Spartipps

Wasser sparen: Waschlappen besser für die Gesundheit als täglich duschen

Ministerpräsident Kretschmann hat vorgeschlagen, statt regelmäßig zu duschen, doch einmal auf den guten alten Waschlappen zurückzugreifen. Wie Sie mit einer Katzenwäsche Wasser und gleichzeitig Geld sparen, erfahren Sie hier.

Der Grüne Ministerpräsident Baden-Württembergs Winfried Kretschmann ist mit seiner Äußerung, man solle um Wasser und Energiekosten zu sparen, öfter einmal auf das Duschen verzichten und zum Waschlappen greifen, nicht nur auf Wohlwollen gestoßen. Dennoch spielen vermutlich immer mehr Menschen mit dem Gedanken, die Hygiene-Routine durch eine Katzenwäsche aufrecht zu erhalten, anstatt ein Bad zu nehmen oder sich abzuduschen. Aber was genau ist eigentlich eine Katzenwäsche? Wird man damit wirklich sauber? Und was braucht man, wenn man statt zu duschen, nur eine Katzenwäsche durchführen und trotzdem nicht stinken will?

Warum ist eine Katzenwäsche zwischendurch besser für die Gesundheit als eine Dusche?

Der Ausdruck Katzenwäsche kommt aus der Umgangssprache und ist dadurch entstanden, dass Katzen wasserscheue Tiere sind. Wann immer es geht, fliehen sie vor dem Wasser. So hat sich der Ausdruck Katzenwäsche als eine Art der Wäsche, bei der Wasser gespart wird, etabliert. Nicht nur beim Duschen lassen sich Wasser- und Energiekosten einsparen. Auch beim Wäsche waschen können Sie sparen, indem Sie Waschmittel aus Kastanien selber machen.

Auch wenn Kretschmann für seinen Waschlappen-Energie-Spartipp nicht nur Lob, sondern auch Spott und Hohn erfahren hat, so ist es aus gesundheitlicher Sicht gar keine schlechte Idee, statt täglich zu duschen auch einmal zum Waschlappen zu greifen. Gesundheitsexpertinnen und -experten empfehlen ohnehin, nicht öfter als zwei- bis dreimal wöchentlich zu duschen, damit die Haut geschont wird und der pH-Wert erhalten bleibt. Wer zu häufig duscht, riskiert, dass die Haut schneller austrocknet. Ausgenommen sind Menschen, die stark schwitzen oder Sport treiben. Denn nach einer körperlichen Anstrengung ist es sinnvoller, zu duschen, anstatt nur eine Katzenwäsche durchzuführen.

Was braucht man für eine richtige Katzenwäsche und wie funktioniert das überhaupt?

Das benötigen Sie für eine richtige Katzenwäsche:

  • 1-2 Waschlappen
  • Waschschüssel/Waschbecken mit Stöpsel
  • Seife/Duschgel
Eine Katzenwäsche mit dem Waschlappen ab und an ist nicht nur günstiger, sondern auch besser für die Gesundheit als täglich zu duschen.

So werden Sie mit einer Katzenwäsche ausreichend sauber und können sich das Duschen auch einmal sparen:

  • Am besten nutzen Sie für die Katzenwäsche zwei Waschlappen. Steht nur einer zur Verfügung ist die Waschreihenfolge umso wichtiger. Wenn Sie nur einen Waschlappen haben, sollten Sie sich von oben nach unten waschen. Also zuerst das Gesicht und den Hals, dann die Achseln, Brust und anschließend den Intimbereich, zuletzt sind die Beine und Füße dran. Haben Sie zwei Waschlappen, sollten Sie ebenfalls von oben nach unten waschen und den zweiten Waschlappen für den Intimbereich nutzen. Wenn Sie auf die richtige Waschreihenfolge beim Waschen mit dem Waschlappen achten, verringern Sie die Wahrscheinlichkeit, dass sich Bakterien verbreiten.
  • Füllen Sie in die Waschschüssel oder in das mit dem Stöpsel verschlossene Waschbecken lauwarmes Wasser und geben Sie einen Spritzer Duschgel bzw. Seife hinzu. Greifen Sie für die Gesichtsreinigung hingegen auf ein geeignetes Pflegeprodukt zurück, ebenso wie für die Reinigung des Intimbereichs, um den pH-Wert Ihrer Haut zu schützen. Alternativ können Sie die genannten Körperstellen auch nur mit Wasser reinigen.
  • Waschen Sie nach der Katzenwäsche den Waschlappen mit klarem Wasser gründlich aus und hängen Sie ihn zum Trocknen auf. So kann der Waschlappen circa drei Tage lang verwendet werden.

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

Eine mit Coronaviren befallene Zelle
Ende 2019 wurde zum ersten Mal über das Coronavirus Sars-CoV-2 berichtet. Zuerst nur in China diagnostiziert, breitete sich die durch Coronaviren ausgelöste Krankheit Covid-19 weltweit aus. Die Pandemie hat im Jahr 2020 weltweit etwa 1.900.000 Todesopfer gefordert. Auf der Darstellung oben ist eine menschliche Zelle (grün) zu sehen, die mit Coronaviren (gelb) infiziert ist.  © Niaid/dpa
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.
HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat. © dpa
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch.
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch. © dpa
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff.
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff. © dpa
Grippe Virus
Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene. © dpa
Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus.
Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus. © dpa
Rhinovirus Human rhinovirus 16 (HRV16)
Rhinovirus Human rhinovirus 16 (HRV16): Schnupfen verbreitet sich weltweit durch Rhinoviren. © dpa
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung.
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung. © dpa
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann. © dpa
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen.
Spanische Grippe Virus: Die Spanische Grippe (1918) gilt als die schlimmste Grippe-Pandemie aller Zeiten. Bei der Spanischen Grippe handelt es sich um den Virenstrang H1N1, der besonders junge Menschen dahin raffte. Experten schätzen die Zahl der Opfer auf 40 bis 50 Millionen. © dpa
Auslöser der Tuberkulose sind Bakterien (Mycobacterium tuberculosis)
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Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz.
Vogelgrippe Influenza-A: Schema des Influenza-A-Virus (Computer-Darstellung von Januar 2006). Der aggressive Vogelgrippe-Virus des Subtyps H5N1 gehört zur Gruppe der Influenza-A-Viren, ebenso wie die zahlreichen menschlichen Grippeviren. Das Virus ist kugelrund, sein Durchmesser beträgt nur 0,1 tausendstel Millimeter. In seinem Inneren ist lediglich Platz für ein paar Proteine und die Erbsubstanz. © dpa

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Rubriklistenbild: © YAY Images/Imago

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