Einkaufstipp

Achtung vor Fehlgriffen: Dieses Obst sollten Sie wirklich erst kaufen, wenn es reif ist

Obstkorb
+
Kaufen Sie Obst mit dem Gedanken, dass es noch nachreifen wird?

Beim Wocheneinkauf noch harte und grüne Früchte mitnehmen, weil man denkt: „Die werden schon noch reif“? Das mag für manche Obstsorten stimmen – aber Vorsicht ist geboten!

Natürlich würde man am liebsten immer perfekt gereiftes Obst und Gemüse kaufen – sonnig gelbe Bananen, knackige Äpfel, die perfekte Avocado* ... Aber wenn man mal beim Obsthändler oder im Supermarkt spät dran ist und nur noch zu unreife oder aber überreife Exemplare dort liegen? Wahrscheinlich kauft niemand gerne überreifes Obst, womöglich schon mit bräunlichen Flecken. Aber auch das Gegenteil – noch unreife Früchte mitzunehmen – ist in manchen Fällen keine gute Idee. Denn nicht alle Obstsorten reifen nach.

Auch interessant: Paprika schneiden und entkernen: Mit diesem Trick geht es ganz einfach

Diese Obstsorten reifen zuhause nach

Obstsorten, die nach der Ernte noch nachreifen, heißen in der Fachsprache klimakterische Früchte. Dennoch müssen die Früchte zuvor am Strauch bzw. am Baum eine gewisse Pflückreife erreicht haben. Der Vorteil ist, dass klimakterische Früchte besser transport- und lagerfähig sind.

Während des Nachreifungsprozesses geben die Früchte das natürliche Pflanzenhormon Ethylen ab. Das beeinflusst auch umliegende Früchte. Deshalb regt ein reifender Apfel im Obstkorb auch die umliegenden Äpfel oder Bananen zur Reifung an. Passen Sie deshalb auf, dass Sie klimakterische Früchte nicht neben bereits sehr reifem Obst lagern. Es verdirbt dann schneller.

Weiterlesen: Backen Sie diesen himmlisch-leckeren Apfelmus-Kuchen mit Vanillepudding – er schmeckt zum Verlieben

Zu den nachreifenden Obstsorten gehören unter anderem:

  • Äpfel
  • Aprikosen
  • Avocados
  • Bananen
  • Birnen
  • Feigen
  • Mangos
  • Nektarinen
  • Pfirsiche
  • Pflaumen
  • Tomaten

Lesen Sie auch: Schmeckt so lecker wie er klingt: Saftiger Butterkuchen mit Apfel und Mandelblättchen

Dieses Obst sollten Sie nur reif kaufen

Im Gegensatz dazu gibt es die nicht-klimakterischen Früchte, die nach der Ernte nicht mehr weiterreifen. Daher sollten Sie diese Sorten auf keinen Fall grün und unreif mitnehmen, in der Hoffnung, dass sie zuhause noch genießbarer werden. Sie werden einfach so lange im unreifen Zustand vom Erntezeitpunkt bleiben, bis sie anfangen zu verfaulen.

Folgende Obstsorten sollten Sie zum Beispiel nicht im unreifen Zustand kaufen:

  • Ananas
  • Brombeeren
  • Erdbeeren
  • Himbeeren
  • Kirschen
  • Litschi
  • Trauben
  • Zitrusfrüchte

Himbeeren und Erdbeeren färben zwar noch leicht nach, nachdem sie geerntet wurden, allerdings ändert sich der Zuckergehalt in den Früchten dann trotzdem nicht mehr. Und wie Sie Litschis aus einem Kern ganz einfach selbst zu Hause ziehen, berichtet 24garten.de*. (mad) *Merkur.de und 24garten.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.

Auch interessant: Cremige Köstlichkeit: Versuchen Sie dieses Trifle mit Heidelbeeren und Mascarpone

Igitt, Schimmel! Diese Lebensmittel können Sie trotzdem noch essen

Schimmlige Lebensmittel auf einem Kompost
Täglich werden mehrere Tonnen Lebensmittel in Deutschland weggeschmissen, einige davon aufgrund von Schimmel. Aber das muss gar nicht immer sein. © Astrid Gast/Imago
Warnschild mit Ausrufezeichen: Achtung signalisiert Vorsicht vor Schimmelpilzen auf Mehrkornbrot.
Schimmel macht sich gerade bei warmen Temperaturen und bei falscher Lagerung von Lebensmitteln schnell breit. Er ist jedoch nicht immer direkt ein Grund zum Wegwerfen! © Ralph Peters/Imago
Brot im Regal einer Bäckerei
Brot gehört zu den Lebensmitteln, die sofort in den Müll gehören, wenn sich eine kleine Schimmelstelle zeigt. Die Sporen dringen spielend leicht durch das Gewebe. ©  F. Anthea Schaap/Imago
Selbst gemacht Erdbeermarmelade in einem Weckglas. Daneben liegen drei aufgeschnittene frische Erdbeeren auf dem Tisch
Konfitüre oder Marmelade, auf der sich eine Schimmelschicht zeigt, muss nicht unbedingt weg. Voraussetzung: Sie enthalten mehr als 50 Prozent Zucker oder Zuckeraustauschstoffe. Dann reicht es, den Schimmel großzügig zu entfernen. © Eva Gruendemann / imago
Frischkäse auf einem Brot
Frischkäse enthält sehr viel Feuchtigkeit und so haben Schimmelpilze einen perfekten Nährboden. Schimmel? Weg damit!  © imago.studio/Imago
Milch- und Käseprodukte
Hartkäse ist hingegen eine ganz andere Sache. Auf Parmesan kann sich der Schimmel nicht ausbreiten. Schneiden Sie das betroffene Stück einfach weg und genießen Sie den Rest. Schimmelkäse wie Gorgonzola ist mit einem essbaren Edelschimmel überzogen. © Philipp Brandstädter/dpa/Symbolbild
Nüsse
Schimmelnde Nüsse sind wegen eines enthaltenen Giftstoffes besonders bedenklich. Sortieren Sie sie also direkt aus.  © Markus Scholz/dpa
Verschiedene Gewürze
Derselbe Stoff findet sich übrigens auch auf schimmligem Pfeffer. Er gehört auch in den Müll. © Bassi/Imago
Luftgetrocknete Fleischwaren wie Salami und Serrano-Schinken
Luftgetrocknete Fleischwaren wie Salami und Serrano-Schinken können Sie genauso behandeln, wie Parmesan: Schimmelige Stellen großzügig wegschneiden und den Rest genießen.  © Ingrid Balabanova/Imago
Salami hängen in einem Reiferaum (Symbolfoto)
Edelschimmel-Salami können Sie natürlich komplett essen. Hier ist der Schimmel gewollt. © Patrick Pleul/dpa
Tomaten
Weich-fleischiges, saftiges Obst und Gemüse wie Pfirsiche oder Tomaten werden rasend schnell von Schimmel befallen und durchdrungen. Wenn Sie also eine Stelle entdecken, müssen Sie leider Abschied von der Köstlichkeit nehmen. © Mark1987 / Imago Images

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Kommentare