Weihnachtsplätzchen

Rezept für leckere Engelsaugen: So backen Sie den Plätzchenklassiker aus der Weihnachtsbäckerei

Engelsaugen-Plätzchen
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Engelsaugen sind ein Plätzchen-Klassiker und sehr beliebt.

Gehören Engelsaugen auch zu Ihren liebsten Weihnachtsplätzchen? Zarter Mürbeteig trifft fruchtige Füllung – und hübsch sehen diese Plätzchen auch noch aus. Hier gibt‘s das Rezept.

Was sind Engelsaugen und welche Marmelade nimmt man dafür?

Engelsaugen gehören neben Butterplätzchen, Zimtsternen und Spitzbuben wohl zu den Klassikern unter den Weihnachtsplätzchen*, die im Advent am häufigsten gebacken werden. Warum die Plätzchen Engelsaugen heißen, erklärt sich bei einem einfachen Blick auf ihr Aussehen wohl von selbst – nebenbei schmecken sie auch himmlisch. Außerdem werden diese Kekse auch gerne Kulleraugen oder Husarenkrapfen genannt.

Für Engelsaugen nimmt man klassischen Mürbeteig, der zu kleinen Kugeln geformt, platt gedrückt und mit einem Klecks Fruchtgelee oder Marmelade in einer Kuhle in der Mitte gefüllt wird. In klassischen Rezepten wird rotes Johannisbeergelee verwendet. Sie können aber im Grunde auch alle anderen Gelees oder Marmeladen nach Ihrem Geschmack zum Füllen nehmen, zum Beispiel Aprikose, Quitte oder Erdbeere. Der klassische Teig für Engelsaugen wird aus den Grundzutaten Mehl, Butter, Zucker, Eiern und Vanillezucker hergestellt. Bei unserer Rezeptvariante gibt es eine leichte Abwandlung, indem wir noch gemahlene Haselnüsse oder Pistazien dazugeben, wodurch die Plätzchen noch köstlich-nussiger werden.

Backen Sie auch: Die besten Weihnachtsplätzchen mit Mürbeteig: Grundrezept und Rezeptideen für köstliche Plätzchen.

Rezept für Engelsaugen: Diese Zutaten brauchen Sie für den Weihnachtsplätzchen-Klassiker

  • 200 g weiche Butter
  • 90 g Zucker
  • 300 g Mehl
  • 80 g gemahlene Haselnüsse oder Pistazien oder eine Mischung aus beiden
  • 2 Eigelb
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Gelee oder Marmelade nach Belieben (z. B. Johannisbeere, Quitte, Aprikose, Himbeere)

Bei diesem Rezept bleiben zwei Eiweiß übrig, die Sie anderweitig verwenden können, zum Beispiel für die Zubereitung von Baiser.

Auch interessant: Der perfekte Eischnee: Mit diesen Tipps schlagen Sie Eiweiß wie ein Profi auf.

So backen Sie die Engelsaugen-Plätzchen

  1. Vermischen Sie alle Zutaten in einer Schüssel und kneten Sie diese mit einem Handmixer zu einem Teig. Formen Sie aus dem Teig eine Kugel und lassen Sie ihn, in Frischhaltefolie gewickelt, mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen.
  2. Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
  3. Formen Sie walnussgroße Kugeln aus dem Teig, die Sie etwas platt drücken. Legen Sie die Plätzchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und drücken Sie mit dem Stiel eines Kochlöffels oder Ihrem Daumen jeweils eine Mulde in die Mitte.
  4. Erwärmen Sie das Gelee oder die Marmelade Ihrer Wahl unter Rühren in einem kleinen Topf und geben Sie mithilfe eines Teelöffels jeweils einen Klecks davon in die Plätzchenmulden.
  5. Backen Sie die Plätzchen für circa 17 Minuten im vorgeheizten Ofen. Sie sollten nicht zu dunkel werden.
  6. Dann lassen Sie die Plätzchen auf einem Kuchengitter auskühlen. Nach Belieben können Sie die Engelsaugen noch mit Puderzucker bestreuen, sobald sie abgekühlt sind.

Video: Eine Engelsaugen-Variante mit Aprikosen-Rosmarin-Füllung

Wie lange sind Engelsaugen haltbar?

Engelsaugen-Plätzchen halten sich in einer luftdichten Blechdose etwa drei Wochen – aber wer kann sich schon so lange zusammenreißen, die kleinen Köstlichkeiten nicht aufzuessen? (mad) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Weiterlesen: Vermeiden Sie einen Fehler, damit Ihre Plätzchen besonders lange frisch bleiben.

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