Rezept

So machen Sie frische Marmelade in wenigen Minuten selbst – ganz einfach

Marmelade macht Ihr Frühstück zum Highlight und leistet beim Kochen und Backen leckere Dienste. Sie können Marmelade selbst schneller machen, als Sie denken.

  • Marmelade ist ein beliebter Brotaufstrich.
  • Sie lässt sich aus verschiedenen Früchten leicht selbst herstellen.
  • Mit diesem Trick sparen Sie Zeit und machen die Marmelade sogar noch gesund.

Gute Marmelade schmeckt himmlisch, ist aber kein Hexenwerk. Sie brauch gekochte Früchte wie Erdbeeren oder Himbeeren, Zucker, Pektin und Zitronensäure. Um sich die Sache zu erleichtern, können Sie auch gleich Gelierzucker verwenden, der bereits Pektin und Zitronensäure enthält. Beim Kochen geben die Früchte Saft ab, das Geliermittel dickt das Ganze an und schon haben Sie eine Marmelade im Topf und bald auf der Semmel.

Es ist also nicht schwer, Marmelade selber zu machen, sondern eher zeitintensiv. Sie müssen die Früchte putzen, schneiden oder anderweitig vorbereiten und dann mit Bedacht köcheln, damit nichts ansetzt. Das Portal Food52 empfiehlt aber eine andere, einfache und dazu noch gesunde Variante, die Sie einmal ausprobieren sollten.

Marmelade mit Chiasamen machen

Chiasamen gehören zu den Superfoods, die in letzter Zeit buchstäblich in aller Munde sind. Die kleinen Körnchen schmecken neutral und enthalten Antioxidantien, Mineral- und Ballaststoffe, Proteine und viele andere gesunde Inhaltsstoffe. Auch, wenn Ihnen der angebliche gesundheitliche Effekt nicht so wichtig, sollte sie eine weitere Eigenschaft der Chiasamen aufhorchen lassen: Sie sind in der Lage etwa das Zehnfache ihres Eigengewichts an Flüssigkeit zu binden. Diese Fähigkeit macht sie beliebt für gesunde Puddings und andere Rezepte, darunter eben auch Marmelade.

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Darum sollten Sie Marmelade mit Chiasamen machen

Wenn Sie Marmelade mit Chiasamen machen, müssen Sie die Früchte nicht kochen und Pektin beifügen, da die Samen den Fruchtsaft auch ohne weitere Schritte binden. Das heißt auch, dass die in den Früchten enthaltenen Vitamine besser erhalten bleiben, als dies beim Kochen der Fall wäre.

Die Konsistenz ist etwas anders, als Sie es von herkömmlich hergestellter Marmelade gewohnt sind. Die Süße können Sie individuell anpassen. Ist Ihnen die reine Frucht nicht genug, können Sie mit Honig oder anderen flüssigen Süßungsmitteln nachhelfen.

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Rezept: Marmelade aus Chiasamen

Sie brauchen:

  • 200 Gramm Früchte (TK oder frisch)
  • 1,5 bis 2 EL Chiasamen
  • 1 EL Honig (alternativ: Agavendicksaft oder Ahornsirup)

Pfeifen Sie auf das MHD: So erkennen Sie, ob ein Lebensmittel verdorben ist

Brot, das schimmelt, gehört in den Müll. Hartes Brot können Sie dagegen noch retten.
Kennen Sie die Regel, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt? So ähnlich ist es mit Brot auch. Wenn Sie an einem Brotlaib oder auch nur an einer Brotscheibe Schimmel entdecken, sollten Sie das gesamte Brot in den Müll werfen. Brot ist so porös, dass die Schimmelsporen ganz leicht und rasend schnell alles durchdringen. Ist das Brot dagegen nur abgelaufen, hart oder trocken, müssen Sie nicht gleich Abschied nehmen. © picture alliance/dpa
Eier Haltbarkeit erkennen
Je älter ein Ei ist, desto mehr Luft konnte durch die poröse Eierschale ins Innere gelangen. So entsteht ein Luftpolster zwischen Eigelb und Schale. Wenn Sie das Ei in ein Glas mit Wasser legen, schwimmt deshalb die Seite mit der Luftblase oben. Wenn es schließlich an der Oberfläche schwimmt, ist das Ei mit höchster Wahrscheinlichkeit verdorben. © picture alliance/dpa
Fisch Haltbarkeit erkennen
Wenn Sie ihn an der Fischtheke gekauft haben, bleiben Ihnen noch maximal drei Tage, lieber weniger. Sobald der Fisch schlecht ist, wird seine Haut und das Fleisch schleimig und der typische, unangenehme Fischgeruch steigt Ihnen in die Nase. Finger weg! © Holger Hollem/dpa
Fleisch Haltbarkeit erkennen
Frisches, rohes Fleisch hat einen eigentümlichen Geruch, den ungeübte Nasen schon mal falsch interpretieren können. Dabei verströmt fauliges Fleisch einen Gestank, dem man sich kaum nähern kann. Ist das Fleisch außerdem noch schleimig oder klebrig, lassen Sie bitte die Finger davon. Farbveränderungen sind zwar nicht per se ein Hinweis auf verdorbenes Fleisch, aber gräulich sollte es nicht aussehen. © Oliver Berg/dpa
Joghurt Haltbarkeit erkennen
Wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, ist das aber noch lange kein Grund, den Joghurt wegzuschmeißen. Meist ist er noch völlig in Ordnung und genießbar. Die enthaltenen Bakterien funktionieren dabei wie ein natürliches Konservierungsmittel. Erst, wenn sich auf der Oberfläche ungewöhnlich für Flüssigkeit bildet und der Joghurt auch unten im Becher flüssig ist, sollten Sie ihn entsorgen. © picture alliance / dpa
Käseplatte mit Wein
Je weicher und feuchter der Käse, desto leichter wird er schlecht. Er fängt dann an, unangenehm sauer zu riechen. Auch bei Schimmelbefall sollten Sie Weichkäse in die Tonne werfen, da dieser die feuchte Käsemasse sehr schnell durchdringt und dabei nicht unbedingt sichtbar ist.  © crisper85/Imago
Käse Haltbarkeit erkennen
Das gilt natürlich nicht für Sorten mit Edelschimmel, wie Gorgonzola, Brie oder Roquefort. Hartkäse wie Parmesan hat eine deutlich längere Haltbarkeit. Hier können Sie Schimmel an den Außenseiten ruhig großzügig wegschneiden und den Rest des Laibes ohne schlechtes Gewissen genießen. © Harald Tittel/dpa
Milch Haltbarkeit erkennen
Schlechte Milch müssen Sie nicht in jedem Fall wegschütten. Schmeckt oder riecht die Milch schlecht oder ist sie klumpig geworden, dann müssen Sie sie entsorgen. Das gilt aber nicht für unbehandelte Milch. Daraus können Sie noch einiges zaubern.  © picture alliance/dpa
Olivenöl Haltbarkeit erkennen
Olivenöl muss fruchtig riechen, dann können Sie es jahrelang genießen. Altes, schlechtes Öl riecht dagegen ranzig, teilweise sogar wie Motoröl. Lagern Sie das Öl am besten dunkel und dicht verschlossen, dann kann es sich viele Jahre halten. © Lorenzo Carne/dpa
Wurst Haltbarkeit erkennen
Sie haben Wurst an der Fleischertheke gekauft? Dann sollten Sie sie so schnell wie möglich verbrauchen, am besten innerhalb der nächsten drei Tage. Fängt die Wurst an, seltsam zu riechen und schleimig zu werden, haben Bakterien ganze Arbeit geleistet. Dauerwurst, wie Salami, hält sich länger, wie der Name schon verrät. © Patrick Pleul/dpa

Zubereitung:

  1. Wenn Sie tiefgefrorene Früchte verwenden, lassen Sie diese gut auftauen.
  2. Zerdrücken oder pürieren Sie die Früchte. Bildet sich so nicht genügend Saft, können Sie die Früchte auch kurz aufkochen, das ist aber nicht zwingend notwendig - macht Ihre Marmelade allerdings auch etwas haltbarer.
  3. Rühren Sie die Chiasamen und den Honig unter die zimmerwarmen Früchte und rühren Sie, bis Sie keine Klümpchen mer sehen.
  4. Geben Sie Ihre Marmelade in ein Glas oder einen anderen verschließbaren Behälter und lassen Sie sie mindestens zwei Stunden oder am besten über Nacht Kühlschrank quellen.

Wenn Sie die sichtbaren Samen stören, können Sie das Ganze auch noch einmal pürieren. Ist die Marmelade noch nicht dick genug, geben Sie einfach noch ein paar Samen dazu. Rechnet man den Prozess des Andickens heraus, sind Sie mit Ihrer selbstgemachten Marmelade nur ein paar Minuten beschäftigt, probieren Sie es also einfach mal aus. (ante)

Rubriklistenbild: © Eva Gruendemann/Imago

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