Altersfreigaben bei Computerspielen

Viele Filme oder andere Medien sind für Kinder und Jugendliche nicht geeignet. Das kann an übermäßiger Gewaltdarstellung liegen, an einer besonders harten Sprache, an pornografischen oder erotischen Darstellungen oder an anderen Inhalten, die für junge Menschen nicht geeignet sind.

Doch auch in der Grauzone zwischen absolut unbedenklichen und definitiv jugendgefährdenden Inhalten gibt es Abstufungen, denn manche Filme oder Bücher sind für kleine Kinder nicht geeignet, können aber für Heranwachsende durchaus etwas sein. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland ein Jugendschutzsystem, das mit Klassifizierungen von Medien aller Art arbeitet, die über verschiedene Stufen den Jugendschutz sicherstellen.

Das dafür zuständige Organ in Deutschland ist die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, kurz USK genannt. Diese freiwillige Einrichtung der Computerspielewirtschaft überprüft nach einem festgelegten Merkmalkatalog neu auf den Markt kommende Spiele für den Computer oder für Konsolen und vergibt eine Einteilung von USK 0 für die Freigabe ohne Altersbegrenzung bis USK ab 18 für Spiele, die keine Jugendfreigabe erhalten können. Gerade im Bereich der Computerspiele wird das USK ab 18-Logo immer häufiger vergeben. Grund dafür ist die zunehmende Leistungsfähigkeit der Hardware, die immer realistischere Darstellungen in Ton, Bild und Darstellung ermöglichen. Verbunden mit Spielelementen wie Schusswaffengebrauch ergeben sich dabei schnell Spiele, die nur von Erwachsenen gespielt werden dürfen.

Natürlich <a href="http://www.weltbild.de/1/sh.abkuerzung/abkuerzung.html"><b>soll von den Eltern eingeschätzt werden</b></a>, ob im Einzelfall ein Kind von 10 Jahren auch ein Spiel spielen kann und darf, das <a href="http://www.usk.de/pruefverfahren/alterskennzeichen/"><b>ein USK 12-Logo besitzt</b></a>, und nicht wenige Eltern erlauben ihren Kindern auch Spiele, die erst ab 16 freigegeben sind. Hier ist es dann wichtig, dass die Eltern ihre Kinder nicht zu lange und nicht ohne Aufsicht spielen lassen, um zu kontrollieren, welche Inhalte ihre Kinder konsumieren. Zudem sollten Eltern als Ansprechpartner für ihre Kinder zur Verfügung stehen und gerade bei einem neuen Spiel das Kind begleiten, um eine Gefährdung zu verhindern.

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