Beim Einkauf sparen

Wenn Sie im Supermarkt Geld sparen wollen, lohnt es sich, auf die Uhr zu schauen

Was ist dran an dem Supermarkt-Mythos? Ist es morgens günstiger im Supermarkt? Ganz im Gegenteil: Abends ist es oft billiger einzukaufen.

Man könnte meinen, dass die Preise morgens im Supermarkt, wenn überwiegend Rentnerinnen und Rentner, Alleinerziehende bzw. Menschen, die keiner Erwerbsarbeit nachgehen oder auch Studierende einkaufen gehen, günstiger sind als abends. Denn nach Feierabend kaufen meist nur Berufstätige ein, die im Normalfall mehr Geld zur Verfügung haben als die oberen genannten Gruppen. Durch die digitalen Preisschilder, die es inzwischen in vielen Supermärkten gibt, ist es auch einfacher, ähnlich wie an der Tankstelle, die Preise an ein und demselben Tag häufiger anzupassen.

Wer ein paar Tipps beachtet, kann beim Einkaufen im Supermarkt Geld sparen.

Wie aus einem Bericht von T-Online hervorgeht, ist das Insiderinformationen zufolge aber trotzdem zu zeitintensiv, als dass sich der Aufwand für den Supermarkt lohnen würde. Denn man müsste die Preise händisch einzeln ändern, und das wäre den Aufwand nicht wert. Außerdem seien die Preise dem Bericht nach ohnehin vom Konzern vorgegeben und einzelne Filialen hätten keine Macht über die Preise. In jedem Fall ist es nicht nur gesünder, sondern auch billiger, selber zu kochen, anstatt Fertigprodukte zu kaufen. Kennen Sie schon die Nutella-Spar-Strategie? Auch mit Lebensmittelrettung lässt sich der ein oder andere Euro einsparen.

Morgens einkaufen gehen ist nicht günstiger, im Gegenteil: Lebensmittel werden abends häufig reduziert

In vielen Fällen bekommen Sie vor Ladenschluss Lebensmittel vergünstigt. Denn Backware, Obst und Gemüse ist nicht mehr so frisch und findet sonst möglicherweise gar keine Abnehmer mehr. Daher geben Sie oft nur die Hälfte an Geld für Ihren Einkauf aus. Es kann allerdings auch passieren, dass Sie nicht mehr alle Lebensmittel bekommen, die Sie gerne eingekauft hätten. Bei Waren aus dem Kühlregal wie zum Beispiel Fleisch, Wurst oder Käse lohnt es sich eher am Wochenende oder gar vor Feiertagen zuzuschlagen. Auch Blumen sind an Tagen, bevor der Laden länger schließt, häufig billiger.

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Fünf Tipps, wie man beim Einkauf Geld sparen kann

  1. Großeinkauf richtig planen: Gehen Sie nur einmal pro Woche einkaufen und schreiben Sie sich vorher eine detaillierte Einkaufsliste. So vergessen Sie zum einen nichts und müssen nicht noch einmal los. Zum anderen kaufen Sie auch nichts Unnötiges ein, was Sie eigentlich nicht brauchen und sind vor Versuchungs-Einkäufen wie Süßigkeiten, Knabbereien und Sonderangeboten besser geschützt.
  2. Rabatte & Preisvergleich: Vergleichen Sie die Preise verschiedener Supermärkte, sowohl online in eigenen Apps als auch in Prospekten, sammeln Sie Punkte und lösen Sie gegebenenfalls Gutscheine/Coupons ein.
  3. Saisonal & regional: Wer regional einkauft und die Saison beachtet, spart beim Einkaufen Geld. Denn regionale Lebensmittel sind durch kürzere Transportwege meist günstiger als importierte Ware. Auch Obst und Gemüse, das gerade Saison hat, kostet weniger, als wenn Sie beispielsweise Erdbeeren im Winter kaufen – von dem Geschmacksverlust mal ganz abgesehen. Saisonkalender bieten beispielsweise einen guten Überblick, wann welche Nahrungsmittel im Jahr erntereif sind.
  4. Günstige Produktauswahl: Viele Supermärkte und Discounter verkaufen bei einigen Produkten Eigenmarken, die im Vergleich häufig günstiger sind. Wer beim Einkaufen nicht nur auf die Auswahl auf Augenhöhe achtet, sondern auch die oberen und unteren Regalreihen durchstöbern, hat ebenfalls die Möglichkeit, beim Einkaufen einiges an Geld zu sparen.
  5. Nicht hungrig einkaufen gehen: Außerdem sollten Sie darauf achten, nicht mit leerem Magen einkaufen zu gehen. Wenn Sie im Supermarkt Hunger haben, lassen Sie sich viel eher zu Spontankäufen hinreißen. Essen Sie also vor dem Gang im Supermarkt etwas, dann fällt es leichter, sich strikt an die Einkaufsliste zu halten.

Welche Lebensmittel sollte man im Notvorrat immer vorrätig haben?

Kiste mit Mineralwasser in Glasflaschen
Am allerwichtigsten im Notvorrat ist ausreichend Flüssigkeit. Sie sollten immer genug Wasser zu Hause haben. Die Bundesregierung empfiehlt pro Tag zwei Liter pro Person. © Jochen Tack/Imago
Spaghetti
Was ebenfalls im Lebensmittelnotvorrat nicht fehlen darf, sind Nudeln. Das Grundnahrungsmittel kann auf unterschiedliche Weise zubereitet werden und die verschiedenen Sorten wie beispielsweise Spaghetti, Penne oder Fusilli sorgen für die nötige Abwechslung. © Winfried Rothermel/Imago
Reis, Couscous, Quinoa und Co.
Auch Reis, Couscous, Quinoa und Co. hält sich lange und ist deshalb geradezu prädestiniert für den Notvorrat an Lebensmitteln, die man für eine mögliche Krise, zu Hause vorrätig haben sollte.  © Zoonar.com/Maksim Lashcheuski/Imago
Kartoffelsack
Aus Kartoffeln, die kühl, trocken und dunkel auch lange gelagert werden können, kann man ebenso herrliche Gerichte zaubern, wie beispielsweise Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Pommes oder Kartoffelgratin. © diadis/Imago
Gemüsekonserven und -gläser
Auf Gemüse sollten Sie in einer Krise auch nicht verzichten. Dazu können Sie für den Ernstfall auf Gemüse aus Konservendosen oder Gläsern zurückgreifen. © Jochen Tack/Imago
Trockenobst
Obst liefert wichtige Vitamine und kann durch den Zuckergehalt auch die Stimmung heben. Als Trockenobst hält es sich zudem deutlich länger und ist daher bestens für den Notvorrat geeignet. © Iris Kaczmarczyk/Imago
Nüsse und Chips
Auch auf kleine salzige Snacks müssen Sie im Notfallvorrat nicht verzichten, wenn Sie sich mit ausreichend Chips und Nüssen eindecken. © Yusuf Riza Gunaydin/Imago
Fischkonserve
Fisch und Fleisch können Sie in Konservendosen kaufen, dann halten sich die Vorräte länger.  © Txema Gerardo/Imago
Gläser mit Honig und Marmelade
Marmelade, Honig, Schokocreme und Co. halten sich ebenfalls lange, ungeöffnet sogar nahezu ewig. Wer zum Frühstück gerne süß isst oder seinen Tee mit einem Spritzer Honig verfeinern möchte, sollte also dafür sorgen, dass die süßen Brotaufstrich-Vorräte nicht ausgehen. © Kantaruk Agnieszka/Imago
Gewürze
Last but not least ist die nötige Würze in Gerichte auch aus Lebensmitteln aus dem Notvorrat entscheidend. Darum sollten Sie genug Salz, Pfeffer, Curry oder welche Gewürze Sie verwenden vorrätig haben. Ebenso wie Essig und Öl. © Andreas Berheide/Imago

Wussten Sie übrigens, dass, wenn Sie einen größeren Einkaufswagen haben, vermutlich auch mehr geneigt sind, diesen zu füllen? Wenn Sie die Wahl haben, einen kleineren Wagen oder einen Korb zu nehmen, kaufen Sie einem Bericht der Sparkasse zufolge wahrscheinlich auch weniger ein. Außerdem sollten Sie einer Studie zufolge Ihren Einkaufswagen nicht mit dem Bizeps schieben – denn dann geben Sie auch mehr Geld aus. Warum Sie den Kassenzettel nie im Geldbeutel aufbewahren sollten, erfahren Sie hier.

Rubriklistenbild: © Ute Grabowsky/photothek.de/Imago

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