Richtig lagern

Aus diesem Grund sollten Sie Milch nie wieder in die Kühlschranktür stellen

Milch in der Kühlschranktür lagern - praktisch, aber nicht unbedingt gut.
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Milch in der Kühlschranktür lagern – praktisch, aber nicht unbedingt gut.

In der Früh muss Milch griffbereit für Kaffee und Müsli sein – oft findet sie sich daher in der Kühlschranktüre wieder. Warum das aber keine optimale Lösung ist.

Wo lagern Sie Ihre Milch? Im Kühlschrank, höchstwahrscheinlich. Und weil es so praktisch ist, stellen viele Menschen ihre Milchtüte oder -flasche direkt in die Fächer der Kühlschranktür. Das sollten Sie allerdings ab sofort ändern.

Milch gehört nicht in die Kühlschranktür

Die Temperatur im Kühlschrank ist nicht an jedem Ort die gleiche. So sind die Flächen ganz oben, das Gemüsefach ganz unten sowie die Fächer der Kühlschranktüre am wärmsten: Hier beträgt die Temperatur zwischen acht und zehn Grad Celsius. Am kühlsten ist es in den mittleren Fächern. Dort beträgt die Temperatur drei bis fünf Grad Celsius.

Milch und Milchprodukte sollten am besten bei vier bis fünf Grad Celsius gelagert werden. Milch gehört also eigentlich nicht in die Kühlschranktür, auch wenn sie da gut reinpasst.

Lesen Sie auch: Mit diesem simplen Trick kocht Milch nie mehr über.

Lebensmittel richtig lagern

Die Kühlschrank-Temperatur sollte laut Verbraucherzentrale auf 7 Grad Celsius eingestellt sein. Je nach Modell gibt es verschiedene Temperaturzonen im Kühlschrank. Nach dem Einkauf sollten Sie künftig also Lebensmittel nicht mehr achtlos im Kühlschrank stapeln. Achten Sie auch darauf, dass der Kühlschrank nicht zu vollgepackt ist. Denn dabei geht die Temperatur hoch.

Tipp: Nach dem Großeinkauf im Supermarkt empfiehlt es sich, den Kühlschrank einmal aufzumachen und alles einzuräumen. Das ist weitaus energieeffizienter als mehrmals die Tür zu öffnen und zu schließen.

Video: Warum Sie auch Eier nicht in der Kühlschrank-Tür aufbewahren sollten

Richtige Aufbewahrung der Produkte im Kühlschrank

ProdukteTemperatur
Fleisch, Fisch3° C
Milch und Milchprodukte4-5° C
Eier, Gebäck8° C
Obst, Gemüse10° C

Von Simona Asam

Auch interessant: Lebensmittel optimal lagern: So räumen Sie den Kühlschrank richtig ein.

Vorsicht: Diese Lebensmittel sollten Sie lieber nicht aufwärmen

Nudelpfanne aufwärmen
Haben Sie auch keine Zeit, täglich frisch zu kochen? Adliges Essen „von gestern“ ist die Rettung. Beim Aufwärmen müssen Sie aber beachten, dass an manchen Zutaten ungünstige Bakterien oder Salmonellen entstehen. Folgende Lebensmittel sollten Sie deshalb immer frisch genießen © rotoGraphics/Imago
Hähnchen aufwärmen
Wer Hähnchen in der Mikrowelle aufwärmt, riskiert eine ernsthafte Salmonellenvergiftung. Der Grund dafür liegt bei Eiweißstrukturen im Fleisch, die sich beim Aufwärmen verändern. Deshalb sollten Sie Geflügel immer richtig heiß und gleichmäßig erhitzen. © Creative Touch Imaging Ltd/Imago
Omelett aufwärmen
Auch bei Eiern droht eine Salmonellenerkrankung. © Peteer/Imago
Reis aufwärmen
Reis dürfen Sie zwar wieder aufwärmen, aber wenn er frisch zubereitet ist, sollte er so schnell wie möglich im Kühlschrank landen. Bei Zimmertemperatur bilden sich Sporen und Bakterien, die Magen-Darm-Beschwerden verursachen können. © Vink FAN/Imago
Pellkartoffeln aufwärmen
Wer Kartoffeln bei Zimmertemperatur aufbewahrt, darf sich auf unangenehme Bauchschmerzen freuen. Der Grund: Ein Bakterium, das sogar bei starker Hitze überleben kann. © CSH/Imago
Spinat aufwärmen
Wird Spinat nochmals aufgewärmt, verwandelt sich Nitrat in giftiges Nitrit. Deshalb sofort in den Kühlschrank oder das Gefrierfach. Ähnliches gilt auch für nitratreiches Gemüse wie... © Imago
Mangold aufwärmen
Mangold, mit etwa 1527 mg/kg Nitrat... © Katharina Hild/Imago
Staudensellerie aufwärmen
Staudensellerie, mit über 1000 mg/kg Nitrat... © Kia Cheng Boon/Imago
Rote Bete aufwärmen
und Rote Bete, mit 1254 mg/kg Nitrat. Nitrat wirkt sich senkend auf Ihren Blutdruck aus, streichen Sie diese Lebensmittel also nicht gleich von Ihrem Speiseplan, weil Sie sie nicht so gut aufwärmen können. © Iordache Magdalena/Imago
Pilze aufwärmen
Pilze haben einen hohen Gehalt an Wasser und Proteinen und sind daher ein idealer Nährboden für Mikroorganismen. Deshalb sollten Sie sie nie länger bei Zimmertemperatur lagern, um die Bildung von Giftstoffen zu vermeiden. Wenn Sie Pilze noch einmal aufwärmen möchten, sorgen Sie also schnell für ausreichend Kühlung. © Maxi Gagliano/Imago

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