. Diese wiederum können auch andere Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes oder auch Entzündungen wie Hepatitis begünstigen.

Doch nicht nur zu viel Alkohol, sondern auch andere liebgewonnene Gewohnheiten, die man täglich unbewusst ausübt, können der Leber ernsthaft schaden. Sehen Sie oben in der Fotostrecke, um welche es sich dabei handelt. (jp)

Rubriklistenbild: © Imago

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