Deftiges Rezept

Omas cremige Kürbissuppe: Kochen Sie sie einfach nach

Kürbissuppe ist ein köstlicher Herbstklassiker. Es gibt viele Rezepte, aber die einfachen sind doch immer die besten. Probieren Sie Omas Kürbissuppe.

Kürbissuppe gehört mit Abstand zu den leckersten und besten Gerichten, die Sie aus Kürbis zubereiten können. Sie wärmt von innen, ist eine beliebte Vorspeise oder ein herzhaftes Hauptgericht und so einfach zuzubereiten und zu variieren, dass sich eigentlich immer eine Rezeptversion findet, die passt. Bei allen tollen Varianten mit Kokosmilch, Koriander und Co. sehnen wir uns aber manchmal nach etwas mehr Einfachheit – und denken dann an die Kürbissuppe zurück, die uns Oma immer aufgetischt hat. Deftig, cremig und nicht zu wild im Geschmack: So muss Kürbissuppe sein und so gelingt sie auch, wenn Sie sich an das folgende Rezept halten.

Omas Kürbissuppe muss nicht mit verrückten Zutaten beeindrucken.

Omas Kürbissuppe: Diese Zutaten brauchen Sie für das einfache Rezept

  • 450 g Hokkaidokürbis, nur das Fleisch ohne Kerne
  • 200 g Kartoffeln
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Zwiebel
  • optional: 1 kleines Stück Ingwer

    3-4 EL Butter
  • 700 ml Wasser
  • 1-2 EL Gemüsebrühepulver
  • 200 g Crème fraîche
  • 1 TL Salz
  • 0,5 TL Pfeffer
  • 3 Prisen Muskatnuss, gerieben
  • 1 EL weißer Essig

Verwechslungsgefahr: Lebensmittel, die sich sehr ähnlich sehen

Lauch (Porree) und Frühlingszwiebeln (Lauchzwiebeln) sehen ähnlich aus, sind aber verschiedene Gemüse.
Lauch und Porree sind dasselbe, genauso wie Frühlings- oder Lauchzwiebeln dasselbe Gemüse bezeichnen. Auch wenn Frühlingszwiebeln wie eine Mini-Version von Lauch aussehen, sollten Sie sie in Rezepten nicht verwechseln. Lauch ist eher für Suppen und zum Kochen geeignet, während kleine Frühlingszwiebeln auch roh in Salaten oder als Garnitur verwendet werden können. © Moradoheath/imago-images
Natron ist nicht 1:1 mit Backpulver ersetzbar.
Natron oder Backpulver: Mit beiden Zutaten geht Teig gut auf. Dennoch sind sie nicht 1:1 austauschbar. Wenn in amerikanischen Rezepten von Baking Soda die Rede ist, ist Natron gemeint. Natron alleine braucht bei der Teigzubereitung noch eine Zutat mit Säure, um reagieren zu können. Deshalb finden sich in Backrezepten mit Natron etwa saure Sahne, Buttermilch oder Joghurt. Sie sollten also nicht beliebig Natron und Backpulver austauschen beim Backen.  © Coprid/Imago
Symbolbild zum Thema Kuchen backen: Backpulver wird zum Mehl in einem Sieb in einer Rührschüssel gegeben.
Natron vs. Backpulver: Mit beiden Zutaten geht Teig gut auf. Dennoch sind sie nicht 1:1 austauschbar. Natron ist zwar auch in Backpulver enthalten, dieses enthält aber auch Stärke und Säure, um seine auflockernde Wirkung zu entfalten.  © Petra Schneider-Schmelzer/Imago
Mandarine oder Clementine? Das ist hier die Frage.
Mandarinen und Clementinen sind beides Zitrusfrüchte in einer handlichen Größe. Doch Synonyme sind sie nicht. Mandarinen sind die Ursprungsfrüchte aus China. Sie haben eine runde Form, Kerne und eine lose Schale. Clementinen sind ein wenig flacher, haben weniger Kerne und eine dünnere Schale, wodurch sie schwerer zu schälen sind. © Imago
Pizza mit Rucola
Rucola ist kleiner als Löwenzahn. Spätestens beim Geschmack werden Sie auch einen Unterschied bemerken: Rucola ist milder ... © Rachel Annie Bell/imago-images
Aus Löwenzahn lässt sich gesunder Tee kochen.
... während die dicken Blätter des Löwenzahns sehr bitter schmecken und deshalb meist gegart werden. © Madeleine Steinbach/Imago
Schmand-Becher von Tegut.
Saure Sahne und Schmand haben eine ähnliche Konsistenz: cremig und fest. Schmand schmeckt milder, ist weniger säuerlich und die löffelfeste Variante von ... © Rüdiger Wölk/Imago
Dip mit Speisequark, Schmand.
... saurer Sahne, die wiederum mehr Fett enthält. Beide Milchprodukte eignen sich zum Verfeinern von Saucen oder zum Backen. © imago-images
Blaubeeren oder Heidelbeeren.
Blaubeeren oder Heidelbeeren: Man könnte meinen, dass es sich auch hier um regional unterschiedliche Bezeichnungen handelt, tatsächlich gibt es aber einen Unterschied. Die europäische Wald-Heidelbeere hat kleinere Früchte mit dunklem Fruchtfleisch, die nordamerikanische Blaubeeren (auch Kultur-Heidelbeeren) hingegen sind größer und haben helles Fruchtfleisch. © Kantaruk Agnieszka/Imago
Ein Bündel Bärlauch
Vorsicht, wenn Sie im Frühjahr gerne selbst Bärlauch sammeln gehen! Achten Sie darauf, die richtigen Blätter zu pflücken. Die sehen denen von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen nämlich sehr ähnlich, diese sind aber giftig! Ein guter Hinweis ist der knoblauchähnliche Bärlauchgeruch, wenn Sie ein Blatt zwischen den Fingern reiben. © Achim Sass/Imago

So kochen Sie Omas Kürbissuppe: Deftig, cremig und einfach gut

  1. Halbieren Sie den Hokkaidokürbis und entfernen Sie die Kerne. Dann können Sie ihn in Spalten und schließlich kleine Würfel schneiden. Die Schale darf dranbleiben: Sie ist beim Hokkaido weich genug und bringt Farbe und Aroma in die Suppe.
  2. Schälen Sie die Kartoffeln und würfeln Sie sie.
  3. Schälen Sie die Zwiebel und würfeln Sie sie ebenfalls. Falls Sie Ingwer verwenden möchten, müssen Sie auch diesen schälen, am einfachsten geht das mit einem Löffel, und in dünne Scheiben schneiden.
  4. Den Knoblauch schälen Sie ebenfalls und hacken ihn klein.
  5. Erhitzen Sie die Butter in einem großen Topf und schwitzen Sie darin zunächst die Zwiebel und den Knoblauch an und geben dann die Kürbiswürfel dazu. Dünsten Sie alles einen Moment bei mittlerer Hitze.
  6. Fügen Sie dann das Wasser und das Gemüsebrühepulver hinzu, rühren Sie alles gut um und lassen Sie das Ganze aufkochen und bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln, bis der Kürbis und die Kartoffeln weich sind.
  7. Pürieren Sie alles gründlich mit einem Pürierstab, rühren Sie dann die Crème fraîche ein und würzen Sie die Kürbissuppe kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und einem Schuss Essig.

Wer mag, serviert die Kürbissuppe dekoriert mit gerösteten Kürbiskernen und Kürbiskernöl, auch ein Löffel saure Sahne schmeckt sehr gut dazu. Der Essig gibt der Suppe auch noch etwas interessante Säure mit. Sie lieben Kürbis? Dann probieren Sie danach doch direkt ein herbstliches Kürbis-Risotto.

Rubriklistenbild: © Francesco Morandini/Imago

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