Wer weniger isst, stirbt nicht später

Ein jahrzehntealter Ernährungsmythos wurde durch eine Studie widerlegt. Der Glaube, dass Menschen, die sich kontrolliert ernähren, deshalb auch länger leben, konnte bei einem Versuch mit Affen nicht bestätigt werden.

Viele Menschen ernähren sich nicht nur aufgrund des Schlankheitswahns gesünder, sondern auch, weil sie sich erhoffen, so ihr Leben zu verlängern. Wissenschaftliche Ergebnisse haben diese Vorstellung bis jetzt immer bestätigt. Schon in den 1930er Jahren fanden Forscher heraus, dass Ratten und Mäuse länger lebten, wenn sie eine begrenzte Kalorienanzahl zu sich nahmen. 10 bis 30 Prozent weniger Nahrung führte hier zu einem rund 30 Prozent längerem Leben. Seit der Veröffentlichung dieser Studien halten Gesundheitsbewusste unabhängig vom Schönheitsideal ein Auge auf die von ihnen aufgenommenen Kalorien.

Nun hat das Nation Institute on Aging (NIA) jedoch die Ergebnisse einer Studie an Affen veröffentlicht, die den Effekt nicht bewies. Seit 1987 forschte das Institut an Primaten, deren Ernährungsgewohnheiten sie kontrollierten. Dabei fußte die Studie auf einer anderen Studie an Primaten, die die Nagetiere-Experimente bestätigt hatte: Die Tiere der Studie des Wisconsin National Primate Research Center waren im Gegensatz zu ihrer Kontrollgruppe, die so viel essen durfte, wie sie wollte, gesünder und starben später. Die Studie des NIA hat dieses Ergebnis jedoch nicht bestätigen können. Je weiter die Studie voranschritt, desto offensichtlicher wurde: Die Affen litten mit höherem Alter an denselben Krankheiten, egal, wie viel sie aßen. So waren Tumore, Herzkrankheiten und am Schluss auch das Sterbedatum unabhängig davon, ob die Affen nun die Kalorienzufuhr geregelt hatten oder nicht.

Da der Mensch genetisch dem Affen näher ist, können die Ergebnisse des NIA eher auf den Menschen übertragen werden als die Ergebnisse der früheren Studien an den Ratten und Mäusen. Allerdings müssen die Ergebnisse natürlich mit Vorsicht genossen werden. Denn die Affen waren im Versuch in beiden Fällen verhältnismäßig schlank. Übergewicht führt zu einer verkürzten Lebensdauer, das wurde bereits bei Menschen statistisch bestätigt. Intensiver als die Ernährungsgewohnheiten schlagen jedoch Rauchen, Alkohol und Bewegungsmangel beim Menschen zu buche. Eine diese Faktoren kontrollierende Lebensweise, kombiniert mit einer gesunden Ernährung, kann der Genetik durchaus ein Schnippchen schlagen.

Allerdings gibt es auch zahlreiche Studien, die in Stress einen der Hauptauslöser für Krankheiten sehen. Und dass ein konstantes Hungergefühl zu Stress führt, ist sowohl wissenschaftlich als auch durch den gesunden Menschenverstand bestätigt. Weiterhin ist es auch bei der Ernährung wesentlich wichtiger, was man ist, als wie viel. So kann eine generell gesunde Lebensweise auch die eine oder andere Pizza und Schokolade ausgleichen, ohne das Krankheitsrisiko zu erhöhen. Und gerade eine gut gemachte Pizza im gemütlichen Heim kann den Stress wesentlich reduzieren. Im Umkreis von Solingen gibt es eine <a href="http://www.lieferheld.de/pizza-online/pizza-blitz/" target="_blank"><b>treffende Auswahl bei Pizza Blitz</b></a>.

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