Kameramann bei Pegida-Demo angegriffen - weniger Teilnehmer

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Anhänger der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung demonstrieren in Dresden. Foto: Arno Burgi

Dresden (dpa) - Während der Demonstration der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung in Dresden ist ein Kameramann attackiert und leicht verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei musste der 43-Jährige nach Schlägen im Krankenhaus untersucht werden. Ein 28 Jahre alter Tatverdächtiger und zwei seiner Begleiter wurden gestellt. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung. An der Kundgebung am Abend beteiligten sich deutlich weniger Menschen als zuletzt.

Nach Schätzungen der Studentengruppe "Durchgezählt" versammelten sich 4750 bis 5500 Menschen auf dem Theaterplatz vor der Semperoper. In der vergangenen Woche hatten die "Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" noch bis zu 8000 Menschen auf die Straße gebracht.

Zeitgleich und zum Teil in Sicht- und Hörweite gingen auch diesmal in Dresden wieder mehrere hundert Menschen gegen Hass und Hetze auf die Straße. "Durchgezählt" meldete rund 800 Teilnehmer. Zu der Demonstration hatte die Gruppe Gepida - "Genervte Einwohner protestieren gegen Intoleranz Dresdner Außenseiter" - aufgerufen. Die Polizei war mit knapp 400 Beamten im Einsatz.

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