Anlässlich der Auschwitz-Befreiung

Zentralrat fordert: Schüler müssen KZ-Gedenkstätte besuchen

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Das Konzentrationslager in Auschwitz.

Osnabrück - Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, fordert, dass alle Schüler in Deutschland eine KZ-Gedenkstätte besuchen müssen. Das aber erst ab einer bestimmten Klasse.

Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden

Anlässlich der Auschwitz-Befreiung vor 70 Jahren hat der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, gefordert, dass alle Schüler in Deutschland eine KZ-Gedenkstätte besuchen müssen. "Theorie und Unterricht sind schließlich die eine Sache, das konkrete Erleben vor Ort, die plastische Anschauung die andere", sagte Schuster der "Neuen Osnabrücker Zeitung" vom Montag. Schuster schlug vor, dass "jeder Schüler ab der neunten Klasse verpflichtend eine KZ-Gedenkstätte besucht".

Die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau in Polen durch die Rote Armee jährt sich am Dienstag zum 70. Mal. Zwischen 1940 und 1945 wurden dort rund 1,1 Millionen Menschen ermordet, die meisten von ihnen Juden. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nimmt am Montag in Berlin an einer zentralen Auftaktveranstaltung des weltweiten Gedenkens in Berlin teil.

AFP

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