Tipps aus der Küche

Fünf Fehler, die eine selbstgemachte Gemüsebrühe versauen können

Selbstgemachte Gemüsebrühe ist zum einen gesünder, zum anderen schmeckt sie auch besser als gekaufte. Wenn Sie ein paar Dinge beachten, gelingt Sie ganz leicht.

Wenn Sie die Gemüsebrühe kaufen, sparen Sie zwar Zeit. Ihnen gehen aber auch wichtige Nährstoffe verloren und Sie sind nicht so frei in der Wahl der Zutaten. Bei selbstgemachter Brühe können Sie die Suppe Ihrem persönlichen Geschmack anpassen. Außerdem enthalten Gemüsebrühen aus dem Handel viel Natrium und künstliche Aromen. Welche Fehler Sie beim Zubereiten der Gemüsebrühe allerdings unbedingt vermeiden sollten, erfahren Sie im Folgenden.

1. Fehler bei der Zubereitung selbstgemachter Gemüsebrühe: Zwiebel- und Knoblauchschalen weggeworfen

Haben Sie Zwiebeln und Knoblauch für die Gemüsebrühe bisher immer geschält? Wenn Sie beides gründlich waschen, ist das aber gar nicht notwendig. Denn die Schale von Knoblauch und Zwiebeln enthalten viele Antioxidantien, Vitamin A, C und E und wirken entzündungshemmend. Vor dem Verzehr sollten Sie die Gemüsebrühe dann aber abseihen, denn die Schalen lösen sich nicht auf. Wo Sie Zwiebeln für Ihre Gemüsebrühe aufbewahren können, wenn Sie keinen Keller haben, lesen Sie hier.

2. Fehler bei der Zubereitung selbstgemachter Gemüsebrühe: Falsches Würzen

Verwenden Sie lieber frische anstatt getrocknete Kräuter für das Würzen Ihrer Gemüsebrühe. Blättrige Kräuter wie Petersilie, Salbei, Oregano, Rosmarin und Basilikum verbessern zum einen den Geschmack Ihrer Brühe, zum anderen auch den Nährwert – beispielsweise Mineralien, Vitamin A und K. Damit die frischen Kräuter nicht kaputtgehen und länger haltbar sind, sollten Sie sie in der Gefriertruhe aufbewahren. Wussten Sie, dass man auch Rucola einfrieren kann?

Damit die selbstgemachte Gemüsebrühe gelingt, sollten Sie ein paar Dinge beachten und fünf Fehler unbedingt vermeiden.

Salz sollten Sie der Gemüsebrühe in der ersten Kochphase hinzufügen, da Sie so das Geschmacksverhältnis am besten kontrollieren können. Wenn Sie die selbstgemachte Gemüsebrühe für Risotto oder eine Suppe verwenden, kann es sein, dass Sie gegebenenfalls noch einmal nachsalzen müssen. Verwenden Sie außerdem besser Pfefferkörner anstatt gemahlenen Pfeffer für das Würzen der Gemüsebrühe.

3. Fehler bei der Zubereitung selbstgemachter Gemüsebrühe: Zu viel stärkehaltiges Gemüse verwendet

Verwenden Sie für Ihre selbstgemachte Gemüsebrühe nicht zu viel stärkehaltiges Gemüse, wie beispielsweise Karotten, Pastinaken und Zwiebeln. Sonst droht die Brühe dick und trüb zu werden. Fügen Sie diese Sorten also nur in Maßen hinzu. Auf Kartoffeln, Winterkürbisfruchtfleisch und Zucchini sollte in der selbstgemachten Gemüsebrühe gänzlich verzichtet werden. Haben Sie versehentlich doch zu viel stärkehaltiges Gemüse benutzt und die Brühe ist zu dick und trüb geworden, können Sie sie durch ein Stoffsieb laufen lassen.

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Welches Gemüse und Obst Sie für den Notfall in Ihrem Selbstversorger-Garten laut 24.garten.de unbedingt anbauen sollten, lesen Sie hier.

4. Fehler bei der Zubereitung selbstgemachter Gemüsebrühe: Zutaten nicht vorher angebraten

Bevor Sie das Gemüse in Ihre selbstgemachte Gemüsebrühe einkochen, sollten Sie es bei niedriger Hitze circa fünf bis zehn Minuten entweder trocken in einer dafür geeigneten Pfanne oder mit etwas Olivenöl im Suppentopf anbraten. So wird das frische Gemüse (besser als tiefgefrorenes) schön weich, leicht karamellisiert und voller im Geschmack.

Ab in die Mikrowelle? Bei diesen Lebensmitteln ist das keine gute Idee

Pizza in der Mikrowelle aufwärmen
Viele Menschen würden nie auf die Idee kommen, Pizza aufzuwärmen. Sie schmeckt ja auch kalt ganz vorzüglich. Wenn Sie sie doch lieber warm essen wollen, dann nehmen Sie dafür lieber eine Pfanne. So wird der Boden wieder knusprig, der Käse schmilzt schön und Sie können die Pizza wieder genießen. © Hamik/Imago
Lasagne in der Mikrowelle aufwärmen
Sie kennen das: Sie wärmen Lasagne in der Mikrowelle auf und das Ergebnis ist alles andere als lecker. Lavaheiße, totgekochte Stellen liegen direkt neben eiskalten. Lassen Sie das in Zukunft bleiben. Der richtige Ort, um Lasagne aufzuwärmen ist der Backofen. Streuen Sie zusätzlich Käse darauf und geben Sie noch etwas Tomatensoße dazu, dann wird es besonders gut. © Bernd Juergens/Imago
Kartoffelpüree in der Mikrowelle aufwärmen
Wenn Sie Kartoffelpüree in der Mikrowelle aufwärmen, erreichen Sie nur, dass die Oberfläche austrocknet und unappetitlich wird. Wärmen Sie es stattdessen lieber in einem Wasserbad auf. © Kia Cheng Boon/Imago
Omelett in der Mikrowelle aufwärmen
Es soll Menschen geben, die kein kaltes Omelett mögen. Deshalb müssen Sie aber noch lange nicht zur Mikrowelle greifen. Viel besser funktioniert es, wenn Sie die Eierspeise in einem feinmaschigen Sieb über einem Topf mit kochendem Wasser aufwärmen. © Peteer/Imago
Pommes in der Mikrowelle aufwärmen
Wenn Sie Pommes in der Mikrowelle erwärmen, dann werden sie matschig und dann können Sie sie eigentlich auch gleich wegwerfen. Geben Sie lieber etwas Öl in eine Pfanne und braten Sie die Pommes noch einmal auf. So werden die Kartoffelstäbchen heiß und bleiben schön knusprig. © Sabine Brose/Sorge/Imago
Porridge in der Mikrowelle aufwärmen
Porridge ist in aller Munde, aber leider kann man es kaum genießen, wenn es kalt ist, denn es wird klebrig und viel zu fest. Die Mikrowelle ist aber auch hier nicht die Lösung. Geben Sie das Porridge zurück in den Topf und fügen Sie etwas Milch zu. Nun können Sie es noch einmal erwärmen. © Digifoodstock/Imago
Quiche in der Mikrowelle aufwärmen
Eine frische Quiche ist köstlich und auch, wenn sie kalt ist, kann man sie noch genießen. Wärmen Sie sie allerdings in der Mikrowelle auf, wird sie matschig. Spritzen Sie stattdessen etwas Wasser auf die Oberfläche, wickeln Sie sie vorsichtig in Alufolie und wärmen Sie die Quiche 20 Minuten im Ofen auf. © Peteer´/Imago
Wiener Würstchen in der Mikrowelle aufwärmen
Lebensmittel mit einer Haut oder Schale um einen flüssigen oder feuchteren Kern wie Eier, Auberginen, Tomaten oder auch Würstchen können Sie in der Mikrowelle nicht erwärmen. Die Flüssigkeit verdampft, kann durch die Haut nicht austreten und das Lebensmittel platzt. Sie können dies verhindern, indem Sie die Haut mit einer Gabel einstechen, aber immer funktioniert dies leider nicht.  © Bernd Jürgens/Imago
Rohes Fleisch in der Mikrowelle erhitzen.
Bevor Sie die Pfanne schmutzig machen, wollen Sie Fleisch und Co. einfach direkt auf dem Teller in der Mikrowelle garen? Das sollten Sie auf keinen Fall tun. Die Mikrowelle erhitzt die Lebensmittel nicht gleichmäßig und es wird nicht zuverlässig die Kerntemperatur erreicht, die Fleisch oder Geflügel benötigen. Das Ergebnis: Krankheitserreger wie Listerien oder Salmonellen können überleben und Sie krank machen. Braten Sie das Fleisch lieber in der Pfanne. © LMykola/Imago
Kaffee nicht in der Mikrowelle erwärmen.
Wenn Sie Kaffee in der Mikrowelle erwärmen wollen, ist das zwar nicht schädlich, empfehlenswert ist es aber dennoch nicht. Wenn der Kaffee kalt wird, wird er bitter und diesen Effekt kann das Erwärmen in der Mikrowelle leider nicht aufheben. Brühen Sie also lieber frischen Kaffee auf. © alenakozlova63@gmail.com/Imago

5. Fehler bei der Zubereitung selbstgemachter Gemüsebrühe: Pilze weggelassen

Pilze gelten seit Jahrhunderten als heilend, sind fett- und kalorienarm und enthalten viele wertvolle Inhaltsstoffe, wie Vitamin B und D, Kalium, Phosphor und Kupfer. Außerdem haben Sie einen hohen Proteingehalt. Darum können Sie in Ihrer Gemüsebrühe Pilze zum Beispiel als Ersatz für Fleisch oder Knochen verwenden.

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Rubriklistenbild: © JB via www.imago-images.de

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