Waist-to-Height-Ratio

Body-Mass-Index ist Vergangenheit: So berechnet sich der WHtR

Der WHtR berechnet auch den Körperfettanteil mit ein - beim BMI wird dies außer Acht gelassen.
+
Der WHtR berechnet auch den Körperfettanteil mit ein - beim BMI wird dies außer Acht gelassen.

Mit dem Body-Mass-Index wird das Verhältnis von Größe und Gewicht berechnet und soll zeigen, ob Menschen zu dick oder zu dünn sind. Jetzt gibt es eine neue Berechnung.

Die Body-Mass-Index ist die Berechnung des Körpergewichts eines Menschen in Bezug auf seine Körpergröße. Unter Verwendung eines BMI-Diagramms - oder eines Taschenrechners - geben Ihre Angaben zu Gewicht und Größe Ihnen Auskunft über Ihre aktuelle BMI-Messung. Diese Zahl zeigt dann, ob Sie sich im Bereich von Untergewicht, Normalgewicht oder Übergewicht befinden.

So berechnet sich der Body-Mass-Index (BMI)

Bei der Berechnung des BMI wird das Körpergewicht in Kilogramm durch die Körpergröße in Meter zum Quadrat geteilt. Dabei kommt eine zweistellige Zahl heraus. Diese Zahlen werden laut dem BMI-Diagramm eingeteilt, woraus sich folgende, grobe Übersicht ergibt:

  • ein BMI unter 18,5 bedeutet Untergewicht
  • ein BMI zwischen 18,5 und 24,9 bedeutet Normalgewicht 
  • ein BMI zwischen 25 und 29,9 bedeutet Übergewicht
  • ein BMI über 30 bedeutet krankhaft übergewichtig

In die Berechnung wird jedoch meist noch mit einbezogen, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt und wie alt die jeweilige Person ist. Das spielt jedoch nur anhand der Tabelle eine Rolle, nicht etwa, wenn es darum geht, konkrete Rückschlüsse aus dem BMI zu ziehen.

Was bei der Berechnung des Body-Mass-Index allerdings fehlt, ist der Körperfettanteil*, wie auch 24vita.de* berichtet.. Dieser soll nun durch eine andere Methode namens Waist-to-Height-Ratio, oder kur WHtR, ein besseres Bild über das eigene Gewicht bringen.

Lesen Sie hier: Mit diesem Sport-Trick verbrennen Sie noch viel mehr Fett.

WHtR: Wie die Waist-to-Height-Ratio die Körpermaße bemisst

Bei der Berechnung des WHtR werden Faktoren des Köperfetts mit einbezogen. Forscher der Ludwig-Maximilian-Universität in München (LMU) haben in einer Studie gezeigt, dass der Taillenumfang eine größere gesundheitliche Rolle spielt als der BMI. Schließlich setzt sich Letzterer nur aus Größe und Gewicht eines Menschen zusammen. In der Studie mit rund 11.000 Probanden zeigte sich, dass die WHtR sich besser zur Bewertung von gesundheitlichen Risiken eigne als der BMI.

Der WHtR misst dagegen unter anderem den Taillenumfang und errechnet auf diese Weise den Körperfettanteil eines Menschen. So entspricht etwa eine Waist-to-Height-Ratio von 0,51 einem Body Mass Index von 25. Ist der Body-Mass-Index bei einem Menschen auf 30, hat er eine WHtR von 0,57.

Die Berechnung der WHtR funktioniert so: Messen Sie Ihren Taillenumfang in Zentimetern und Ihre Körpergröße in Zentimetern. Teilen Sie dann den Taillenumfang durch die Größe. Diese Zahl entspricht Ihrer Waist-to-height-Ratio.

Die Skala der WHtR ist also sehr gering im Vergleich zum BMI. Bei den tatsächlich gemessenen Werten ergeben sich jedoch große Unterschiede, denn der Anteil von Fett und Muskeln fließt in die Berechnung mit ein, wie eine Studie des "US National Library of Medicine National Institutes of Health" erklärt.

Laut der WHtR seien Werte über 0,5 medizinische gesehen schon kritisch, wie es in der Studie der LMU heißt. Denn das Bauchfett sei ein entscheidender Faktor für verschiedene Krankheiten. *Merkur.de und 24vita.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Mit diesen Fatburner-Tipps kriegen Sie endlich Ihr Fett weg.

sca

Zehn Snacks, die Sie bei Ihrer Diät unterstützen – und Heißhunger vorbeugen

dunkle Schokolade
Wer glaubt, während einer Diät auf Schokolade verzichten zu müssen, der irrt. Edelbitterschokolade mit mindestens 70 Prozent Kakaoanteil stoppt Süß-Gelüste - und weil sie so gehaltvoll schmeckt, schafft man auch nur ein bis zwei Stück anstatt die ganze Tafel zu verspeisen. © Karen Kaspar/Imago
Frau sitzt auf dem Sofa und isst Erdbeeren
Obst ist dank seiner vielen Vitamine und Nährstoffe sehr gesund. Dennoch sollten Sie davon nicht zu viel essen - wegen des vielen natürlichen Fruchtzuckers. Stattdessen sollten Sie lieber zu zuckerarmen Früchten wie Beeren, Pflaumen, Grapefruit oder Orangen greifen. © Tanya Yatsenko/Imago
Apfel
Ein Apfel am Tag - und Du brauchst keinen Arzt: So lautet das bekannte englische Sprichwort. Die Vorteile des heimischen Obstes: Der enthaltene Ballaststoff Pektin hat sättigende Wirkung und hält den Blutzucker konstant, was Heißhungerattacken vorbeugt.  © Martin Wagner/Imago
Getrocknete Apfelringe
Auch Trockenobst eignet sich hervorragend als gesunder Snack für zwischendurch. Jedoch ist Trockenobst in der Regel zuckerhaltiger als frisches Obst, weshalb Sie es in Maßen essen sollten.  © Ute Grabowsky/Imago
Tomate-Mozzarella-Salat
Tomaten enthalten Vitamin A, B1, B2, C und E. Mozzarella zählt zu den kalorienarmen Käsesorten. Gemischt zu einem leckeren Tomate-Mozzarella-Salat macht sich die Kombi auch gut als gesunde Zwischenmahlzeit.  © Marko Volkmar/Imago
Silberne Schüssel mit Joghurt und Obst
Eiweißhaltige Speisen halten lange satt und versorgen den Körper mit wertvollen Mineralstoffen wie Kalzium. Joghurt etwa zählt zu den Lebensmitteln, die sich auch als Snack für zwischendurch eignen. Wer frisches Obst dazu gibt, sorgt für eine fruchtige Note.  © Imago
Nüsse auf einem Tisch
 © kvkirillov/Imago
Mann hält Walnüsse in der Hand
Walnüsse sind gute Magnesium-Lieferanten. 100 Gramm enthalten rund 130 Milligramm.  © Imago
Kräuterquark
Anstatt abends vor dem Fernseher schwach zu werden und alle guten Diätvorsätze über Bord zu werfen, sollten Sie besser zu einem fettarmen Hüttenkäse- oder Kräuterquarkdip mit Gemüsesticks greifen. Das hat weniger Kalorien - und schmeckt trotzdem lecker. © Andre Bonn/Imago
Mann macht sich einen grünen Smoothie
Promis und Fitnessgurus schwören auf einen grünen Smoothie zum Frühstück oder als Snack zwischendurch - kein Wunder, schließlich macht er pappsatt und Sie können alles an Gemüse und spritzigen Früchten hineinmixen, wie es Ihnen gerade beliebt. Hauptbestandteile sind meist frischer Spinat, Gurke, Zitrone, Avocado und Minze. Zudem können Sie nach Geschmack noch zuckerarme Früchte wie Beeren oder Kiwis für etwas Süße hinzufügen. © Ivan Gener/Imago

Das könnte Sie auch interessieren

Weitere interessante Gesundheitsthemen finden Sie auf:

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare