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Abnehmen mit Ingwer: Bitterstoffe zügeln die Lust auf Süßes

Oft machen Menschen einen großen Bogen um bitteres Essen wie Chicorée, Fenchel oder Kohl. Dabei hilft einem dieses Gemüse, Kilos zu verlieren.

Was einem schmeckt und bei welchen Lebensmitteln wir eher das Gesicht verziehen und dankend ablehnen, verändert sich im Laufe des Lebens beständig. Weniger beliebt sind bei Erwachsenen beispielsweise Rosenkohl, Chicorée oder Fenchel. Dabei enthält dieses Gemüse wichtige Bitterstoffe, die einem sogar dabei helfen, nicht ständig zu Süßigkeiten zu greifen.

Abnehmen mit Bitterstoffen: Ingwer zügelt Lust auf Süßes

Ingwer enthält viele gesunde Bitterstoffe. (Symbolbild)

Besonders in der kalten Herbst- und Winterzeit gibt es süße Leckereien in Hülle und Fülle. Das fängt beim leckeren Spekulatiuskeks am Nachmittag an und endet auf dem Weihnachtsmarkt zwischen Glühwein, Zuckerwatte und gebrannten Mandeln. Dabei ist es besonders im Winter wichtig, dass nicht nur Süßigkeiten auf dem Teller landen, sondern auch eine große Auswahl an Gemüse, Kräutern und Obst.

Eine ausgewogene Ernährung im Winter bewahrt einen nicht nur vor ungeliebten Erkältungen, sondern kann zeitgleich sogar dafür sorgen, dass wir gar nicht erst dem weihnachtlichen Süßigkeitenrausch erliegen. Denn Gemüse, Kräuter und Obst mit Bitterstoffen zügeln den Appetit auf Naschereien und unterstützen zeitgleich die Verdauung. Laut dem Verbraucher-Service-Bayern wirken Bitterstoffe im Körper außerdem noch auf folgende Art und Weise:

  • aktivieren über verschiedene Hormone das Sättigungsgefühl
  • regen Gallenfluss an, was regulierend auf Blutfettwerte und den Cholesterinspiegel wirkt
  • haben positive Wirkung auf Darmmikrobiom
  • unterstützen Immunsystem
  • haben entzündungs- und krebshemmende Eigenschaften

Das Bedürfnis, zur Keksschale zu greifen, kommt also quasi von selbst zum Erliegen.

Abnehmen mit Bitterstoffen: Hilfreiches Obst, Gemüse und Kräuter

Die in Lebensmitteln enthaltenen Bitterstoffe sind sekundäre Pflanzenstoffe. Viele Bitterstoffe lassen sich als sekundäre Pflanzenstoffe den Gruppen der Saponine und Flavonoide zuordnen. Einige Bitterstoffe sind für Menschen giftig. Dazu gehören zum Beispiel die in Zierkürbissen enthaltenen Bitterstoffe.

Folgende Gemüsesorten enthalten hingegen gesundheitsfördernde Bitterstoffe:

  • Fenchel
  • Brokkoli
  • Aubergine
  • Kohl
  • Artischocken

Auch unter den Obstsorten gibt es einige, die den Körper mit gesunden Bitterstoffen versorgen:

  • Grapefruit
  • Granatapfel
  • Cranberrys
  • Zitronen
  • Orangen

Wer seinen Salat in Zukunft mit etwas Bitterstoffen aufpeppen möchte, greift am besten zu folgenden Salatsorten:

  • Rucola
  • Chicorée
  • Endivie
  • Radicchio

Zu den eher bitteren Kräutern zählen zum Beispiel Kümmel, Koriander und Thymian. Mit etwas Kochlust lässt sich also die winterliche Küche mit wenigen Griffen etwas bitterer und damit gesünder machen. Tipp: Auch Ingwer enthält Bitterstoffe und lässt sich leicht als Gewürz in viele Speisen einbauen.

Abnehmen mit Bitterstoffen: Ein bitterer Tag

Ein Tag, an dem Sie hier und da bittere Lebensmittel in Ihren Speiseplan einbauen, lässt sich recht einfach umsetzen. Starten Sie beispielsweise beim Frühstück, indem sie eine Handvoll Granatapfelkerne in Ihr Müsli geben. Wenn Sie mögen, können Sie auch noch jeden Morgen eine halbe Grapefruit dazu essen.

Zum Mittagessen kann es dann einen großen Salat geben, bei dem Sie Rucola mit Endiviensalat mischen und das Ganze mit Artischockenherzen garnieren. Zum Abendessen können Sie sich dann beispielsweise auf ein Kohlgericht konzentrieren wie etwa überbackenen Rosenkohl oder in Knoblauch geschmorten Rotkohl, den Sie mit Sojasauce ablöschen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

Rubriklistenbild: © Science Photo Library/Imago

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