Handwerk setzt auf Familienfreundlichkeit

Dem Auszubildenden- und Fachkräftemangel im Handwerk soll auf mehreren Ebenen begegnet werden: Neben der Anwerbung von Azubis aus dem Ausland soll auch an der Familienfreundlichkeit der Betriebe gearbeitet werden.

Dazu veranstaltet der Zentralverband des Deutschen Handwerks dieses Wochenende eine Tagung in Berlin. Hier soll die Wichtigkeit von Familienfreundlichkeit in Unternehmen nochmals betont werden. Weiterhin sollen neue Strategien gefunden werden, wie diese erhöht werden kann. ZDH-Präsident Otto Kentzler und Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder werden die Veranstaltung eröffnen. Danach diskutieren Vertreter und Vertreterinnen von Handwerksunternehmen darüber, wie die Arbeitsbedingungen so gestaltet werden können, dass sie mit Familie vereinbar sind.

Dabei sollen auch Beispiele von Betrieben vorgestellt werden, die ihren Arbeitern und Arbeiterinnen gute und originelle Bedingungen schaffen. Nachdem das Handwerk kontinuierlich seine Lehrstellenanzahl erhöht hat und nun an einem Mangel an Auszubildenden leidet, steht nun die soziale Optimierung von den Handwerksunternehmen im Fokus.

Dabei geht es vor allem darum, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen Flexibilität in ihrem Tagesablauf zu ermöglichen. Auch Arbeit von Zuhause, soweit möglich, sollte gefördert werden, ebenso wie die Unterstützung bei der Kinderbetreuung. Auf der Konferenz werden auch Elternzeit und Wiedereinstieg diskutiert – auch mit der Frage, was sich durch die Einführung des Betreuungsgeldes ändern würde.

Bereits im Februar hat der ZDH gemeinsam mit der Bundesregierung die „Charta für familienfreundliche Arbeitszeiten“ unterzeichnet. Grundlage dieser Initiative sind Umfragen, welche beweisen, dass Arbeitnehmern Familienfreundlichkeit ebenso wichtig ist wie ein gutes Gehalt.

Ein weiterer Fokus der Handwerksbetriebe wird auch weiterhin bleiben, wie diese sich in der Öffentlichkeit präsentieren. Das Internet hat hier einen fundamentalen Wandel bewirkt, und auf Portalen wie <a href="http://www.my-hammer.de"><b>www.my-hammer.de</b></a> können Betriebe nun wesentlich leichter öffentlich ausschreiben und Kunden gewinnen. So können Kunden sich die Dienstleister für ihre Arbeiten wie zum Beispiel <a href="http://www.my-hammer.de/preise/fliesenleger-platten-mosaik/"><b>Fliesenleger auf my-hammer.de</b></a> suchen und hier auf Bewertungen ehemaliger Kunden und Preise vertrauen. Die Handwerks-Unternehmen sollten solche Wettbewerbsvorteile erkennen und gezielter nutzen. Neben der Familienfreundlichkeit ist dies der zweite große Fokus, bei welchem Beratungsbedarf bei vielen Unternehmen besteht.

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