Vorratstipp

Sie lagern Schokolade im Kühlschrank? Dort hat sie nichts zu suchen

Sie lieben Ihre Schokolade schön kalt aus dem Kühlschrank? Warum das nicht der beste Lagerungsort ist und was Sie im Sommer tun können, lesen Sie hier.

Der Sommer ist da und beschert uns momentan jede Menge heiße Tage. Kein Wunder, dass gerade Dachgeschossbewohner ihre Schokoladentafeln im Kühlschrank aufbewahren. Bei Raumtemperaturen bis 35 Grad Celsius hat man sonst nicht mehr viel Freude an der Schoki, die sich dann verflüssigen dürfte. Von heißen Temperaturen im Sommer aber einmal abgesehen: Der Kühlschrank ist kein guter Aufbewahrungsort für Schokolade. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe.

Wer seine Schokolade knackig und kalt mag, lagert sie im Kühlschrank. Leider ist das nicht der beste Ort für sie.

Darum sollten Sie Schokolade nicht im Kühlschrank lagern

Leider wirken sich die Kälte, die Feuchtigkeit und die Gerüche im Kühlschrank negativ auf dort aufbewahrte Schokolade aus:

  • Kälte: Der Kühlschrank ist schlicht zu kalt für die komplexen Aromen von Schokolade. Diese entfalten sich bei Zimmertemperatur optimal. Tipp: Nehmen Sie die Schokolade schon eine Zeitlang vor dem Genießen aus dem Kühlschrank, dann schmeckt sie besser.
  • Feuchtigkeit: Kennen Sie den weißen Belag auf Schokolade? Der entsteht nicht unbedingt durch das Alter, sondern durch Temperaturwechsel und Feuchtigkeit. Wenn Sie Schokolade erst im kaltfeuchten Kühlschrank lagern und dann ins Warme legen, kondensiert das Wasser, dabei löst sich der Zucker. Wenn das Wasser verdunstet, kristallisiert der Zucker aus. So entsteht der Zuckerreif, den wir als weißen Belag auf der Schokolade sehen. Er ist gesundheitlich unbedenklich, sieht aber unappetitlich aus.
  • Fremdgerüche: Auch die verschiedenen Gerüche im Kühlschrank von Käse, Wurst, Essensresten und Co. können sich negativ auf die dort gelagerte Schokolade auswirken – vor allem, wenn sie nicht mehr originalverpackt und angebrochen ist. Besondere Vorsicht gilt hier bei weißer Schokolade: Sie hat einen hohen Fettanteil und ist somit ein guter Aromaträger.

So lagern Sie Schokolade richtig

Optimalerweise wird Schokolade laut dem Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) bei 12 bis 18 °C, trocken und dunkel gelagert – also im Keller oder in einer Speisekammer. Angebrochene Schokolade sollten Sie immer luftdicht verpacken.

Mit diesen Lebensmitteln schlemmen Sie schlechte Laune ganz einfach weg

Stück Lachs
Ein Mangel an Omega-3-Fettsäuren kann zu Stimmungsschwankungen führen. Kaltwasserfische (bevorzugen Wassertemperaturen unter 20 Grad) wie Lachs, Thunfisch oder Sardinen bringen Sie wieder ins Gleichgewicht, verbessern die Laune und stillen Ihren Hunger. © Ramon Lopez/Imago
Nüsse
Sie essen keinen Fisch? Auch Nüsse sind eine tolle Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Mischen Sie Walnüsse, Pecan-Nüsse und Mandeln in Ihr morgendliches Müsli und schon steigt die Stimmung. Zwischendurch kann ein Nussriegel Wunder wirken. © Markus Scholz/dpa
Blattspinat
Folsäure kann den Serotonin-Spiegel im Gehirn erhöhen und damit Ihre Stimmung ausgleichen. Wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen, kann Sie ein Salat aus Spinat, großen Limabohnen und Wurzelgemüse schnell wieder auf den Damm bringen. © Willibald Wagner/Imago
Vollkornbrot
Bessern Sie Ihre Selenaufnahme auf, in dem Sie mehr Vollkornprodukte zu sich nehmen. Ein Mangel an Selen kann Sie nämlich ängstlich, reizbar, feindselig und deprimiert machen. Gönnen Sie sich also Vollkornbrot oder Müsli, um Ihren Tag auf dem richtigen Fuß zu beginnen. © Eva Gruendemann/Imago
Haferflocken sind viel besser als ihr Ruf. Gerade zum Frühstück lohnt sich der Alleskönner.
Haferflocken, Bananen, Datteln und fettarme Milchprodukte steigern die Stimmung. In diesen proteinreichen Lebensmitteln ist reichlich Tryptophan. Diese Aminosäure reguliert die Stimmung, wird aber von unserem Körper nicht selbst hergestellt. Ein Mangel kann zu Aggressionen führen. © Gemma Ferrando/Imago
Verschiedene Obstsorten, geschnitten in zwei Schüsseln.
Starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels verderben uns die Stimmung und machen uns gereizt und launisch. Setzen Sie auf frisches Obst und Gemüse statt auf zuckerhaltige Snacks. ©  Mykola/Imago
Zitrusfrüchte
Ballaststoffreiche Lebensmittel verringern die Aufnahme von Zucker im Blut und gleichen damit Stimmungsschwankungen aus. Greifen Sie zu Gerste, Äpfeln, Orangen, Süßkartoffeln, Karotten und Bohnen.  © Felix Zahn/dpa
Geröstete salzige Kürbiskerne.
Kürbiskerne stecken voller Tryptophan und Zink und wirken sich deshalb beruhigend auf Ihre Stimmung auf. Sie sind also ein toller Snack, wenn Ihnen mal wieder alles zu viel wird. © Imago
Frische Eier sind ein wichtiger Bestandteil für ein leckeres Omelett – aber nicht der einzige.
Es ist eine gute Idee, den Tag mit einem Omelett zu beginnen. Eier enthalten viele Aminosäuren, die der Körper zum Beispiel zur Produktion von Serotonin benötigt. Außerdem verhindern sie starke Schwankungen des Blutzuckerspiegels.  © Eduardo Lopez/Imago
Brokkoli und Blumenkohl auf einem Holztisch.
Ein Mangel an Vitamin C wird mit Nervosität und Ängstlichkeit in Verbindung gebracht. Essen Sie viele Orangen, Paprika, Kartoffeln, Brokkoli und Co, um vorzubeugen. © Imago

Sommerhitze: Nur so sollten Sie Schokolade im Kühlschrank aufbewahren

Wenn Sie trotz dieser guten Gründe nicht auf die gekühlte Schokolade aus dem Kühlschrank verzichten möchten – oder es aufgrund hoher Temperaturen in Ihrer Wohnung nicht anders können –, empfiehlt sich dieses Vorgehen: Verpacken Sie die Schokolade auf jeden Fall luftdicht, am besten in einer Dose. So ist sie wenigstens vor den Fremdgerüchen und der Feuchtigkeit im Kühlschrank geschützt. Was die Temperatur angeht: Lagern Sie die Schokoladenbox in der Kühlschranktür: Dort ist die wärmste Stelle im Kühlschrank.

Rubriklistenbild: © Gemma Ferrando/Imago

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