Resteverwertung

Ein billiger Öl-Trick macht aus faden Spaghetti ein geniales Sommergericht

Spaghetti al Limone mit Zitrone
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Spaghetti al Limone ist ein Gericht, das im sommerlichen Italien besonders gut schmeckt. Mit einem Öl-Tipp zaubern Sie einen ähnlichen Genuss im Handumdrehen.

Im Sommer wollen Sie nicht in der Küche schwitzen? Gut, dass Sie mit ein paar Tropfen Olivenöl geniale Spaghetti machen – wenn Sie diesen Reste-Trick kennen.

Olivenöl gehört zur festen Mannschaft in vielen Küchen. Sein besonderer Geschmack, sein Duft und seine Vielseitigkeit machen es zur beliebten Zutat – und gesund ist es auch noch. Grund genug, um Olivenöl regelmäßig zu verwenden und mit einem Tipp verpassen Sie dem kostbaren Öl noch einen Geschmackskick und einfachen Spaghetti ein sommerliches Flair zum Verlieben. Was Obstschale damit zu tun hat, erfahren Sie hier.

Spaghetti al Limone in der Sparvariante

Aromatisiertes Öl ist eine Geheimwaffe, wenn es um geschmackvolle Gerichte mit überraschendem Dreh geht, z. B. Pasta nach Art von Spaghetti al Limone. Blitzschnell, denn Sie können mit wenig Aufwand einen großen Unterschied machen. Bekannt sind Ihnen vielleicht Chili- oder Knoblauchöl, aber auch Obst ist eine tolle Variante. Dafür müssen Sie keine Apfelspalten mit Olivenöl übergießen, sondern können stattdessen clevere Resteverwertung betreiben – mit Obstschale.

In und direkt unter der Obstschale verstecken sich häufig die meisten Vitamine und Nährstoffe. Viel zu schade also, um sie einfach so in den Müll zu werfen. In Öl wird die Schale samt wertvoller Inhaltsstoffe konserviert und gibt dabei auch noch das typische Aroma ab und das alles funktioniert ganz einfach.

Wie gut kennen Sie sich mit Pasta aus?

„Creste di gallo“ nennt man diese schönen Nudeln.
„Creste di gallo“ nennt man diese schönen Nudeln. Die Ähnlichkeit mit dem tierischen Vorbild ist verblüffend. Sie passen besonders gut in Nudelaufläufe. © CreativeFamily/Imago
Der Name dieser Nudelsorte bedeutet „Hahnenkämme“.
Der Name dieser Nudelsorte bedeutet „Hahnenkämme“. © kateryna_92/Imago
Farfalle Pasta
Farfalle ist ihr italienischer Name. Bei der Herstellung werden per Teigrädchen aus einem flachen Pastateig gezackte Quadrate herausgeschnitten. Diese werden dann in der Mitte zusammengedrückt und ergeben so die charakteristische Form. © Digifoodstock/Imago
farfalle-pasta
Bei Pasta sind Tiernamen wohl Trumpf. Auch Schmetterlinge landen auf dem Teller. © Digifoodstock/Imago
Maccheroni Pasta
Diese Nudeln gibt es in kurz oder lang. © Imago
Maccheroni Pasta
Sie heißen Maccheroni und haben eine hohle Röhrenform. Für die Herstellung brauchen Sie eine spezielle Maschine. © Bernd Juergens/Imago
Fussili Pasta
Diese Sorte sollten sogar Pastalaien kennen. Bei uns heißen sie Spirelli, aber ihr eigentlicher Name ist... © CSP_HandmadePictures/Imago
Fussili Pasta
Fussili, was vom italienischen Wort für Spindel herrührt: „fuso“. © magicpitzy/Imago
Mafaldine Pasta
Wenn Sie dagegen den Namen dieser Pastasorte kennen, dürfen Sie sich als Profi bezeichnen. Ursprünglich stammt sie aus Neapel... © 8vfanC/Imago
Mafaldine Pasta
aber heute findet man Mafaldine in ganz Italien. Der Name bedeutet „kleine Königin“ und ist Programm, denn die Nudeln wurden zu Ehren der Königin Mafalde kreiert. © J.Sommer/Imago
Orecchiette Pasta
Diese Pastasorte heißt wiederum, wie sie aussieht. Woran erinnern Sie die kleinen Nudeln? © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Orecchiette Pasta
Wenn Sie an kleine Öhrchen denken müssen, liegen Sie richtig. Diese Pasta heißt Orecchiette, was genau das bedeutet. © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Penne Pasta
Der Name dieser bekannten Nudelsorte bedeutet „Schreibfeder“ und die Ähnlichkeit in der Form ist wirklich verblüffend. © Digifoodstock/Imago
Penne Pasta
Die Enden der Penne sind wie ein Schreibfederkiel schräg angeschnitten. Sie eignen sich gut zu Soßen mit Gemüse, schmecken aber auch zu kräftigen Käse- oder Sahnesoßen ganz hervorragend. © lbarn/Imago
Rigatoni Pasta
Kurze Röhrennudeln mit mehr oder weniger geriffelter Oberfläche nennt man dagegen... © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Rigatoni Pasta
Rigatoni! Auch sie passen zu den gleichen Soßen wie die Penne und sind eine typische Nudelsorte der römischen Tradition. © Peteer/Imago
Bucatini Pasta
Besonders dicke Spaghetti nennt man nicht einfach „besonders dicke Spaghetti“... © rarrarorro/Imago
Bucatini Pasta
sondern Bucatini. Klingt doch gleich viel besser, oder? Damit man die etwas widerspenstigen Nudeln besser essen kann, darf man sie vor dem Kochen zerbrechen – im Gegensatz zu... © Michelle Stark/Imago
Spaghetti Pasta
unserer letzten – und wahrscheinlich bekanntesten – Pasta in der Hitliste. © Digifoodstock/Imago
Spaghetti Pasta
Spaghetti dürfen auf keinen Fall vor dem Kochen zerbrochen werden und zu Bolognese darf man sie eigentlich auch nicht servieren. © Rezeda Kostyleva/Imago
Tagliatelle Pasta
Zu Bolognese passen viel besser diese speziellen, flachen Nudeln, die unsere Bonus-Pasta sind. © Peteer/Imago
Tagliatelle Bolognese Pasta
Serviert wird die sämige Hackfleischsoße mit dem Namen „Ragù alla bolognese“ vor allem mit Tagliatelle. Spaghetti Bolognese gibt es in Italien dagegen überhaupt nicht. Haben Sie jetzt auch so Hunger? © Photology2000/Imago

Köstliche Spaghetti dank Obstschale: So machen Sie fruchtiges Olivenöl einfach selbst

Wenn Sie das nächste Mal eine Zitrone oder Orange auspressen, geben Sie die übriggebliebene Schale in ein Einweckglas und übergießen Sie das Ganze mit gutem Olivenöl. Verschließen Sie das Glas und lassen Sie die Schale dann etwa eine Woche in dem Öl ziehen. Nach dieser Woche nehmen Sie die Zitronen- oder Orangenschale aus dem Glas und fertig ist das fruchtige Olivenöl. In einer Woche hat die Schale die fruchtigen Noten ins Öl abgegeben und den Geschmack veredelt.

Bio-Qualität für aromatisiertes Olivenöl

Wenn Sie Olivenöl mit Obstschale aromatisieren wollen, achten Sie darauf, dass Sie ausschließlich Zitronen, Orangen und Co. in Bio-Qualität verwenden. Außerdem sollten Sie die Früchte mit heißem Wasser abwaschen. So stellen Sie sicher, dass keine Pestizide und andere Schadstoffe in das Öl übergehen.

Verwenden Sie das aromatisierte Olivenöl, um Salat oder Fisch einen fruchtig-frischen Touch zu geben. Sie können es aber auch einfach über gekochte Spaghetti träufeln und der Pasta damit im Handumdrehen einen sommerlichen Geschmack verleihen. Der Zitronengeschmack ist dezenter und feiner, als wenn Sie einfach Zitronensaft oder geriebene Zitronenschale verwenden. Noch etwas frisch geriebener Parmesan und fertig ist das blitzschnelle Sommergericht à la Spaghetti al Limone (hier im Original-Rezept von Jamie Oliver). Sie sind auf den Geschmack gekommen? Probieren Sie das Aromatisieren von Olivenöl doch auch mal mit Apfelschale.

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