Das würde es für Merkel bedeuten

Macht Trump Ivanka zur ersten US-Präsidentin?

+
Ivanka und Donald Trump.

Ivanka Trump hat eine wilde Achterbahnfahrt hinter sich. Plötzlich erstrahlt sie wieder als große Botschafterin der USA. Was hat ihr Vater mit ihr vor? Ein Experte gibt eine Einschätzung ab.

Washington - Ivanka muss das Ganze wie eine wilde Achterbahnfahrt vorkommen. Zu Beginn der Amtszeit nahm ihr Vater Donald Trump sie stets zu allen großen Terminen mit. Doch dann wurde es plötzlich ruhiger um sie. Melania nutzte stattdessen die Gunst der Stunde, ersetzte ihren Mann etwa bei der Beerdigung der ehemaligen First Lady Barbara Bush. Doch plötzlich darf Ivanka die Botschaft in Jerusalem eröffnen. Wie passt das zusammen? Will er sie zur nächsten Präsidentin der USA aufbauen? Denn der Vater hält enorm viel von seiner Tochter. Die 36-Jährige wirkt charismatisch, intelligent - sie könnte wohl Massen begeistern. Und außerdem soll ihr Mann Jared Kushner laut CNN bereits seine Zustimmung zu einer Kandidatur von Ivanka gegeben haben.

Ivanka Trump wäre die erste weibliche Präsidentin der Vereinigten Staaten und würde auch Angela Merkel als mächtigste Frau der Welt ablösen.

D‘Antonio: „Ivanka? Nicht vor 2024“

Trump-Experte und Biograf Michael D’Antonio („Die Wahrheit über Trump“ und „Nie genug: Donald Trump“) erklärt der Bild-Zeitung: „Kushner ist der Berater im Weißen Haus, dem Trump am meisten vertraut. Er ist genauso ehrgeizig wie Trump selbst und könnte Ivanka tatsächlich in die politische Arena drängen. Aber nur, wenn er an ihren Sieg glaubt.“

Zeitung enthüllt Details zu Trumps Ehekrise - und Melania überrascht gleichzeitig alle

D‘Antonio ist sich sicher, dass die dreifache Familienmutter nicht vor 2024 oder 2028 ins Amt drängt. „Da sie etwas mehr Sensibilität und Anstand als ihr Vater hat, nehme ich an, dass sie erst für ein anders politisches Amt kandidieren würde, um Erfahrung zu sammeln. Doch in New York wäre dies schwierig, da der Name Trump dort schwer ramponiert ist.“ Dem Vorschlag des Reporters, die 36-Jährige könne ja Mar-a-Lago als Wohnsitz angeben und in Florida für einen Posten als Senatorin oder Abgeordnete kandidieren, entgegnet D’Antonio: „Ja, in Florida hätte sie bessere Chancen. Dennoch, ich kann mir nicht vorstellen, dass die amerikanischen Wähler da mitspielen.“

Experten sicher: Trump wird wiedergewählt - baut er eine „Dynastie“ auf?

Experte glaubt, dass sich Trump nicht wiederwählen lassen will

Der Experte des US-Präsidenten sagt zwar auch: „Ivanka ist der Augapfel ihres Vaters.“ Doch er schränkt ein: „Momentan hat sie noch keine so großen politischen Ambitionen. Ihr öffentliches Profil hat unter den Skandalen ihres Vaters gelitten. Und da sie bisher noch nichts Außergewöhnliches erreicht hat, ist ihr Image auch ansonsten blasser geworden.“

Nahles mit emotionaler Wutrede gegen Trump - dann macht sie den US-Botschafter lächerlich

Und Trump selbst? D‘Antonio glaubt nicht, dass er noch einmal zur Wahl antritt: „Er ist ein angeschlagener Amtsinhaber und er wird sich einer hochmotivierten Opposition gegenübersehen. Ich halte es für möglich, dass er gesundheitliche Probleme als Erklärung für seinen Ruhestand angeben wird. Eine Herzkrankheit zum Beispiel.“

mke

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.


Es gelten die Datenschutzbestimmungen unserer Webseite.

Meistgelesen

Riesen Zoff zwischen Merkel und Seehofer: Deshalb gab es dennoch keinen ARD-Talk bei „Anne Will“

Riesen Zoff zwischen Merkel und Seehofer: Deshalb gab es dennoch keinen ARD-Talk bei „Anne Will“

Schäuble rügt AfD im Fall Susanna - und lässt Polizeischutz für Claudia Roth prüfen

Schäuble rügt AfD im Fall Susanna - und lässt Polizeischutz für Claudia Roth prüfen

Türkei-Wahlkampf in Deutschland: Erdogans AKP verteilt Geschenke vor Moschee

Türkei-Wahlkampf in Deutschland: Erdogans AKP verteilt Geschenke vor Moschee

Mit diesem skurrilen Video wollte Trump Nordkoreas Diktator überzeugen

Mit diesem skurrilen Video wollte Trump Nordkoreas Diktator überzeugen

Nach Eklat beim G7-Gipfel: Merkel kritisiert Trump ungewohnt scharf 

Nach Eklat beim G7-Gipfel: Merkel kritisiert Trump ungewohnt scharf 

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Das könnte Sie auch interessieren