Die Qual der Wahl

Braten, Backen, Brotaufstrich: Ist Margarine gesünder als Butter?

Butter oder Margarine? Was ist gesünder, was schmeckt besser? Was ist besser zum Backen, Kochen oder Braten geeignet?

Sind Sie Team Butter oder Margarine? Die einen schmieren sich lieber Margarine aufs Frühstück oder Vesper, bei den anderen muss es das Butterbrot oder gar das Butterbrett sein – oder kennen Sie schon den TikTok-Trend karamellisierte Butter mit Zwiebeln? Auch beim Backen, Anbraten oder Einfetten scheiden sich die Geister. Viele Menschen denken, dass Margarine gesünder ist als Butter, aber stimmt das überhaupt?

Butter vs. Margarine: Worin unterscheiden sie sich?

ButterMargarine
VerwendungszweckBrotaufstrich, braten, backen, kochenBrotaufstrich, braten, backen, kochen
Herstellungaus Milch (Kuh, Schaf, Ziege)industriell hergestellt aus pflanzlichen und tierischen raffinierten Ölen
Fettegesättigte Fettsäurenungesättigte Fettsäuren/Transfettsäuren
Kaloriencirca 9 kcal/gcirca 9 kcal/g
Haltbarkeitgeöffnet circa 2 Wochen, ungeöffnet siehe Mindesthaltbarkeitsdatumgeöffnet circa 6 Wochen, ungeöffnet siehe Mindesthaltbarkeitsdatum

Butter können Sie allerdings auch einfrieren, um die Haltbarkeit zu verlängern und mit einem Butterfass können Sie Butter sogar einfach selber herstellen.

Schmieren Sie sich lieber Butter oder Margarine aufs Brot?

Ist Margarine wirklich gesünder als Butter? Auf die Qualität der Produkte kommt es an

Es lässt sich nicht pauschal beantworten, ob Margarine nun gesünder ist oder Butter. Denn es kommt vor allem auf die Qualität der Produkte, insbesondere auf die Inhaltsstoffe an. Für Menschen mit erhöhten Blutfettwerten ist aber tatsächlich Pflanzenmargarine gesünder als Butter, weiß Edeka. Die Supermarktkette weist jedoch darauf hin, dass Sie kontrollieren sollten, ob tatsächlich nur pflanzliche Nährstoffe enthalten sind. Dem Bericht zufolge ist Butter hingegen leichter verdaulich und möglicherweise in Margarine enthaltene schädliche Transfette müssen bislang laut Edeka noch nicht gekennzeichnet werden. Chip.de berichtet zudem, dass es eine Rolle spielt, wofür man Butter bzw. Margarine verwenden möchte:

  • Halbfettmargarine: weniger Fett, nicht geeignet zum Braten oder Backen
  • Pflanzenmargarine: enthält mehr gesunde, ungesättigte Fettsäuren, ab Fettgehalt von 70 Prozent zum Backen und Braten geeignet
  • Süßrahmbutter: gut zum Kochen, insbesondere Soßen
  • Rohmilchbutter: schonende Herstellung, besonderer Geschmack

Dem Bericht nach sollten Sie sowohl beim Kauf von Butter als auch von Margarine auf eine biologische Erzeugung und die Inhaltsstoffe achten, vor allem Emulgatoren und gehärtete Fette sollten gemieden werden. Wussten Sie schon, dass Rama eigentlich gar keine Margarine ist?

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Butter oder Margarine aufs Brot, Backblech oder in die Pfanne? Die Vor- und Nachteile von Butter

  • Butter enthält gesättigte Fettsäuren: Zum einen braucht der menschliche Körper die Botenstoffe fürs Nervensystem, wie die AOK berichtet, zum anderen kann dadurch der Cholesterinspiegel erhöht werden, was dem Bericht zufolge zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes führen kann. Das Bundeszentrum für Ernährung empfiehlt daher, Butter nur in Maßen zu verzehren.
  • Wertvolle Inhaltsstoffe in der Butter: Besonders in Buttersorten, die aus Milch von mit Weidegras und Grünfutter genährten Kühen hergestellt wurde (Alpenbutter, Weidebutter, Bergbauernbutter), sind laut AOK Vitamin A, D und E sowie Kalium, Kalzium und Phosphor. Auch der Omega-3-Fettsäuren-Anteil der Butter erhöht sich dem Bericht nach durch qualitativ hochwertiges Futter – im Gegensatz zu einer Fütterung mit Mais und/oder Kraftfutter.
Die in Butter enthaltenen gesättigten Fettsäuren sind zwar wichtige Botenstoffe fürs Nervensystem, können aber auch den Cholesterinspiegel erhöhen.

Welche Lebensmittel sollte man im Notvorrat immer vorrätig haben?

Kiste mit Mineralwasser in Glasflaschen
Am allerwichtigsten im Notvorrat ist ausreichend Flüssigkeit. Sie sollten immer genug Wasser zu Hause haben. Die Bundesregierung empfiehlt pro Tag zwei Liter pro Person. © Jochen Tack/Imago
Spaghetti
Was ebenfalls im Lebensmittelnotvorrat nicht fehlen darf, sind Nudeln. Das Grundnahrungsmittel kann auf unterschiedliche Weise zubereitet werden und die verschiedenen Sorten wie beispielsweise Spaghetti, Penne oder Fusilli sorgen für die nötige Abwechslung. © Winfried Rothermel/Imago
Reis, Couscous, Quinoa und Co.
Auch Reis, Couscous, Quinoa und Co. hält sich lange und ist deshalb geradezu prädestiniert für den Notvorrat an Lebensmitteln, die man für eine mögliche Krise, zu Hause vorrätig haben sollte.  © Zoonar.com/Maksim Lashcheuski/Imago
Kartoffelsack
Aus Kartoffeln, die kühl, trocken und dunkel auch lange gelagert werden können, kann man ebenso herrliche Gerichte zaubern, wie beispielsweise Bratkartoffeln, Kartoffelpüree, Pommes oder Kartoffelgratin. © diadis/Imago
Gemüsekonserven und -gläser
Auf Gemüse sollten Sie in einer Krise auch nicht verzichten. Dazu können Sie für den Ernstfall auf Gemüse aus Konservendosen oder Gläsern zurückgreifen. © Jochen Tack/Imago
Trockenobst
Obst liefert wichtige Vitamine und kann durch den Zuckergehalt auch die Stimmung heben. Als Trockenobst hält es sich zudem deutlich länger und ist daher bestens für den Notvorrat geeignet. © Iris Kaczmarczyk/Imago
Nüsse und Chips
Auch auf kleine salzige Snacks müssen Sie im Notfallvorrat nicht verzichten, wenn Sie sich mit ausreichend Chips und Nüssen eindecken. © Yusuf Riza Gunaydin/Imago
Fischkonserve
Fisch und Fleisch können Sie in Konservendosen kaufen, dann halten sich die Vorräte länger.  © Txema Gerardo/Imago
Gläser mit Honig und Marmelade
Marmelade, Honig, Schokocreme und Co. halten sich ebenfalls lange, ungeöffnet sogar nahezu ewig. Wer zum Frühstück gerne süß isst oder seinen Tee mit einem Spritzer Honig verfeinern möchte, sollte also dafür sorgen, dass die süßen Brotaufstrich-Vorräte nicht ausgehen. © Kantaruk Agnieszka/Imago
Gewürze
Last but not least ist die nötige Würze in Gerichte auch aus Lebensmitteln aus dem Notvorrat entscheidend. Darum sollten Sie genug Salz, Pfeffer, Curry oder welche Gewürze Sie verwenden vorrätig haben. Ebenso wie Essig und Öl. © Andreas Berheide/Imago

Butter oder Margarine aufs Brot, Backblech oder in die Pfanne? Die Vor- und Nachteile von Margarine

  • Margarine enthält einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Die guten Fette können den Cholesterinspiegel senken. Jede Ölsorte hat andere Vorteile, so enthält Margarine aus Lein- und Rapsöl der AOK zufolge einen höheren Anteil an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, aus Sonnenblumenöl hingegen Omega-6-Fettsäuren.
  • Wertvolle Inhaltsstoffe in der Margarine: Zur Margarine werden Vitamin A, D, K und E zugegeben, wie die AOK informiert. Dem Bericht nach gibt es sogar Margarinen, die Pflanzensterinen enthalten und dadurch den Cholesterinspiegel senken – allerdings nur für Personen mit erhöhtem Cholesterinwert und in ärztlicher Absprache empfohlen.
Margarine aus Lein- und Rapsöl enthält einen höheren Anteil an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, Margarine aus Sonnenblumenöl hingegen Omega-6-Fettsäuren.

Damit Margarine so schmeckt wie Butter, werden häufig Zusatzstoffe wie Aromen, Gelatine oder Konservierungsstoffe hinzugefügt. Um die Konsistenz des Aufstrichs zu erreichen, können zum einen die ungesättigten Fettsäuren verloren gehen und zum anderen schädliche Transfettsäuren entstehen, die sich negativ auf den Magen-Darm-Trakt auswirken können, wie Chip.de berichtet.

Rubriklistenbild: © Joerg Beuge/Imago

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