Ukraine-Krieg

Putins Berater fordert Alaska als Wiedergutmachung - USA soll Russlands Reparationen zahlen

Oleg Matveychev, Berater von Wladimir Putin, fordert im Ukraine-Krieg Alaska zurück.
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Oleg Matveychev, Berater von Wladimir Putin, fordert im Ukraine-Krieg Alaska zurück.

Wegen der westlichen Sanktionen im Ukraine-Krieg fordert ein Berater von Wladimir Putin nun Alaska sowie das kalifornische Fort Ross zurück.

Moskau - Oleg Matveychev, Berater vom russischen Präsidenten Wladimir Putin*, fordert den US-Staat Alaska zurück. Grund dafür seien die lähmenden Sanktionen, die das Weiße Haus nach der russischen Invasion in die Ukraine verhängt hatte. Dabei hatte die USA* Alaska 1867 legal gekauft. Zudem solle die USA Russland Reparationen zahlen.

Im russischen Staatsfernsehen spricht Matveychev am Sonntag (13.03.2022) laut der britischen Daily Mail über die Forderungen: „Wir sollten über Wiedergutmachungen für die Schäden nachdenken, die durch die Sanktionen und den Krieg selbst verursacht wurden, denn auch das kostet Geld und wir sollten es zurückbekommen“, sagte er, obwohl Russland* den Ukraine-Krieg* gestartet hatte.

Oleg Matveychev
Geburtstag01.02.1970
AmtAbgeordneter der russischen Duma seit 2021
ParteiEiniges Russland

Ukraine-Krieg: Berater von Wladimir Putin fordert Alaska als Wiedergutmachung

Er forderte „die Rückgabe aller russischen Besitztümer, des russischen Imperiums, der Sowjetunion und des heutigen Russlands, das in den Vereinigten Staaten beschlagnahmt wurde, und so weiter“. Dazu zählen Alaska und sogar Fort Ross in Kalifornien. Dabei handelt es sich um ein kleines Gebiet im Sonoma County, das einst der südlichste Außenposten des Russischen Reiches in Nordamerika war. 1841 wurde es verkauft.

Seine Forderung beinhalte auch die Antarktis, wie das Duma-Mitglied laut Daily Mail berichtete. Da Russland das Gebiet entdeckt hätte, würde es auch ihnen gehören, sagte Matveychev.

Berater von Putin fordert wegen Sanktionen im Ukraine-Krieg Alaska zurück

Zudem wolle Matveychev alle Medaillen zurückhaben, die den russischen Sportlern während aller Olympischen Spiele widerrechtlich genommen wurden. Außerdem solle die USA Russland erlauben, Grigory Rodchenkov auszuliefern. Der ehemalige Leiter des russischen Anti-Doping-Labors hatte zugegeben, Olympioniken gedopt zu haben.

Westliche Sanktionen würden der russischen Wirtschaft jahrelang schaden, wie Matveychev sagte. Demnach solle das Land bald 117 Millionen Dollar Zinsen auf einen Teil seiner Anleihen in Dollar zahlen, wie die New York Post berichtete. Als Antwort auf die Sanktionen aus dem Westen sanktioniert Putin nun auch Hillary Clinton und den falschen Joe Biden. (Samira Müller) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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