Hausmittel

Mit diesen sechs Tipps bekämpfen Sie schlechte Gerüche in der Küche

Kühlschrank, Geschirrspüler oder Abfluss: In der Küche können öfter schlechte Gerüchte entstehen. Wie Sie die mit Hausmitteln bekämpfen, erfahren Sie hier.

Unangenehme Gerüche* im Haushalt können immer mal wieder auftreten. Nicht alle lassen sich durch einfaches Lüften beseitigen. Wie praktisch, dass es ein paar Hausmittel gibt, mit denen Sie in der Küche den Gerüchen zu Leibe rücken können.

Unangenehme Gerüche im Kühlschrank

Im Kühlschrank lagert das Wichtigste zum Kochen: die frischen Lebensmittel. Deshalb sollten Sie hier nicht mit der Chemiekeule beim Putzen hantieren, sondern auf natürliche Hausmittel zurückgreifen. Selbst, wenn Sie keine Nahrungsmittel schlecht werden lassen, kann es durch die Lagerung mal zu unangenehmen Düften aus dem Kühlschrank kommen. Verwenden Sie für die Reinigung Backpulver! Dafür einfach einen frischen, feuchten Schwamm in Backpulver tunken und damit den Kühlschrank auswischen.

Abhilfe bei schlechten Gerüchen schafft auch Essigwasser. Mischen Sie dazu Essig und Wasser zu gleichen Teilen in einem Gefäß und stellen Sie es in den Kühlschrank. Alternativ kann auch eine ausgepresste Zitrone mit Salz gefüllt werden: Legen Sie diese Kombi in den Kühlschrank, es wird aromatisch duften.

Lesen Sie auch: Tipp: So entfernen Sie lästigen Käsegeruch aus dem Kühlschrank.

Kaffee oder Kaffeepulver verbessert die Raumluft

Kaffee macht nicht nur am Morgen wach, sondern kann auch mit seinem Aroma zu guter Raumluft verhelfen. Dazu müssen Sie aber nicht ihre heißgeliebte Tasse Kaffee opfern, sondern Sie können auch den gebrauchten Kaffeesatz weiterverwenden. Einfach in eine kleine Schale geben und in der Küche aufstellen. Alternativ funktioniert auch frisches, trockenes Kaffeepulver. Der Kaffee neutralisiert schlechte Gerüche.

Geschirrspüler riecht unangenehm: Das können Sie tun

Essensreste und Ablagerungen sorgen in der Spülmaschine gerne mal für unangenehmen Geruch. Ein gutes Hausmittel ist hier Natron. Streuen Sie davon 2 EL auf den Boden des Geschirrspülers und lassen Sie die Maschine laufen.

Übeltäter Mülleimer: So verhindern Sie, dass er stinkt

Wer kennt es nicht: Steht der Mülleimer einmal zu lange rum, fängt es in der Küche an streng zu riechen. Damit das gar nicht erst passiert, sollten Sie ein paar Tipps berücksichtigen.

  • Bringen Sie stark riechende Abfälle, etwa Fischreste oder verschmutzte Verpackungen vom Lieferdienst, direkt raus zur Mülltonne.
  • Streuen Sie Backpulver auf den Boden des Mülleimers, es absorbiert Gerüche.
  • Reinigen Sie den Mülleimer regelmäßig – und gründlich. Gerade beim Biomüll können sich Flüssigkeiten im Eimer bilden, die schlecht riechen.

Auch interessant: Darum riecht Fisch nach Fisch - und das können Sie gegen den Geruch tun.

Übel riechenden Abfluss mit Salz behandeln

Riecht Ihr Abfluss im Küchen-Spülbecken auch manchmal muffig? Versuchen Sie mal, 2 EL Salz hineinzuschütten. Nach einer halben Stunden spülen Sie mit einem Liter heißem Wasser nach. Ein anderes Hausmittel ist die Mischung von Backpulver und Essig. Geben Sie erst ein paar Esslöffel Backpulver in den Abfluss und gießen Sie direkt etwas Essig hinterher. Nach 15 Minuten spülen Sie mit warmem Wasser nach.

Alte Schwämme und Lappen ersetzen

Ein weiterer Übeltäter für unangenehme Gerüche in der Küche kann der Putzschwamm an der Spüle sein. Durch das regelmäßige Nasswerden sowie die Berührung mit Essensresten und Schmutz werden diese Utensilien stark beansprucht und sollten regelmäßig ausgetauscht werden. Das ist nicht nur für den Raumduft, sondern auch aus hygienischen Gründen wichtig, sonst können sich Bakterien vermehren. Achten Sie auch darauf, dass Schwämme und Lappen nach dem Benutzen gut ausgespült werden und vollständig trocknen können. (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Weiterlesen: Mit diesem Hausmittel riechen Ihre Hände garantiert nie mehr nach Knoblauch.

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © picture alliance / Patrick Pleul

Rubriklistenbild: © picture alliance/Guido Kirchner/dpa

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