Immense Summe für Ergreifung ausgesetzt

Er hatte Anschläge angedroht - jetzt jagen USA den Sohn von bin Laden

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Legt sich mit den USA an: Hamsa bin Laden ist der US-Regierung eine Million Dollar wert.

Die USA machen ernst bei der Jagd auf Hamsa bin Laden, den Sohn des 2011 getöteten Terrorchefs von Al Kaida. Für die Ergreifung wird eine hohe Belohnung versprochen.

Update von 15.45 Uhr: Saudi-Arabien hat dem Sohn des früheren Al-Kaida-Chefs Osama bin Laden die Staatsangehörigkeit entzogen. Das berichtete die saudische Zeitung Okaz mit Verweis auf das staatliche Amtsblatt Umm al-Kura. Demnach hatte das saudische Innenministerium Hamsa bin Laden bereits Mitte Februar per Dekret die Staatsangehörigkeit entzogen.

US-Regierung würde eine Million Dollar für Ergreifung von Hamsa bin Laden zahlen

Washington - Die US-Regierung hat eine Million Dollar (880.000 Euro) auf die Ergreifung des Sohns von Al-Kaida-Gründer Osama bin Laden ausgesetzt. Hamsa bin Laden habe sich "zu einem der Anführer" des Terrornetzwerks entwickelt, erklärte das Außenministerium am Donnerstag in Washington. Die ausgesetzte Summe solle für Hinweise gezahlt werden, die zu seiner Ergreifung führten.

US-Geheimdienste sehen den etwa 30 Jahre alten Hamsa bin Laden als eine aufsteigende Größe im globalen Dschihadismus. Er hatte bereits Anschläge auf die USA angedroht, um den Tod seines Vaters zu rächen. Osama bin Laden war 2011 von US-Sondereinsatzkräften in seinem Versteck in Pakistan aufgespürt und getötet worden. Hamsa bin Laden rief auch zum Sturz der Monarchie in Saudi-Arabien, dem Heimatland seiner Familie, auf.

Wo sich Hamsa bin Laden aufhält, ist völlig unklar. Es wird vermutet, dass er mehrere Jahre mit seiner Mutter im Iran gelebt hat. Sein Halbbruder sagte im vergangenen Jahr der britischen Zeitung Guardian, dass Hamsa bin Laden möglicherweise in Afghanistan lebe. Er sei mit der Tochter von Mohammed Atta, dem Chef der Hamburger Terrorzelle, verheiratet. Atta war einer der Flugzeug-Attentäter vom 11. September 2001.

Lesen Sie auch: Fall Sami A.: Ex-Leibwächter von Osama bin Laden durfte abgeschoben werden

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afp

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