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Corona in Deutschland: So viele Fälle wie noch nie zuvor - RKI meldet massiven Anstieg der Neuinfektionen

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie ist dieses Bild beobachtbar. Ostdeutschland ist deutlich weniger stark von Covid-19 betroffen als der Rest des Landes. Nun wurde ein neuer Rekordwert gemeldet.
Corona in Deutschland: So viele Fälle wie noch nie zuvor - RKI meldet massiven Anstieg der Neuinfektionen

Wissenschaftlich bewiesen

„Innerhalb von Minuten“: Gesichtsmaske tötet Coronaviren in kürzester Zeit

Eine neue Maske soll Coronaviren auf der Oberfläche abtöten. Das verspricht der kanadische Hersteller und eine wissenschaftliche Studie.

  • Die Maskenpflicht in Deutschland soll uns vor dem Coronavirus* schützen.
  • Bisherige Masken standen jedoch in der Kritik, ob sie den Träger wirklich vor einer Ansteckung schützen können.
  • Mit einer neuen Technik soll die Maske eine Covid-19-Erkrankung besser verhindern.

Gegendarstellung vom 16. Juli 2020: Im gestrigen Artikel unterlief der Redaktion ein Fehler in Hinblick auf die Einzigartigkeit der im Text unten beschriebenen Maske der Firma i3 Biomedical Inc. So bedient sich die Firma Argaman Technologies Ltd. ebenfalls einer Technologie, um virentötende Gesichtsmasken herzustellen. Hinter der Entwicklung steht der US-israelische Textilwissenschaftler Dr. Jeff Gabbay, der eine Kupferoxidverbindung gefunden hat, die Textilien selbstdesinfizierende Qualität verleiht. Die von Gabbay entwickelten virusabtötenden Gesichtsmasken sollen in Kürze auch in Deutschland als patentierte „BioBlocX“ Masken erhältlich sein.

Ursprünglicher Artikel vom 15. Juli 2020: In Kanada wurde eine medizinische Gesichtsmaske vorgestellt, die nachweislich das Coronavirus unschädlich macht. Ein Team von Wissenschaftlern an der University of Toronto habe die Maske geprüft und bestätigt, dass die äußere Oberfläche der Maske 99 Prozent der Coronaviren innerhalb von Minuten inaktiviert. Das geht aus einer Pressemitteilung des kanadischen Herstellers i3 BioMedical hervor.

Erste Gesichtsmaske tötet Coronavirus nachweislich ab

Die medizinische Gesichtsmaske mit dem Markennamen „TrioMed Active Mask Typ IIR“ soll den Beschäftigten im Gesundheitswesen und der Allgemeinbevölkerung ein hohes Maß an aktivem Schutz bieten. Die antimikrobielle Technologie ist das Herzstück der medizinischen Produktpalette des Unternehmens, das unter anderem Wundverbände, medizinische Klebebänder, Handschuhe, Kopfbedeckungen, Schutzkittel und weitere persönliche Schutzausrüstungen herstellt und weltweit verkauft.

Eine im American Journal of Infection Control veröffentlichte Studie ergab, dass Menschen ihr Gesicht im Durchschnitt 23 Mal pro Stunde berühren. Das Coronavirus, das Covid-19 verursacht, bleibt zudem bis zu sieben Tage lang auf der äußeren Schicht von Schutzmasken präsent und infektiös, wie aus einer in „The Lancet Microbe“ publizierten Studie hervorgeht.

„Diese Maske ist der erste und einzige Atemschutz, für den wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass er das Coronavirus inaktiviert und somit das Kontaminationsrisiko für den Träger drastisch reduziert“, erklärt Pierre Jean Messier, Gründer und CEO von i3 Biomedical Inc. „Unser Unternehmen hat viele Jahre und Millionen von Dollar für die Entwicklung dieser interaktiven antimikrobiellen Technologie aufgewandt. Die daraus resultierenden Produkte werden von der medizinischen Gemeinschaft auf der ganzen Welt verwendet und können zahlreiche Mikroben, darunter E-Coli, Influenza-Virus und SARS-CoV-2 abtöten“.

Folgende Merkmale sind der Produktinformation zu entnehmen:

  • Die äußere Schicht der Maske inaktiviert mindestens 99 Prozent des Coronavirus SARS 2 und des Influenza-Virus H1N1
  • Effizienz der Virenfiltration (VFE) ist über 99,9 Prozent
  • Effizienz der Bakterienfiltration (BFE) ist über 99,9 Prozent
  • Die Maske entspricht der europäischen Norm für Medizinprodukte EN 14683 Typ IIR
  • Fünf Jahre lagerfähig

Auf dem kanadischen Markt ist eine Packung mit fünf Masken ab sofort für 9,99 Dollar (umgerechnet 6,45 Euro) zu erhalten. Wann die Maske auch in Deutschland in den Handel kommt und ob auch Privatpersonen darauf zugreifen können, steht bisher nicht fest. (nh) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Pedro Fiuza/dpa/picture alliance

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