Alltagsfrage

Was ist der Unterschied zwischen Natron und Backpulver?

Natron oder Backpulver - beim Backen müssen Sie sich entscheiden.
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Natron oder Backpulver - beim Backen müssen Sie sich entscheiden.

Während bei uns Backrezepte in der Regel Backpulver verlangen, wird in den immer beliebter werdenden US-Rezepten Natron verwendet. Ist das dasselbe?

Soll ein Teig gut aufgehen und locker werden, kommt er nicht ohne Backpulver aus. Seitdem immer mehr amerikanische Rezepte beliebt werden, stehen Backbegeisterte nicht nur vor der Aufgabe "Cups" in Gramm und Milliliter umzurechnen, sondern sehen sich auch ungewöhnlichen Zutaten gegenüber. Dazu gehört auch Natron. Kann man es einfach durch Backpulver ersetzen?

Nein, Backpulver und Natron sind nicht dasselbe

Man könnte den Eindruck gewinnen, da Natriumhydrogencarbonat, also Natron, in Backpulver enthalten ist. Allerdings gesellen sich bei Letzterem auch noch Stärke und Säure zu dem basischen Stoff dazu. Diese reagieren mit dem feuchten Teig und beginnen dann, ihn durch Gasbläschen aufzulockern. Die Stärke verhindert dabei, dass die Säure bereits im trockenen Zustand mit dem Natron reagiert.

Bei Natron fehlen diese zusätzlichen Bestandteile. Deshalb enthalten Rezepte, die mit Natron arbeiten, andere saure Zutaten wie Joghurt, Buttermilch, saure Sahne und ähnliches. Fehlen saure Zutaten im Rezept, dann kommt Backpulver zum Einsatz. Logisch, oder? Wenn die Muffins, Cupcakes und Co. also gelingen sollen, wie es das Rezeptbild verspricht, halten Sie sich besser genau an die Zutatenliste.

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Warum Natron und Backpulver gleichzeitig?

Es kann auch vorkommen, dass ein Rezept sowohl Natron als auch Backpulver verlangt. In diesem Fall enthält das Rezept Säure. Demgegenüber wird gerade die richtige Menge Natron gestellt, um die Säure zu neutralisieren. Diese reicht aber manchmal nicht aus, um den Teig aufgehen zu lassen. Also wird noch ein kleiner Teil Backpulver hinzugefügt.

Kein Backpulver im Haus? So können Sie es ersetzen

Mischen Sie einen Teelöffel Natron mit zwei Teelöffeln Weinsteinpulver entsteht Backpulver. Sie können die gleiche Menge verwenden, wie bei gekauftem Backpulver.

Kein Natron im Haus? So können Sie es ersetzen

Hier wird es etwas komplizierter. Natron ist im Backpulver enthalten. Um das Natron zu ersetzen, müssen Sie allerdings die dreifache Menge Backpulver verwenden, also für einen Teelöffel Natron, drei Teelöffel Backpulver. Das Problem ist, dass diese Menge Backpulver den Geschmack der Backware beeinflussen wird. Wenn Ihnen das egal ist, können Sie losbacken. Wenn nicht, sollten Sie lieber noch einmal in den Supermarkt laufen. 

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Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © Oliver Berg/dpa
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
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Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
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Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © Patrick Pleul/dpa

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