Darf die Kasse zahlen?

Debatte um künstliche Befruchtung für Unverheiratete

Berlin - Die Krankenkasse Verkehrsbau Union will vom Bundessozialgericht klären lassen, ob sie sich tatsächlich nicht an den Kosten einer künstlichen Befruchtung für unverheiratete Paare beteiligen darf.

Sie habe Revision gegen ein entsprechendes Urteil des Landesozialgerichtes Berlin-Brandenburg eingelegt, teilte die Bkk-VBU am Freitag mit. Nun müsse das Bundessozialgericht die Frage klären, ob ein Trauschein Voraussetzung zur Kostenbeteiligung an einer künstlichen Befruchtung sei.

Die Krankenkasse hatte im Mai 2012 ihre Kostenzuschüsse für eine Kinderwunschbehandlung erhöht und wollte sie auch unverheirateten Versicherten gewähren. Dem widersprach das Bundesversicherungsamt als Aufsichtsbehörde der Kasse. Dagegen hatte die Bkk-VBU geklagt und vor dem Landessozialgericht verloren. Die Begründung des Gerichts, die Leistungsausweitung sei gesetzlich auf Eheleute beschränkt, sei nicht nachvollziehbar, erklärte Kassen-Vorstandsmitglied Andrea Galle. Deshalb werde jetzt die nächste Instanz angerufen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Meistgelesen

Diese 10 Fakten über deutsche Betten kannten Sie noch nicht
Diese 10 Fakten über deutsche Betten kannten Sie noch nicht
Das passiert mit Ihrem Körper, wenn Sie ein Jahr nicht duschen
Das passiert mit Ihrem Körper, wenn Sie ein Jahr nicht duschen
Bandscheibenvorfall: Ist diese spezielle OP-Technik die Lösung?
Bandscheibenvorfall: Ist diese spezielle OP-Technik die Lösung?
Blähbauch: Das hilft gegen zu viel Luft im Bauch
Blähbauch: Das hilft gegen zu viel Luft im Bauch
Ist eine verbrannte Wurst wirklich krebserregend?
Ist eine verbrannte Wurst wirklich krebserregend?