Das perfekte Rührei

Milch war gestern: Mit dieser banalen Zutat soll Ihr Rührei noch besser werden

Rühreier sind einfach zu machen und doch ist es schwierig, sie zu perfektionieren. Wer auf ein besonders fluffiges Ergebnis hofft, sollte folgende Zutat verwenden.

  • Rührei gilt als einfaches und beliebtes Gericht, das man innerhalb weniger Minuten zubereiten kann.
  • Häufig unterscheiden sich die Rührei-Rezepte um ein, zwei Zutaten.
  • Eine Flüssigkeit würden viele nicht verwenden - doch sie soll Wunder wirken.

Ihr Rührei schmeckt anders, als die Versionen, die Ihre Freunde zubereiten? Obwohl die Rezepte dieses simplen Gerichts weitestgehend ähnlich sind, kann die Änderung einer Zutat bereits dazu führen, dass die Ergebnisse jeweils andere Konsistenzen und Geschmäcker aufweisen. Entsprechend hat wohl jeder Mensch sein ganz persönliches Rührei-Rezept, das er für das einzig wahre hält.

Oder sind Sie mit Ihren Rühreiern oft unzufrieden? Dann wird es Zeit, etwas Neues auszuprobieren. Vielleicht sagt Ihnen folgendes Rezept für besonders fluffige Eier zu, das eine sehr banale Zutat enthält.

Rührei kann mit ungewöhnlichen Zutaten zubereitet werden.

Rühreier zubereiten - Eine Zutat macht sie besonders fluffig

Viele schwören auf Milch oder gar Sauerrahm, mit denen sie ihre Eier verquirlen. Andere geben ihrem Rührei in der Pfanne etwas Käse hinzu, während wieder andere den Geschmack variieren, indem sie die verschiedensten Gewürze verwenden. Egal welche Methode Sie ausprobieren, das Ergebnis dürfte in den seltensten Fällen ähnlich schmecken.

Wer gerne wieder etwas Neues ausprobieren möchte, sollte übrigens folgenden Trick anwenden: Verrühren Sie Ihr Ei einmal mit Wasser, anstatt mit Milch. Was im ersten Moment völlig banal klingt, soll laut dem Magazin Southern Living Wunder wirken. Demnach wird Ihr Rührei wesentlich fluffger und fast schon „Wolken-artig“, wenn Sie wie in folgendem Rezept vorgehen. Wer hingegen Rühreier mit Milch zubereitet, erhält ein cremigeres Ergebnis mit einer festeren Textur.

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © picture alliance / Oliver Berg/d
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © picture alliance / Patrick Pleul

Rezept: Rührei mit Wasser zubereiten - So klappt es

  • Erhitzen Sie eine Pfanne mit Öl oder Butter auf mittlerer Temperatur.
  • Verquirlen Sie ein, zwei Eier (für eine Portion) in einer Schüssel. Gegebenenfalls eine Prise Salz und Pfeffer hinzugeben.
  • Mischen Sie anschließend einen Esslöffel Wasser unter.
  • Geben Sie die Masse in die erhitzte Pfanne und warten Sie wenige Momente, bis sie sich gesetzt hat.
  • Bringen Sie das Ei-Wasser-Gemisch mit einem Rührbesen oder einem Pfannenwender zum Stocken. Wer mag, kann nun weitere Kräuter hinzugeben.
  • Nehmen Sie Ihr Rührei aus der Pfanne, sobald es leicht bräunlich ist.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Marcel Kusch/

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