Küchentipp

Deshalb sollten Sie Fett auf keinen Fall in den Ausguss schütten

Wohin mit dem Bratfett? Bitte nicht in den Abfluss.
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Wohin mit dem Bratfett? Bitte nicht in den Abfluss.

Wohin mit dem alten Bratfett in der Pfanne oder in der Fritteuse? Meistens landet es im Abfluss. Doch triftige Gründe sprechen dagegen.

  • Sie nutzen Ihre Fritteuse häufig und gerne? Dann haben Sie sich bestimmt schon oft gefragt: Wohin mit dem alten Fett?
  • Viele kippen es einfach in die Spüle.
  • Doch Vorsicht: Das kann schlimme Folgen nach sich ziehen - die Ihren Geldbeutel immens belasten können.

Köche wissen es, Hobbyköche nicht immer: Heißes Bratfett* oder Öl aus der Fritteuse darf nicht in den Abfluss geschüttet werden. Das hat mehrere Gründe, so können dadurch die Leitungen im Haus verkleben und es kann zu derart schlimmen Verstopfungen kommen, dass teure Reparaturen nötig sind. Und auch Plastikteile in der Spüle können durch zu heiße Temperaturen Schaden nehmen. Doch was tun mit dem übrig gebliebenen Öl?

Ölreste sammeln und in die Restmülltonne: Doch viele Reste können Sie weiterverwenden

Ölreste - egal ob Frittierfett oder ranzig gewordenes Speiseöl in der Flasche - gehören immer in den Hausmüll, also in die Restmülltonne. Damit das keine glitschige Angelegenheit wird, sollten Sie die Ölreste in Gefäße abfüllen, die Sie ohnehin wegwerfen müssen. Etwa leere Shampoo-Flaschen oder Schraubgläser. In einem solchen können Sie zu entsorgende Ölreste sammeln und dann, wenn es voll ist, fest verschlossen in den Restmüll geben, wie Stern Online berichtet.

Nicht nur Öl und Fett, das zum Kochen verwendet wurde und nicht mehr weiter verwendet werden kann, muss in den Hausmüll. Auch Öl aus Konserven und Gläsern, das zum Einlegen von Artischocken, anderem Gemüse oder Fisch verwendet wurde, sollte auf diese Weise entsorgt werden. Am besten ist es allerdings, wenn Sie dieses weiter verwenden: So eignet sich das Öl, in das Thunfisch eingelegt ist, perfekt für die Pastasoße und das Gemüse-Öl braucht auch nicht in der Tonne landen: Verwenden Sie es einfach für das Salatdressing. (jg) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Weiterlesen: Achtung: Schütten Sie Gurkenwasser nicht mehr in den Abfluss.

Schauen Sie schnell in Ihren Kühlschrank: Diese Lebensmittel müssen raus

Tag des deutschen Apfels
Äpfel bleiben knackiger und geschmackvoller, wenn Sie sie dunkel und kühl aufbewahren. Der Kühlschank ist zu kalt. Außerdem entströmt Äpfeln Methylen. Dieses Gas lässt viele Obst- und Gemüsesorten in der Umgebung schneller verderben. © Annette Riedl/dpa
Mit einem Edelstahlmesser vertreibt man den Knoblauchgeruch von den Händen
Knoblauch verliert im Kühlschrank seinen Geschmack und gibt ihn unglücklicherweise an alles ab, was sich in seiner Nähe befindet. © INSADCO/Imago
Basilikum Kräuter
Basilikum liebt die Wärme und wird im Kühlschrank geschmacklos. Kaufen Sie ihn stattdessen im Topf, oder stellen Sie ihn in ein Glas mit frischem Wasser. © Wassilis Aswestopoulos/Imago
Brot und Backwaren
Sie denken vielleicht, dass Brot im Kühlschrank länger frisch bleibt, aber das Gegenteil ist der Fall: Es trocknet schneller aus. Bewahren Sie es stattdessen in einem Brotkasten auf © Swen Pförtner/dpa
Kaffeebohnen und Kaffeepulver in Schale
Kaffeepulver sollten Sie in einem luftdichten Behälter außerhalb des Kühlschranks aufbewahren. Es nimmt schnell fremde Gerüche und Feuchtigkeit auf. Kaffeebohnen können Sie dagegen in kleinen Mengen einfrieren. © imagebroker/Imago
Krieg belastet Honig-Markt
Honig hält sich ewig ohne Kühlung. Im Kühlschrank kristallisiert er nur und lässt sich unmöglich aufs Brot schmieren. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa
Pfirsiche in einer Schale
Steinobst wie Pfirsiche, Pflaumen und Co. können Sie bei Zimmertemperatur aufbewahren. Besonders Kirschen leiden im Kühlschrank. © H.Tschanz-Hofmann/Imago
Olivenöl auf einem Löffel
Öl verfestigt sich und wird trüb im Kühlschrank. Nur Nussöle sollten kalt aufbewahrt werden. © Nessi Panthermedia/Imago
Zwiebeln auf einem lilafarbenen Küchennetz.
Auch Zwiebeln verlieren im Kühlschrank einen Großteil ihres Geschmacks. © CSP_ArtCookStudio/Imago
Pellkartoffeln aufwärmen
Die Kälte im Kühlschrank verwandelt Stärke in Zucker. Das Ergebnis: Kartoffeln schmecken seltsam. Dieser Zucker wird beim Braten und Frittieren dann auch noch in das krebserregende Acrylamid umgewandelt. Also ein doppeltes Nein.  © CSH/Imago
Verschiedene Gewürze
Auch Gewürze verlieren im Kühlschrank ihr Aroma und damit eigentlich auch ihren ganzen Sinn. © VITTA GALLERY/Imago
Koch gießt Sojasoße über die Fleischwürfel auf der Kochstelle eines asiatischen Restaurants.
Sojasoße ist so salzig, dass sie sich auch ohne Kühlung ewig hält. Bewahren Sie sie also einfach im Küchenschrank auf.  © Jochen Tack/Imago
Tomaten
Tomaten werden im Kühlschrank weich und büßen ihr herrliches Aroma ein. Also: lieber bei Zimmertemperatur lagern. © Mark1987/Imago
Bananen
Bananen und andere nachreifende Obstsorten haben im Kühlschrank nichts verloren. Die Schale verfärbt sich schneller braun und die Frucht wird ungenießbar. © Michael Mata/imago
Eier befinden sich in einem Karton.
Das mag Sie überraschen, aber Eier müssen erst etwa 18 Tage nach dem Legedatum in die Kühlung. Vorher werden sie von der Citicula geschützt. Kaufen Sie die Eier dagegen gekühlt, müssen Sie sie weiter kühlen.  © Imago

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