Rezept

Kimchi-Rezept: Anleitung, wie Sie das koreanische, fermentierte Gemüse selbst zubereiten

Sich einen Vorrat an selbstgemachtem Kimchi anzulegen, ist ganz einfach. Mit diesem Rezept schmeckt Ihr eigenes fermentiertes Gemüse genauso gut wie das Original aus Korea.

Gemüse selber zu fermentieren hört sich vielleicht komplizierter an, als es ist. Koreanisches Kimchi schmeckt nicht nur super lecker, das fermentierte Gemüse ist zudem einfach selbst zu machen. Die Zubereitungszeit hält sich in Grenzen und je nachdem, wie viel Gemüse Sie fermentieren, reichen Ihre Kimchi-Vorräte gefühlt ewig. Denn selbstgemachtes Kimchi ist im Kühlschrank mehrere Monate haltbar.

Beispielbild – nicht das tatsächliche Rezeptbild

Aber nicht nur Kimchi hält sich lange: Wussten Sie, dass man Rucola auch einfrieren kann, um ihn länger haltbar zu machen? Wenn Sie Zwiebeln und Kartoffeln richtig lagern, reichen Ihre Vorräte ebenfalls eine ganze Weile. Ähnlich sieht es mit Nudeln und Reis – der übrigens perfekt zu koreanischem Kimchi passt – aus. Welche weiteren Lebensmittel Sie köstlich verwerten und möglichst lange haltbar machen können, lesen Sie hier.

Fermentiertes Gemüse aus Korea: Zutaten, die Sie für selbstgemachtes Kimchi brauchen

  • 1 Chinakohl
  • 3 Karotten
  • 1 weißer Rettich
  • 20 g Salz
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Zwiebel
  • 20 g Knoblauch
  • 30 g Ingwer
  • 1 Apfel
  • 1 EL Fischsoße
  • 2 EL Sojasoße
  • 30 g Chiliflocken

Zum Abschmecken benötigen Sie außerdem ebenfalls etwas Salz, zum Fermentieren Schraubgläser mit Gummidichtung und einen Behälter, den Sie darunter stellen.

Zubereitung: So machen Sie koreanisches Kimchi ganz einfach selbst

  1. Vierteln, waschen und schneiden Sie den Chinakohl in mundgerechte Stücke. Schälen Sie anschließend die Karotten und den Rettich und schneiden Sie beides in kleine Streifen. Legen Sie die Zutaten in eine große Schüssel, massieren Sie das Salz ein und lassen Sie alles etwa zwei Stunden stehen, damit sämtliches Wasser herausgezogen wird.
  2. In der Zwischenzeit widmen Sie sich der Zubereitung der Würzpaste. Schälen Sie dazu Knoblauch, Ingwer, Zwiebeln und den Apfel, geben Sie Fisch- und Sojasoße wie auch Chiliflocken dazu und mischen Sie alles gründlich mit dem Mixer.
  3. Wenn die Ruhezeit um ist, gießen Sie die Flüssigkeit aus der Schüssel ab. Waschen Sie das Gemüse noch einmal gründlich mit Wasser ab. Lassen Sie das Wasser dann mithilfe eines Siebs abtrocken und legen Sie Chinakohl, Karotten und Rettich wieder in die Schüssel.
  4. Schneiden Sie die Frühlingszwiebeln und geben Sie sie ebenso wie die Würzpaste in die Schüssel. Um alles ordentlich mit den Händen durchzukneten, sollten Sie wegen der Schärfe Handschuhe anziehen.
  5. Wenn alles gut durchgemischt ist, füllen Sie das Kimchi nach und nach in die Gläser und drücken alles gut nach unten, damit keine Luftblasen entstehen. Lassen Sie nach oben hin jedoch einen Rand von drei Zentimetern frei, damit das Kimchi beim Fermentieren nicht überläuft.
  6. Wenn Sie fertig sind, säubern Sie den Rand des Glases gründlich, um Schimmelbildung vorzubeugen. Schließen Sie das Schraubglas mit Gummidichtung ab und stellen Sie es auf den tiefen Behälter. Denn beim Fermentieren treten Gase wie auch Flüssigkeit aus.
  7. Verfahren Sie so mit weiteren Gläsern, bis das Kimchi vollständig aufgeteilt ist. Lassen Sie das koreanische, fermentierte Gemüse bei Zimmertemperatur etwa sieben Tage ruhen. Danach kommt es für drei Wochen in den Kühlschrank, bevor Sie es verzehren.

Darum haben Sie manchmal so einen Heißhunger auf chinesisches Essen

Cheeseburger auf blauem Teller mit Chili
Burger: Saftiges, rotes Fleisch ist voll mit Eisen, Protein und Zink. Gerade Frauen leiden häufiger an Eisenmangel, der dann die Lust auf rotes Fleisch weckt. Vielleicht brauchen Sie aber auch einfach viel Protein, da Sie in letzter Zeit große Mengen Energie verbraucht haben. © Bernd Juergens/Imago
Süßigkeiten in einem Glas
Süßigkeiten: Wenn Sie sich müde, abgeschlagen und schwach fühlen und gleichzeitig große Lust auf Süßigkeiten haben, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren. Falls er zu niedrig ist, versucht Ihr Körper an schnelle Energie in Form von Zucker zu gelangen.  © Sandrine Mulas/Imago
Käseplatte mit Wein
Käse: Käse in der Vollfettvariante ist die am wenigsten verarbeitete Form der cremigen Köstlichkeit. Wenn Sie Heißhunger auf Käse haben, dann fehlen Ihnen Fette oder Vitamin D. Deshalb haben wir vielleicht auch besonders in dunklen und kalten Wintern so Lust auf Käsefondue. © crisper85/Imago
Gebratener Reis in einer Ananas
Chinesisches Essen: Sie verzehren sich nach dem Essen aus Ihrem Lieblings-Chinarestaurant? Dieser Heißhunger ist nicht gänzlich geklärt, aber möglicherweise sind Sie dehydriert und brauchen Elektrolyte. Chinesisches Essen ist reich an Natrium und sehr würzig. © xleungchopanx/Imago
Kuchen Schokoladentorte
Schokolade: Schokolade macht glücklich, das wurde in vielen Studien untersucht. Deshalb ist es nur logisch, dass Sie Ihre Stimmung mit der dunklen Köstlichkeit heben wollen. Außerdem gilt Schokolade als kleine Sünde und wir belohnen uns mit diesem Kick des Verbotenen selbst.  © Markus Mainka/Imago
Chocolate Chip Cookies auf einer Holzplatte mit Glas Milch
Kekse: Gerade bei Kindern ist es nicht unüblich, gute Leistungen mit einem Keks oder ähnlichem zu belohnen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass wir uns auch als Erwachsene gerne damit kulinarisch auf die Schulter klopfen. © ildi/Imago
Pommes
Pommes: Kleine, goldene Schatzkammern voll mit Fett und Kohlenhydraten – das sind Pommes. Sie sind wie kleine Energiebomben und deshalb verlangt unser Körper nach ihnen, wenn wir überarbeitet, müde oder gestresst sind. © Sabine Brose/Sorge/Imago
Drei Eiswürfel auf einem Teller.
Eiswürfel: Für das unbändige Bedürfnis Eiswürfel zu kauen gibt es einen Namen: Pagophagie. Dabei können psychische Störungen zugrunde liegen, aber weit häufiger sind Betroffene einfach sehr gestresst und nutzen das Kauen von Eis als Ventil. Auch ein Eisenmangel könnte der Grund sein. © Marcel Lorenz/Imago
Eis mit Schokoglasur
Eiscreme: Die Lust auf eine Kugel Eis kann ein Hinweis auf einen angegriffenen Magen oder Verdauungsprobleme sein. Der leckere Nachtisch hilft gegen Sodbrennen und einen übersäuerten Magen. © Gudrun Krebs/Imago
Linsenbolognese
Pasta: Nudeln in jeglicher Form sind für viele der Seelentröster schlechthin. Nudeln sind Kohlenhydrat-Bomben und wenn es Ihnen danach gelüstet, könnten Sie einen Nährstoff- oder Kalorienmangel haben. Gerade im Winter, wenn der Körper mehr Energie braucht, um sich beispielsweise warm zu halten, ist die Lust auf Pasta groß. © Andreas Berheide/Imago
Gewürzgurken im Glas
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Chilischoten auf einem Tisch
Scharfes Essen: Sehr scharfe Speisen haben einen Kühlungseffekt auf unseren Körper. Beim Essen schwitzen wir und der Schweiß kühlt uns ab. Deshalb haben viele gerade bei heißem Wetter Lust auf scharfe Gerichte. © Antonio Gravante/Imago
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Wein: Übermäßiger Alkoholkonsum kann natürlich süchtig machen, aber auch Menschen, die nur gelegentlich trinken, können sich nach einem Glas Wein sehnen. Die enthaltenen Antioxidantien sind gesund und die entspannende Wirkung von Wein wurde in Studien nachgewiesen. Aber nur, wenn Sie bei einem Glas bleiben. Schon zwei Gläser belasten Ihren Körper. © Emma Innocenti/Imago

Mit dem Verzehr des Kimchis müssen Sie sich nicht beeilen. Im Kühlschrank hält es sich mehrere Monate. Es lohnt sich also, größere Mengen zuzubereiten und zu lagern, wenn Sie das koreanische fermentierte Gemüse gerne und auch häufiger essen.

Rubriklistenbild: © instagram.com/kimchi_selber_machen

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