Preiselbeeren müssen sein

Weihnachtsklassiker: Perfektes Blaukraut zubereiten – mit einfachen Tipps vom Sternekoch

Ein Viertel Gans, Blaukraut und ein Kartoffelknödel: Ein Biergarten-Gericht, das auch an Weihnachten oft serviert wird.
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Ein Viertel Gans, Blaukraut und ein Kartoffelknödel: Ein Biergarten-Gericht, das auch an Weihnachten oft serviert wird.

Ente mit Blaukraut kommt auch bei Ihnen an den Feiertagen auf den Tisch? Mit folgendem leckeren Blaukraut-Rezept können Sie gar nichts falsch machen.

  • Kohl ist das Gemüse des Winters – und kann in unzähligen Varianten zubereitet werden.
  • Rosenkohl bis Rotkohl: Kohl ist ballaststoffreich und versorgt uns mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen.
  • An Weihnachten und den Feiertagen steht vor allem Blaukraut hoch im Kurs. Zu Ente oder Gans wird es gereicht und macht das Festessen perfekt. Sie suchen noch nach dem passenden Rezept? Chefkoch Hans Haas hat den ultimativen Blaukraut-Tipp für Sie.

Über die Farbe von Blaukraut lässt sich streiten. So behaupten so einige, dass Blaukraut gar nicht wirklich blau ist. Und es stimmt: So richtig blau schimmert gekochter Rotkohl nicht wirklich. Aber die Farbe ist auch nicht wirklich wichtig, sondern der Geschmack. Und der ist bei Blaukraut wunderbar, wenn man es mit Apfelstückchen und Nelken verfeinert. Haben Sie auch ein spezielles Geheimrezept, dass Ihr Blaukraut noch leckerer macht? Auch Küchenprofis wie Chefkoch Hans Haas hat Geheimtipps auf Lager, die Blaukraut noch leckerer machen.

Im Spiegel-Interview verrät der 63-jährige Tiroler, der auf 29 Jahren im Münchner Zwei-Sterne-Restaurant Tantris zurückblicken kann, wie er sein Blaukraut am liebsten* hat.

Feines Blaukraut zubereiten: „Gänseschmalz ist ganz wichtig. Das gibt so einen guten Geschmack“

Nelken gehören in leckeres Blaukraut? Nicht bei Haas. Im Spiegel-Interview gibt er eine Schritt-für-Schritt-Anleitung: „Bei mir ist kein Zimt drin und auch keine Nelke. Die gehören in die Weihnachtsbäckerei. Als Erstes gebe ich Zucker in eine Pfanne, lasse ihn karamellisieren und lösche ihn dann mit Rotwein und Portwein ab. Das lasse ich einkochen, bevor ich ein bisschen Gänseschmalz dazugebe. Gänseschmalz ist ganz wichtig. Das gibt so einen guten Geschmack! Dann gebe ich geschnittene Zwiebeln rein und lasse alles gut anschmurgeln. Parallel würze ich das geschnittene Blaukraut mit Salz und Pfeffer und gebe ein bisschen Zitronen- und Orangensaft dazu. So kommt es dann rein in den Sud. Dazu noch geriebener Äpfel, unbedingt mit Schale, und ein oder zwei Löffel Honig. Und was ganz wichtig ist: Preiselbeeren, am besten selbst eingemachte“.

Gekaufte Preiselbeeren im Glas kommen bei Haas also nicht ins Blaukraut. Bei Ihnen schon, weil Sie sich einfach nicht die Zeit zum selbst einmachen nehmen wollen? Chefkoch Haas zufolge ist das keine langwierige Angelegenheit, weil man Preiselbeeren am besten kalt einmacht. Sein Rezept: Ein Kilo frische Preiselbeeren und ein halbes Kilo Zucker in einer Rührmaschine für eine Stunde langsam rühren lassen, bis sich alles aufgelöst hat, die Mischung in ein Glas füllen und in den Kühlschrank stellen. Dort kann man es Haas zufolge ein Jahr oder sogar länger lagern.

Neben den Preiselbeeren außerdem sehr wichtig: Blaukraut immer ein paar Tage vorher zubereiten: „Das Blaukraut schmeckt Ihnen viel besser, wenn Sie es zwei, drei Tage vorher zubereiten. Um genießen zu können, müssen Sie entspannt sein“, so Hans Haas im Interview. (jg) *Merkur.de gehört zum deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

Weiterlesen: Mit diesen drei Schritten gelingt Ihnen jeder Rehbraten.

Diese Mikrowellentricks kennt kaum jemand – dabei sind sie wirklich praktisch

Zitronen entsaften: Wenn Sie die Zitrone vor dem Auspressen 20 Sekunden erwärmen, gibt sie mehr Saft.
Zitronen entsaften: Wenn Sie die Zitrone vor dem Auspressen 20 Sekunden erwärmen, gibt sie mehr Saft. © Holger Hollemann/picture alliance
Dieser Tipp funktioniert auch mit Orangen.
Dieser einfach Mikrowellen-Tipp funktioniert auch mit Orangen und verschafft Ihnen in Rekordzeit mehr frischen Orangensaft. © anelina/Imago
Fresh Limes Baja California
Und auch Limetten geben mehr Saft, wenn Sie die Früchte vor dem Auspressen erst in der Mikrowelle erwärmen. Probieren Sie es aus! © Christian Heeb/Imago
getrocknete Bohnen in der Mikrowelle einweichen
Müssen Sie getrocknete Bohnen oder Linsen eine ganze Nacht lang einweichen? Wer hat denn Zeit dafür? Wenn Sie eine Mikrowelle haben, brauchen Sie dafür nur etwa eine Stunde: Geben Sie die Hülsenfrüchte dafür zusammen mit Natron in eine Schüssel und bedecken Sie sie mit Wasser. Stellen Sie sie dann in die Mikrowelle und lassen Sie das Gerät 10 Minuten auf der höchsten Stufe laufen. Anschließend lassen Sie die Bohnen noch etwa 30 bis 40 Minuten durchziehen und schon sind sie fertig. © Jürgen Pfeiffer/Imago
Petersilie und andere Kräuter können Sie rasend schnell trocken und so lange haltbar machen. Legen Sie einfach eine Handvoll Kräuter auf ein Küchenpapier und platzieren Sie es in der Mikrowelle. Lassen Sie das Gerät dann bei voller Leistung zwischen zwei und vier Minuten laufen. Die Feuchtigkeit aus den Kräutern verdampft und Sie können sie einfach in dem Küchenpapier zerbröseln und umfüllen.
Petersilie und andere Kräuter können Sie rasend schnell trocknen und so lange haltbar machen. Legen Sie einfach eine Handvoll Kräuter auf ein Küchenpapier und platzieren Sie es in der Mikrowelle. Lassen Sie das Gerät dann bei voller Leistung zwischen zwei und vier Minuten laufen. Die Feuchtigkeit aus den Kräutern verdampft und Sie können sie einfach in dem Küchenpapier zerbröseln und umfüllen. © hamik/Imago
Zwiebeln schneiden: Schneiden Sie die Enden der Zwiebel ab und legen Sie sie dann 30 Sekunden bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. Anschließend zwei Minuten warten und schneiden. Tränen adé!
Zwiebeln schneiden: Schneiden Sie die Enden der Zwiebel ab und legen Sie sie dann 30 Sekunden bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. Anschließend zwei Minuten warten und schneiden. Tränen adé! © picture alliance/dpa
Wollen Sie Gemüse mit dicker Schale, so wie Tomaten, Auberginen und Co., in der Mikrowelle garen, sollten Sie die Schale vorher ein paar Mal mit einer Gabel einstechen, da sie sonst platzt.
Wollen Sie Gemüse mit dicker Schale, so wie Tomaten, Auberginen und Co., in der Mikrowelle garen, sollten Sie die Schale vorher ein paar Mal mit einer Gabel einstechen, da sie sonst platzt. © Berena Alvarez/Imago
Blitzschnelles Rührei: Schlagen Sie das Ei in eine Tasse auf, verquirlen Sie es gründlich mit einem Schuss Milch und geben Sie es dann etwa eine bis anderthalb Minuten bei voller Wattzahl in die Mikrowelle.
Blitzschnelles Rührei: Schlagen Sie das Ei in eine Tasse auf, verquirlen Sie es gründlich mit einem Schuss Milch und geben Sie es dann etwa eine bis anderthalb Minuten bei voller Wattzahl in die Mikrowelle. © Armin Weigel/picture alliance
Sekundenschneller Milchschaum: Geben Sie Milch in ein verschließbares und mikrowellensicheres Gefäß. Schütteln Sie die Milch 30 Sekunden, bis sich Schaum bildet und geben Sie sie dann 30 Sekunden in die Mikrowelle. Der Schaum wird fest und Sie können Ihn abschöpfen.
Sekundenschneller Milchschaum: Geben Sie Milch in ein verschließbares und mikrowellensicheres Gefäß. Schütteln Sie die Milch 30 Sekunden bis sich Schaum bildet und geben Sie dann 30 Sekunden in die Mikrowelle. Der Schaum wird fest und Sie können ihn abschöpfen. © Martin Gerten/dpa
Chips und Flips retten: Mit der Mikrowelle können Sie Chips vom Vortag wieder richtig knusprig zaubern. Einfach auf Küchenkrepp legen und zehn Sekunden erhitzen.
Chips und Flips retten: Mit der Mikrowelle können Sie Chips vom Vortag wieder richtig knusprig zaubern. Einfach auf Küchenkrepp legen und zehn Sekunden erhitzen. © Daniel Karmann/dpa

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