Gute und richtige Ernährung

Zwei Esslöffel Olivenöl täglich schützen nachweislich vor Schlaganfall und Herzinfarkt

Olivenöl ist aufgrund seiner sekundären Pflanzenstoffe gesund. Das pflanzliche Fett beugt Schlaganfall und Herzinfarkt vor – mit nur zwei Esslöffel täglich.

Ob nun für den Salat oder als leckerer Dip zum Brot – Olivenöl ist nicht nur beliebt, sondern auch gut für die Gesundheit. Dafür sollte Olivenöl vier Kriterien erfüllen. Es sind die sekundären Pflanzenstoffe Hydroxytyrosol und Tyrosol, die seine Besonderheit ausmachen, denn sie wirken entzündungshemmend. Dank seiner einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren kann Olivenöl freie Radikale und sogenannte Giftstoffe im Körper abwehren. Zudem hält es die Gefäße elastisch, beugt Arteriosklerose vor und schützt demnach vor einem Schlaganfall. Einfach mal öfters Olivenöl in den Speiseplan einbauen, es lohnt sich. Mediterranes Essen mit Olivenöl schützt nachweislich vor Schlaganfall und Herzinfarkt, wie Studien belegen.

Schlaganfall vorbeugen: Täglich zwei Esslöffel Olivenöl schützen

Wenn Sie täglich ca. 15 Gramm Olivenöl ungekocht zu sich nehmen, können Sie effektiv einem Schlaganfall vorbeugen. (Symbolbild)

Einen Schlaganfall zu erleiden ist tragisch – vor allem deswegen, weil er sich in vielen Fällen vermeiden ließe. Wodurch Sie viel ausrichten können: Risikofaktoren für einen Schlaganfall reduzieren und gesunde Lebensmittel essen, die einer Arterienverkalkung vorbeugen. Zu den gesunden Lebensmitteln zählt vor allem Olivenöl. „Olivenöl besteht zum Großteil aus einfach ungesättigten Fettsäuren, vor allem Ölsäure. Das ist eine Omega-9-Fettsäure, die sich positiv auf den Cholesterinspiegel und die Herzgesundheit auswirkt“, wie Ökotest die Diplom-Ökotrophologin Dagmar von Cramm zitiert. „Denn sie kann das schädliche LDL-Cholesterin senken – ein Blutfett, das dazu neigt, die Arterien zu verstopfen“, so die Ernährungswissenschaftlerin weiter.

Schlaganfall-Risiko senken: Die Ölsäure im Olivenöl macht‘s

Schlaganfall und Herzinfarkt können die Folge von „verkalkten“ Arterien, der Arteriosklerose, sein. „Die Ölsäure im Olivenöl kann das Risiko dafür senken“, betont Dagmar von Cramm gegenüber Ökotest. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, täglich ca. 15 Gramm Olivenöl zu sich zu nehmen. Zur Orientierung: Ein Esslöffel Öl entspricht etwa zehn Gramm.

Schlaganfall vermeiden: Welche Lebensmittel schützen

Nüsse bremsen die Arterienverkalkung.
Nüsse bremsen die Arterienverkalkung. Sie enthalten Ballaststoffe, Magnesium, mehrfach ungesättigte Fette, Vitamin E und Antioxidantien – alles Bestandteile, die Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Vor allem in Mandeln, Hasel- und Erdnüssen ist reichlich Vitamin E enthalten, das die Aufnahme der schädlichen LDL-Fettpartikel im Blut verhindert und so vor Arteriosklerose schützt. (Symbolbild) © Achim Sass/Imago
Spinat ist reich an Folsäure, das vor Arterienverkalkung schützt.
Spinat ist reich an Folsäure, die vor Arterienverkalkung schützt. Es enthält viel Vitamin D und E, welche die Aufnahme des schlechten LDL-Cholesterin verhindert, wodurch weniger Ablagerungen entstehen und die Arterien nicht verengt werden. (Symbolbild) © Vitalina-Rybakova/Imago
Olivenöl senkt Blutdruck und das schädliche LDL-Cholesterin im Blut, sodass das Risiko für Arteriosklerose reduziert wird.
Laut „Deutscher Herzstifung“ senkt Olivenöl nachweislich das schädliche LDL-Cholesterin im Blut, sodass das Risiko für Ablagerungen in den Gefäßen, der Arteriosklerose, ebenfalls vermindert wird. Die Gefahr, an einer Herzkranzgefäßerkrankung zu erkranken, reduziert sich erwiesenermaßen. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Zwiebel und Knoblauch wirken als natürliche Gefäßputzer, da ihre enthaltenen Öle Arteriosklerose vorbeugen.
Zwiebel und Knoblauch geben unseren Gerichten nicht nur den nötigen Pfiff, sie wirken auch als natürliche Gefäßputzer, da ihre enthaltenen Öle Arteriosklerose vorbeugen. Vor allem Knoblauch kann das Herz gesund halten: Die Knolle regt die Stickstoffproduktion im Körper an und verbessert dadurch die Dehnbarkeit und Elastizität unserer Arterien. (Symbolbild) © YAY Images/Imago
Omega-3-Fettsäuren in Zucht- und Wildlachs verhindern die Bildung von Blutgerinnseln und verhindern Arterienverkalkung.
Der hohe Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Zucht- und Wildlachs verhindert die Bildung von Blutgerinnseln und wirkt der Plaques-Bildung an den Wänden der Arterien entgegen. (Symbolbild) © foodandmore/Imago
Avocados enthalten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche die Zellen elastisch halten und verhindern, dass die Arterien verstopfen.
Laut „Medical Tribune“ reduziert der Verzehr von Avocado schädliche Lipoproteine. Avocados enthalten einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche die Zellen elastisch halten und verhindern, dass die Arterien verstopfen. Also ruhig öfters mal Guacamole auf den Speiseplan nehmen, den auch hierzulande beliebten Avocado-Dip der mexikanischen Küche. (Symbolbild) © Artjazz/Imago
Besonders Red Delicious oder Granny Smith-Äpfel enthalten sogenannte Procyanidine, die Blutgerinnseln und Arterienverkalkung vorbeugen.
Besonders Red Delicious oder Granny Smith-Äpfel enthalten sogenannte Procyanidine. Das sind Stoffe, die die Fähigkeit besitzen, Blutgerinnseln vorzubeugen. Darüber hinaus können sie auch die Arterien elastisch halten und stärken. (Symbolbild) © Westend61/Imago
Vor allem rote Grapefruits können erhöhte Blutfettwerte, ein Hauptrisiko für das Entstehen von Arteriosklerose dar, senken.
Grapefruits sind nicht nur reich an Vitamin C, sie helfen auch beim Abnehmen. Zudem haben israelische Forscher herausgefunden, dass vor allem rote Grapefruits stark erhöhte Blutfettwerte positiv beeinflussen können. Erhöhte Blutfettwerte stellen ein Hauptrisiko für das Entstehen von Arteriosklerose dar, so die „Deutsche Apotheker Zeitung“. (Symbolbild) © Lubo Ivanko/Imago
Anthocyane der Heidelbeere sollen die Gefäße elastisch halten und so vor Arterienverkalkung schützen.
Blaubeeren gehen immer, als Dessert oder Snack zwischendurch – vor allen Dingen, weil sie durch ihre sekundären Pflanzenstoffe, die sogenannten Flavonoide, freie Radikale im Körper unschädlich machen. Anthocyane, die Wirkstoffe der Heidelbeere, sollen Entzündungen im Körper entgegenwirken, die Gefäße elastisch halten und so vor Arterienverkalkung schützen. (Symbolbild) © Larissa Veronesi/Imago
Grüner Tee enhält Procyanidine, das die Elastizität der Arterien steigert.
Wie Äpfel enthält auch grüner Tee Procyanidine, das die Elastizität der Arterien steigert und den Sauerstoff sowie die Nährstoffe besser zu den Geweben, Muskeln und Organen transportieren kann. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

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Schlaganfall und Herzinfarkt vorbeugen: Mediterrane Ernährung mit Olivenöl schützt nachweislich

Die Wirkung von Olivenöl wurde schon häufig untersucht und in Studien belegt. Auch Prof. Dr. Dirk Westermann, Kardiologe des Uniklinikums Freiburg, erklärt im Zusammenhang mit Olivenöl die bedeutsame Wirkung der mediterranen Ernährung: „Wir wissen zum Beispiel, die Gefäßfunktion wird durch Olivenöl etwas besser. Das ist ganz klar schützend für zukünftige Herzerkrankungen. Wir wissen, dass andere Parameter wie Blutdruck, die Fettwerte und auch der Body Mass Index sowie Gewicht sich eher positiv dadurch entwickeln. Zusätzlich die deutlich antiinflammatorischen, also antientzündlichen Fähigkeiten des Olivenöls. Und all das zusammen, all diese wahrscheinlich im Einzelnen kleinen Bausteine zusammengesetzt, wirken sich dann am Ende relativ deutlich aus. Und so erkläre ich, dass das Olivenöl einen deutlich schützenden Effekt hat“, zitiert der Südwestrundfunk den Kardiologen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Bassi/Imago

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